Vergangenheitsbewältigung – Kapitel 2 von 7

https://i2.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/61KZlS5c0wL._SL500_SX351_BO1,204,203,200_.jpgGeorg Franz-Willing

Vergangenheitsbewältigung
Bundesrepublikanischer Nationalmasochismus

Kapitel 2:

 Verkünder, Träger und Förderer der Vergangenheitsbewältigung:

die Parteien, die Linke, die veröffent­lichte Meinung

Es ist dieselbe ungesunde Luft, die einen aus den politi­schen Ergüssen von Intellektuellen anweht, die sich mit ebensoviel Unwissenheit wie Verantwortungslosigkeit in Leitartikeln von ‚Illustrierten‘, im Rundfunk oder am Fern­sehschirm darum bemühen, die Urteilsfähigkeit der Massen gegenüber dem Kommunismus durch einen systematischen ‚Sinistrismo‘ zu verwirren.

Je weichere Knie ein Politiker gegenüber Moskau oder Pankow hat, um so mehr scheint er ihnen zu gefallen. Geistige Pseudowerte und Pseudoführer gedeihen gewiß besonders üppig im Klima der inflatorischen Überheizung der Wirtschaft mit ihren bekannten Merkmalen, der entfes­ selten Jagd nach kurzfristigen Vorteilen und Genüssen, der Überbeschäftigung und der Abwertung der Arbeit. Deutschland ist keine Sondererscheinung in Europa. Aber auch hier habe ich den Eindruck gewonnen, als seien die Verhältnisse schlimmer als anderswo, als würde auch in die­ ser allgemeinen Maßlosigkeit hier noch ein besonders hoher Gipfel erreicht, als nähme man auch in dieser Hinsicht die Dinge noch gründlicher als anderswo.“

Der „geistige Linksdrall“ der Intellektuellen fand in den goldenen Jahren der Demokratie der Besatzer (1945—1951) auch Ausdruck in der „Gruppe 47“. Es handelte sich um eine lose Vereinigung von Literaten beiderlei Geschlechts.

Sie traf sich erstmals am 10. September 1947 am Bannwald­ see bei Hohenschwangau: Hans Werner Richter, Wolfdiet­ rich Schnurre und Walter Kolbenhoff. Zu ihnen stießen dann Heinrich Böll, Günther Grass, Ilse Aichinger, Inge­ borg Bachmann, Günther Eich. Die Grundhaltung war anti­faschistisch und demokratisch, vor allem aber antinational. Ohne Anknüpfung an die Weimarer Zeit und an die Emi­grantenliteratur huldigten sie dem Realismus der sogenann­ten „Kahlschlag-Literatur“ sowie französischen und amerikanischen Vorbildern. Dazu gehörte Paul Celan, der als französischer Lyriker auftrat. Richtig hieß der Lyriker „Antschel“; er war Jude aus Czernowitz (geb. 1920). „Seine anfängliche von P. Eluard und Yvan Goll beeinflußte melo­dische Lyrik ist Geflecht (Sprachgitter) von Chiffren, die über jeden Sinn hinaus ins logisch nicht Erfaßbare weisen. Anrufe in assoziativer Reihung sind in Sprache übersetzte Fugen. Manche seiner Gedichte enden im Verstummen vor dem Unsagbaren. Besonders bekannt ist sein Gedicht ‚Todesfuge‘, die Elegie von der Ermordnung der Juden im Kon­zentrationslager. Celan endete durch Selbstmord in Paris im Jahre 1970.

Ideologisch stand die Gruppe 47 unter dem Einfluß der vorwiegend in Frankreich beheimateten surrealistischen Richtung, die geistig die kommunistische Widerstandsbewegung in Frankreich maßgeblich bestimmt hatte. Verleger fi­nanzierten die Preise der Gruppe 47. Zu den bekanntesten Preisträgern gehörten Heinrich Böll (Nobelpreisträger), Martin Waiser, Günther Grass; letzterer zeichnete sich als Pornograph aus. Politisch vertreten sie alle eindeutig die marxistische Linke (SPD oder KPD).

Auch der berühmte Thomas Mann und seine ganze Sippe ließen sich in der kommunistischen DDR, in Ulbrichts Zwangsstaat, feiern! Die Brüder Thomas und Heinrich Mann waren literarische Leitfiguren der Weimarer Repu­blik, als Emigranten führende Hetzer gegen Deutschland von den USA aus, ab 1945 als bewährte Antifaschisten treue Hilfswillige der Besatzer bei der Umerziehung des deut­schen Volkes sowohl in den westlichen Besatzungszonen wie in Ulbrichts Zuchthausstaat. Die beiden Söhne Thomas Manns, Klaus und Golo sowie seine Tochter Erika wandel­ten getreulich in den Spuren ihres berühmten Vaters. Sohn Klaus kam als amerikanischer Soldat und Korrespondent der amerikanischen Armeezeitung „Stars and Stripes“ zu­rück und endete 1949 durch Selbstmord, Tochter Erika zeichnete sich als Journalistin im Dienste der amerikani­schen Besatzungsmacht „durch eine besonders blühende Phantasie“ aus, Golo Mann, berühmter demokratisch­ antifaschistischer Historiker der Nachkriegszeit, erfand die Einteilung historischer Forschungen nach „volkspädago­gisch willkommen“ und „volkspädagogisch unwillkom­men“, ganz ähnlich seinem neudeutschen Gesinnungs­freund Theodor Eschenburg. Wie treffend hat doch Wil­helm H. Riehl diese literarische „Elite“ charakterisiert, fast hundert Jahre vor ihrem demokratisch-antifaschistischen Auftritt!

Die Vergangenheitsbewältigung ist die zweite Phase der „Umerziehung“. Sie wurde selbstverständlich durch die jüdisch-amerikanische Politik bestimmt. Die Wiederannäherung der Supermächte hatte bereits 1956 in der gemeinsa­men Stellungnahme gegen die Einmischung der israelischen, britischen und französischen Regierung in Ägypten wegen der Verstaatlichung des Suezkanals begonnen. Die Wahlen in den USA hatten 1958 einen Sieg der Liberalen gebracht, und im September 1959 erfolgte das Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Eisenhower und dem sowjeti­schen Diktator Chruschtschow. Die Wahl des Demokraten John F. Kennedy zum Präsidenten brachte dann den vol­len Umschwung zurück zu Roosevelts Deutschlandpolitik. „Vor der Aufgabe, sich auf eigene Füße zu stellen, zurück­schreckend“, so schildert Schrenck-Notzing die damalige Entwicklung, „tauchte die öffentliche Meinung in die Ver­gangenheit zurück und verfiel in jene kollektive Neurose, der der Leiter der evangelischen Akademie in Berlin, Müller-Gangloff, den Namen VERGANGENHEITSBEWÄL­TIGUNG gab“.

Soll man es als Zufall betrachten, daß ausgerechnet auf einer Evangelischen Akademie das Stichwort für die geistige Versklavung des deutschen Volkes in Fortsetzung der „Umerziehung“ der Siegermächte geprägt wurde? Wer denkt da­ bei nicht an das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ des neuge­wählten Rates der EKD vom 17. Oktober 1945, das unter dem Druck einer Delegation des deutschfeindlich gesinnten ökumenischen Rates der Kirchen abgegeben worden ist.

Bi­schof Lilje, einer der Unterzeichner des Schuldbekenntnis­ses, mußte später selbst eingestehen, „daß die evangelische Kirche dem deutschen Volk in der dunkelsten Stunde seiner Geschichte das Wort des Trostes schuldig geblieben war“, – im Gegensatz zur katholischen Kirche. Mit dem Bekenntnis zur Kollektivschuld vollzog die evangelische Kir­che den Abfall vom Christentum, „denn hier war die re­formatorische Grundidee der Alleinverantwortlichkeit des Menschen vor Gott unter Ausschaltung aller hierarchischen Vermittlung verleugnet (…) Es war ein ganz und gar unreformatorisches Autoritätschristentum, unter dessen Joch die ev. Christen jetzt gebeugt werden sollten. Ja es bedeutete darüber hinaus die Verneinung der autonomen Persönlich­keit überhaupt, wie sie sich seit der Aufklärung aus der Reli­giösen Autonomie des Einzelnen in der Reformation ent­wickelt hatte.“ „Dies war keine Aussage des christlichen Glaubens“, stellte Bodenstein fest, denn es ist die Eigentüm­lichkeit der christlichen Religion, daß sie die totale Umkeh­rung aller humanen Kategorien vornimmt. Der von seinem Volk ausgestoßene und von den Römern als Verbrecher exe­kutierte Jesus von Nazareth zeigt, daß nicht Glück und Er­folg, sondern Scheitern und Untergang die letzte und tiefste Offenbarung Gottes sind; . . .“

Der jüdische Kulturhistoriker Egon Friedell hat in seiner „Kulturgeschichte der Neuzeit“ die Feststellung getroffen: „Der Protestantismus hat das Christentum hebraisiert.“ Die Evangelische Kirche Deutschlands bestätigt immer wieder die Richtigkeit von Friedens Anschauung. Vor 1989 nahm die Evangelisch-Reformierte Kirche in ihre Verfassungs­ grundsätze die Erklärung auf, fortan solle die „bleibende Erwählung der Juden durch Gott“ als „Wurzel des christli­chen Glaubens“ für alle Pfarrer verpflichtend sein. Die Evangelische Kirche von Hessen-Nassau folgte 1992 mit einer ähnlichen Erklärung. Die Evangelische Kirche im Rheinland hatte bereits auf der Synode im Jahre 1980 be­tont, Gott habe „Israel zu seinem Volk erwählt und nie ver­worfen“. Der Informationsdienst der Evangelischen Allianz teilt folgende Ansicht des Mitglieds der EKD, Dekan Kurt Hennig, mit, Israel brauche die besetzten Gebiete (Westjor­danland und Gaza-Streifen) nicht zu räumen: „Weil dieses Land Gottes Erbbesitz ist, kann Israel es nicht einfach auf­geben.“ Pfarrer Hennig rief die Kirchen auf, „sich öffent­lich zu bekennen, daß das Land zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan nicht der PLO oder den Arabern gehöre, sondern von Gott den Juden gegeben sei. Die Kirchen soll­ten so beweisen, daß sie die Gültigkeit der Heiligen Schrift allen humanen und politischen Gesichtspunkten überordne­ten.“

Sicher war es auch kein Zufall, daß die materielle Wiederaufbauphase der Nachkriegszeit einen gewissen Abschluß erreicht hatte. Das deutsche „Wirtschaftswunder“ hatte die Grundbedürfnisse von Wohnung, Kleidung, Nahrung gesät­tigt, Wirtschaftsminister Ludwig Erhard erließ einen viel­fach verlachten Aufruf zum Maßhalten im Jahre 1961. Die Bonner Parteien, die im Auftrag der Sieger- und Besat­zungsmächte das deutsche Volk in „Trizonesien“, genannt „Bundesrepublik Deutschland“ verwalten, sahen in der Fortsetzung der Wohlstandspolitik, der künstlich vorange­triebenen Überindustrialisierung durch Hereinpumpen von Hunderttausenden, schließlich Millionen ausländischer Arbeitskräfte mit Familien in fortwährender Steigerung des materiellen Wohlstandes ihr Heil und das Mittel, das Kol­lektivschuldbewußtsein durch Wohlstandsbewußtsein zu kompensieren und lebenswert zu machen.

Der Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961 zum Verhin­dern des weiteren Abflusses von Menschen und qualifizier­ten Arbeitskräften aus der Sowjetzone („Deutsche Demo­kratische Republik“) erfolgte im Einverständnis zwischen der amerikanischen Regierung unter Kennedy mit der so­wjetischen unter Chruschtschow. Die Kriegsschuldfrage nicht nur des Zweiten Weltkrieges, sondern auch die des Er­sten wurde durch das Buch des Hamburger Historikers Fritz Fischer „Griff nach der Weltmacht“ (1961) wieder aufge­worfen und von seinen Schülern im antideutschen Sinne deutscher Alleinschuld weiterkolportiert. Aber nicht nur die Kriegsschuldlüge wurde neu angeheizt. Die Zusammenar­beit zwischen Zionisten und Kommunisten spielte für die Vergangenheitsbewältigung von Beginn an eine große Rolle. So ist der Auschwitz-Mythos ab der zweiten Hälfte der fünf­ziger Jahre von den polnischen Kommunisten zusammen mit den Zionisten „aufgebaut“ worden. Er gipfelte schließ­lich in dem Frankfurter Monsterprozeß (1963—1965) und bildet die Grundlage für die immerwährende Fortsetzung der Vergangenheitsbewältigung bis zum Holocaust; ein Ende ist nicht abzusehen. Dieses Zusammenspiel der eigent­lichen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges beruht teils auf internationaler gegenseitiger „Amtshilfe“ sowjetischer und anderer kommunistischer Behörden des Ostblocks für die von zionistischer Seite immer wieder neu angefachte Vergangenheitsbewältigung im Westen, teils auch auf dem Mitwirken von einzelnen Organisationen wie der jüdischen „Antidefamation League“ und dem Simon-Wiesenthal-Center. Ohne die willfährige Mitarbeit bundesrepublikanischer Behörden der „Justiz“ und des Ludwigsburger Zentrums wäre eine solche Hexenjagd fünfundvierzig Jahre nach dem Krieg gar nicht möglich. „Auschwitz“ wurde von innen hochstilisiert zum Symbol maschineller Menschentötung und Massenmordes durch die Deutschen und zur ständigen Kollektivschuldbelastung des ganzen deutschen Volkes gemacht, für die auch die Nachkriegsgenerationen ohne Ende zu büßen hätten, materiell und geistig.

Die doppelte Kollektivschuld des deutschen Volkes, die Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wie an seinen Greueln, vor allem an der angeblichen Massenausrottung von sechs Millionen Juden, wurde sozusagen zum „gei­stigen“ Inhalt des „Geschichtsbewußtseins“ in der Bundes­republik Deutschland. Wenn sich im Geschichtsbewußtsein das Selbstbewußtsein einer Nation ausdrückt, so dient die systematische Pflege des Kollektivschuldbewußtseins der Auslöschung des nationalen Selbstbewußtseins, der völligen geistigen Denationalisierung des Volkes zu einer wohlgenährten Fellachenbevölkerung im Sinne des demokratischen Massenmenschen westlicher Prägung. In den Kindergärten, in den Schulen, in den Hochschulen und vor allem in den Massenmedien wird die Züchtung dieses Menschentyps be­trieben. Die Bonner Regierungsparteien sind die Träger und Betreiber dieser Politik der Denationalisierung im Sinne und auf Wunsch der Sieger- und Besatzungsmächte. Ihr Wohlstand, ihre „Herrschaft“ als Vollzugsorgane der Besat­zer beruhen darauf. Das große deutsche Volk wird im Auf­trag der Sieger von kleinen Leuten verwaltet. Die Politiker dieser Parteien betreiben diese Denationalisierungspolitik um so eifriger, weil sie verhindern müssen, daß das deutsche Volk über die Frage nachzudenken beginnt: „Wer war an Hitler schuld?“ Eben diese Parteien haben durch ihre Dummheit, ihre Unfähigkeit und ihre Feigheit die Diktatur zwangsläufig heraufbeschworen. Und das darf um keinen Preis den Nachkriegsgenerationen bekannt werden.

Deshalb setzte in den sechziger Jahren eine zweite, geziel­te „Entnazifizierung“ ein. Noch schwerwiegender war und ist die planmäßig betriebene moralische Zersetzung durch die Massenmedien, die sexuelle Revolution, die Zerstörung von Ehe und Familie im Zuge der antiautoritären Schulung. Sie wurde besonders von der „Frankfurter Schule“ betrie­ben; unter ihrem maßgeblichen Einfluß standen und stehen vor allem die Politologen und Soziologen sowie die maßgeb­lichen Leute im Fernsehen, Rundfunk, Film, Presse. Schon im Jahre 1949 hatte die amerikanische Militärregierung auf einer Konferenz in Hessen die Errichtung politologischer Lehrstühle auf den Hochschulen angeregt. Sie, die Politolo­gen, sind die Protagonisten der antiautoritären Erziehung, der „Emanzipation“ der Jugend. Die Militärregierung hatte bereits etwa 1500 Deutsche als Spitzenreiter für diese Art „Umerziehung“ ausgewählt. Über die politologischen Lehr­stühle wurde das antiautoritäre und antinationale Pro­gramm nach den Rezepten der „Frankfurter Schule“ unter Leitung der Juden Horkheimer, Marcuse, Adorno weiter vertieft und verbreitet.

Unter ihren Schülern „ragt“ besonders Jürgen Habermas hervor, der sich stolz zu den „Umerzogenen“ zählt. Der Widerstand gegen alle autoritären Ordnungswerte, gegen die Autorität des Vaters in der Familie, des Lehrers in der Schule, des Vorgesetzten in öffentlichen Schulen, gegen die Repräsentanten der Staatsgewalt, gegen die Polizei, gegen das Militär wurde und wird gepredigt, die „Neue Linke“ ge­züchtet. Diese Schule ging von England und Amerika aus. Die Theorien der oben genannten Träger der „Frankfurter Schule“, zu denen außerdem auch A. Mitscherlich, ferner der Erfinder des Begriffs „Neue Linke“, der Engländer C. Wright Mills, und andere gehören, beruhen weitgehend auf den frühen Schriften von Karl Marx, aber auch auf jenen Fidel Castros, Che Guevaras und Mao Tse-tungs sowie auch auf dem anarchistischen Gedankengut von Bakunin. Die „Neue Linke“ kämpft gegen die kapitalistische Konsumge­sellschaft. Ihre Anhänger rekrutieren sich nicht aus dem Fa­brikproletariat, sondern aus Studenten und nationalen wie rassischen Minoritäten. In den USA bildete sich aus der liberalen Bürgerrechtsbewegung gegen Rassendiskriminie­rung eine studentische Protestbewegung auch gegen den Vietnamkrieg. In der Bundesrepublik Deutschland griff der Sozialistische Deutsche Studentenbund die amerikanischen Anregungen auf und verbreitete sie an der „Freien Universi­tät Berlin“ sowie an anderen Hochschulen, besonders auch an der Universität Frankfurt. Diese studentische Protestbe­wegung richtete sich schließlich gegen die politische und gesellschaftliche Ordnung überhaupt; sie zeitigte anarchisti­sche und nihilistische Erscheinungen. Auch Japan, Eng­land, Frankreich, Belgien, Irland und Mexiko wurden von dieser revolutionären Bewegung ergriffen. Studentenunru­hen lösten 1968 in Verbindung mit einem Generalstreik der Gewerkschaften in Frankreich eine schwere Staatskrise aus. Für die neomarxistischen Tendenzen wurde die „Frankfurter Schule“ zum Brennpunkt.

Der jüdisch-kommunistische Theoretiker Georg Lukäcs, in der ungarischen Räterepublik stellvertretender Erzie­hungsminister, wurde mit seinem Werk „Geschichte und Klassenbewußtsein“ (1923) für die Linksorientierung der europäischen Intellektuellen maßgebend. Von ihm stammte auch der Volksfrontgedanke, mit dem der franzöische Jude Leon Blum in den dreißiger Jahren operierte. Lukäcs lebte von 1929—1945 in Moskau, von 1945—1958 war er Profes­sor der Philosophie an der Universität Budapest. Lukäcs er­ hielt 1970 den Frankfurter Goethe-Preis; er starb 1971 in Budapest. Auch der Neo-Marxismus ist im wesentlichen ein jüdisches Geistesprodukt. Er konnte den „realen Sozialis­mus“ in Mittel- und Osteuropa nicht retten. Der Zusam­menbruch des kommunistischen Systems Ende 1989 ist wohl die schlimmste ideologische Katastrophe des 20. Jahrhun­derts. Es ging an innerer Fäulnis zugrunde. Sexismus und Terrorismus sind geistige Kinder des Neo-Marxismus, nihili­stische Auswüchse zur Selbstzerstörung. Der jüdische Arzt und Erfinder der „Psychoanalyse“, Sigmund Freud, gehört zu den Begründern des „Sexismus“ und gilt in Amerika als bedeutendste Geistesgröße im 20. Jh. Im Zuge der völ­ligen Emanzipation durch die „Neue Linke“ ist das Ge­schlechtsleben zur reinen Triebbefriedigung und „Lustge­winnung“ erniedrigt worden.

Die drastische Geburtenbeschränkung durch die Pille, die staatlich unterstützte Abtreibung mit Hilfe der Kranken-und Ersatzkassen, die systematische Förderung der Herein­nahme von immer mehr Ausländern und Asylanten zur Schaffung einer „multirassischen“ Gesellschaft in Deutsch­land, besonders von der Linken gefördert, sind wichtige Maßnahmen zur Denationalisierung und schließlichen Aus­löschung des deutschen Volkes als Nation.


Nächstes Kapitel:

De-Nationalisierung durch Enthistorisierung

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