Vergangenheitsbewältigung – Kapitel 7 von 7

https://i2.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/61KZlS5c0wL._SL500_SX351_BO1,204,203,200_.jpgGeorg Franz-Willing

Vergangenheitsbewältigung
Bundesrepublikanischer Nationalmasochismus

Kapitel 7

Rückblick und Ausblick

„Übergroße Freiheit schlägt in nichts anderes um als in übergroße Knechtschaft. Das gilt für den einzelnen wie für den ganzen Staat“, schreibt Plato und fährt fort: „So darf man annehmen, daß die Tyrannis aus keiner anderen Staats­form hervorgeht als aus der Demokratie, die ärgste und här­teste Sklaverei aus der doch wohl größten Freiheit.“ Hitler war das klassische Produkt der von den Siegern von 1918 dem deutschen Volk bescherten egalitären Demokratie.

Die Zerstörung der institutionellen Autorität der Monar­chie, gefordert vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, führte aufgrund der durch die Friedensdiktate von Versailles und St. Germain geschaffenen politischen, wirt­schaftlichen und sozialen Verhältnisse zur Überbetonung und zum Übergewicht personaler Autorität. Die moralische Belastung des deutschen Volkes mit der Lüge von der Al­leinschuld am Weltkrieg versetzte das besiegte Volk in einen völkerrechtlichen Ex-Lex-Zustand und durch die dauernde Diskriminierung in eine psychopathische Lage. Verzweif­lung, Empörung, Auflehnung personifizierten sich schließ­lich in Adolf Hitler. Die Verfassung, in die das deutsche Volk im Jahre 1919 von den Siegern versetzt wurde, fand ihren Ausdruck in zwei Dokumenten: dem Friedensdiktat von Versailles und St. Germain und in der Weimarer Reichsverfassung. Das im Reichsgesetzblatt veröffentlichte „Friedens“instrument der Sieger drückte weit mehr als die Verfassung mit der papierenen freiesten Demokratie der Welt die Wirklichkeit des deutschen Lebens aus.

Die Alliierten hatten angeblich für die Demokratie ge­kämpft. Mit ihren Friedensbestimmungen aber würgten sie den demokratischen Willen Deutschlands schon im Entste­hen ab. Sie hatten den Krieg gewonnen, mit diesem Diktat aber den Frieden verloren. Für die Nachkriegsordnung trägt der Sieger die Hauptverantwortung, nicht der Besiegte. Die USA hatten den Ausgang des Ersten Weltkrieges entschie­den und waren als die führende Weltmacht aus ihm hervor­gegangen. Sie tragen auch die Verantwortung für den Aus­bruch des Zweiten Weltkrieges mit seinem Ergebnis einer zweigeteilten Weltherrschaft, der Zerstörung Deutschlands und Europas. Viel krasser noch als nach dem Ersten Welt­krieg drückte sich die politische Unfähigkeit und das mora­lische Versagen der Amerikaner und ihrer jüdischen Berater wie Bernard Baruch, Felix Frankfurter, Henry Morgenthau im Jahre 1945 aus; dazu heißt es in dem großen Werk von Potter-Nimitz:

„Die Politik der bedingungslosen Kapitulation lief gegen das frühere Drängen britischer und amerikanischer Führer, nicht das Volk, sondern dessen Führer zu bekämpfen, die es mißleitet hatten. Diese Politik war eine Art von Fehler, den die Staatsmänner des siebzehnten und achtzehnten Jahrhun­ derts nie begingen. Sie verstanden besser als irgendeiner ih­rer Nachfolger, daß der heutige Feind als Verbündeter von morgen benötigt werden könnte. Und ein Krieg, zum Punkt totalen Sieges getrieben, könnte den Sieger ebenso wie den Besiegten ruinieren.“

Die Amerikaner haben durch ihre materielle Überlegen­ heit den Zweiten Weltkrieg gewonnen – und wieder den Frieden verloren! Da sie 1945 das Deutsche Reich zerstörten und das deutsche Volk in ein vorstaatliches Sklavendasein zurückschleuderten, gibt es bis heute keinen Friedensschluß. Das Gleichgewicht der Mächte haben sie durch das Gleichgewicht des Schreckens ersetzt, ein gewaltiger Fortschritt auf dem Wege zu Freiheit, Frieden, Demokratie und Huma­nität! Präsident Truman, der den Befehl zum Einsatz der Atombomben gab, verkündete im Mai 1945: „Dies ist der Tag der Freiheit, dies ist der Tag der Demokratie.“ Die größten Kriegsverbrechen der Weltgeschichte haben die Alliierten, voran die Amerikaner und Briten, verübt: den uneinge­schränkten Bombenkrieg gegen die europäische Zivilbevöl­kerung, den Abwurf der beiden Atombomben über Japan, für den keine militärische Notwendigkeit bestand, und die Massenaustreibung der Deutschen aus ihren angestammten Wohnsitzen der Reichsgebiete östlich der Oder-Neiße-Linie, aus Ostmitteleuropa und Südosteuropa (Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien). Die Meinungsindustrie der Siegermächte hat, um von diesen ihren Verbrechen ab­zulenken, die Kriegspropaganda in Gestalt der Umerzie­hung und der Vergangenheitsbewältigung fortgesetzt. Die beiden Hauptanklagepunkte gegen Deutschland bei dieser Propaganda sind die unsinnige Behauptung von der Allein­schuld des Deutschen Reiches am Ausbruch der beiden Weltkriege und die unbewiesene und auch nicht beweisbare Behauptung der geplanten Massenausrottung der Juden, ge­nannt Holocaust.

Auch die Konzentrationslager sind keine deutsche Erfin­dung. Sie kamen um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhun­dert in Amerika auf. Nach Ausbruch des Kuba-Aufstandes im Jahre 1895 errichtete der spanische General Weyler sol­che Lager zur Festsetzung von Zivilpersonen. Im Buren­krieg 1899—1902 übernahmen die Engländer das System der Konzentrationslager. Die Amerikaner richteten erneut Konzentrationslager zur Niederkämpfung des Aufstandes der Filipinos ein. Im bolschewistischen Rußland wurden sie zu einem wichtigen Teil des Herrschaftssystems ausge­baut (Archipel GULAG), als Straf- und Zwangsarbeitsla­ger. Maßgebend dafür waren die Juden Fränkel und Trotzki-Bronstein.

„Das ‚Über den Roten Terror‘ genannte Dekret vom 5. Sep­tember 1918 verfügte Massenerschießungen und die In­betriebnahme von Konzentrationslager. In der ‚Prawda‘ schrieb ein Mitglied der Tscheka im November 1918: „Wir führen nicht gegen einzelne Personen Krieg. Wir rotten die Bourgeoisie als Klasse aus.“ Und Lenin erklärte im Jahre 1922: „Das Gericht soll den Terror nicht beseitigen – das zu versprechen, wäre Selbstbetrug oder Betrug – sondern ihn prinzipiell ohne Falsch und ohne Schminke begründen und gesetzlich verankern.“

Der „Rote Terror“ war also das staatliche Werkzeug des bolschewistischen Regimes, von Lenin und seinen jüdischen Mitarbeitern eingerichtet zur Ausrottung der Bourgeoisie, zur Sicherung der Diktatur des Proletariats, d. h. der revo­lutionären, überwiegend jüdischen Intellektuellen. Das Zen­tralkomitee der Bolschewistischen Partei, später Politbüro genannt, bestand zur Zeit der Ermordung der Zarenfamilie am 17. Juli 1918 ausschließlich aus Juden, mit Ausnahme von Lenin. Vorsitzender des Zentralkomitees war damals Swerdlow, Lenin war Vorsitzender des Rates der Volkskom­missare. Swerdlow hatte die Regie der Ermordung der Za­renfamilie und der Ausrottung der Romanows. Ihm zu Eh­ren wurde deshalb Ekaterinburg, wo die Zarenfamilie aus­gerottet wurde, umgetauft in Swerdlowsk. Mitglieder des Zentralkomitees im Juli 1918 waren: Swerdlow, Jankel, Ap­felbaum (= Sinowjew), Leo Bronstein (= Trotzki), Gold­ stein (= Wolodarski), Lurje (= Larin), Nachamkes (= Steklow), Rosenfeld (= Kamenew), Ssmidowitsch, Moses Uritzki, Krylenko, Lunatscharski, Uljanow (= Lenin). Uritzki war der erste Leiter der Tscheka, ernannt von Lenin. Er wurde am 30. 8. 1918 ermordet; sein Nachfolger wurde Dsershinski, ein Pole.

Deutschland war das nächste und wichtigste Ziel der bol­schewistischen Revolution. Die Bedrohung aus Moskau und die Art des bolschewistischen Angriffs mußte zwangsläufig auf Mittel und Methoden des Angegriffenen in der Abwehr abfärben. Der Angreifer bestimmt nicht nur Ort und Zeit­punkt, sondern auch weitgehend die Kampfmittel.

Das bolschewistische Regime erkannte keine Spielregeln in der Auseinandersetzung mit der Bourgeoisie, dem Kapitalis­mus, dem Faschismus an. Krieg ist gleich Bürgerkrieg, und sein Ziel ist die Ausrottung und Vernichtung des Gegners. Hitler hatte diese Einstellung der Kommunisten von Anfang an richtig erkannt und verkündete daher den Gegenterror ge­gen den Roten Terror. Der Gefahr, den Bolschewismus mit bolschewistischen Mitteln und Methoden zu bekämpfen, konnte er nicht ausweichen. Schon in der Frühzeit der Be­ wegung, in den frühen zwanziger Jahren, wurde vor dieser Gefahr gewarnt. „Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft“, so lautete die Kampfmoral der Kommunisten. Entsprechend artete bereits die innenpolitische Auseinandersetzung in Deutschland im Lauf der Weimarer Jahre mehr und mehr aus. Eine Unterwanderung der NSDAP durch die Kommu­nisten war gar nicht zu vermeiden. Der Reichsinnenminister Wilhelm Gröner schätzte 1931, daß in der Reichshauptstadt etwa neunzig Prozent der NSDAP, besonders in der SA, ehemalige Kommunisten waren. Mag diese Schätzung über­trieben sein, so zeigt sie doch, wie man von staatlicher Seite die Entwicklung beurteilte.

Die Komintern hat die in Sowjetrußland geltenden Grundsätze international verbreitet. Die unmittelbar von Moskau gesteuerte Kommunistische Partei Deutschlands hat entsprechend gehandelt. Die größte Lügen- und Fäl­scherzentrale errichtete das führende Mitglied der Kommu­nistische Internationale, Willi Münzenberg, in Paris. Von dort wurde dann auch nach der Machtübernahme Hitlers die antideutsche Propaganda gelenkt. Es versteht sich, daß sich im Krieg mit der Sowjetunion diese ungehemmte Kampfesweise entsprechend steigerte. So gab Stalin u. a. eine Weisung: „Fordert die Deutschen in den besetzten Ge­bieten zum Begehen von Untaten bei der Unterdrückung der Zivilbevölkerung heraus.“ Der Zweck dieser Anordnung war, die Zivilisten zum Widerstand gegen die Besatzungs­macht anzufeuern; der Partisanenkrieg mit all seinen Greu­eln wurde amtlich organisiert, gefördert, gesteigert. So steckte beispielsweise einer der bolschewistischen Kommis­ sare eine Guerillabande in erbeutete deutsche Uniformen. Diese setzte während des Kampfes Häuser in Brand und schoß aus den Häusern fliehende Zivilisten nieder. Der Kommissar ließ jedoch einen Teil der Zivilisten absichtlich entkommen, damit sie überall verkünden könnten, daß die deutschen Soldaten Mörder seien. Diese Kampfesweise wur­de zunehmend von den kommunistischen Kommissaren an­ gewandt. In Balta ließ der Kommissar die Kinder eines hohen Besatzungsbeamten rauben und für zwölf Tage fest­halten, damit die Deutschen Zeit zu entsprechenden Repres­salien hatten. Dann wurden die Köpfe der Kinder, in bunte Tücher gehüllt, auf dem Stadtplatz zurückgelassen. Der Kommissar, der diese barbarische Handlungsweise angeord­net hatte, war der spätere Generalsekretär der Kommunisti­schen Partei Sowjetrußlands, Leonid I. Breshnew. Sowjet­ rußland gehörte logischerweise nicht zu den Unterzeichnern der Genfer Konvention (1929) und richtete sich auch nicht nach der Haager Landkriegsordnung, die vom zaristischen Rußland anerkannt worden war. Trotzdem hatte auch die­ses sich bei der Behandlung der Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg weitgehend nicht daran gehalten. Die USA, for­ mell neutral bis 1917, haben als Schutzmacht für die gefan­genen deutschen und österreichisch-ungarischen Soldaten nichts unternommen.

Die auf Stalins Befehl durchgeführte Ermordung von 15 000 polnischen Offizieren im Frühjahr 1940, also zu einer Zeit, als die Sowjetunion sich in keinem Kriegszustand be­fand, wurde 1945 den Deutschen zur Last beim Prozeß in Nürnberg gelegt. Die Sowjets veranstalteten dazu im Jahre 1945 noch einen Schauprozeß gegen zehn deutsche Offiziere als die angeblichen Täter. Sieben wurden zum Tode verur­teilt und gehängt, drei zu lebenslänglich. Erst 1990 hat Mos­kau amtlich den Mord an den polnischen Offizieren zu­ gegeben. Die westlichen Alliierten haben über die ihnen bekannten Greuel der Sowjets hinweggesehen, um den Verbündeten nicht zu verärgern, und sich bemüht, an Untaten mit ihm zu wetteifern. Dazu gehörte der uneingeschränkte Bomben­ krieg gegen die europäische Zivilbevölkerung, das völlige Beiseiteschieben von Genfer Konvention und Haager Landkriegsordnung aufgrund des Londoner Status mit der Kri­minalisierung des deutschen Volkes und die Auslieferung von zweieinhalb Millionen sowjetrussischer Flüchtlinge an Stalin zwischen 1945—1947. Erst mit Beginn des Kalten Krieges ab 1947 begannen die Westmächte, sich allmählich einer veränderten Haltung gegenüber dem deutschen Volk zu befleißigen. Die Ausplünderung Deutschlands, Kollek­tivschuld und Kollektivstrafe gingen jedoch weiter. Die anti­deutsche psychologische Kriegführung lebt in der Vergangenheitsbewältigung fort. Die Sieger und ihre deutschen Hilfs­willigen handeln dabei nach dem Grundsatz: „Ich tu das Böse und schreie selbst zuerst. Das Unheil, das ich heimlich angestiftet, leg‘ ich den andern dann zur schweren Last.“ Stalins Weisungen für den Partisanenkrieg galten natürlich für alle kommunistischen Parteien. Die Widerstandsbewe­gungen in allen von deutschen Truppen besetzten Gebieten Europas handelten danach, tatkräftig unterstützt vor allem von der britischen Regierung und den Amerikanern. Die Widerstandsbewegungen in Jugoslawien unter Tito, in Ita­lien und in Frankreich, vorwiegend von den Kommunisten beherrscht, haben nach dem Sieg der Alliierten ihre mörde­rische Tätigkeit fortgesetzt. Die vielen politischen Prozesse nach der Kapitulation der Wehrmacht und schon seit Be­ginn der anglo-amerikanischen Invasion in West- und Süd­europa waren fast durchwegs kommunistische Racheakte und Schauprozesse nach Moskauer Muster. Beispielsweise hat der italienische Kommunistenführer Togliatti den Be­fehl zum Attentat in der Via Rasella zu Rom, bei dem insge­samt 44 Menschen ums Leben kamen, mit der Absicht er­teilt, „die deutsche Führung zu Repressalien herauszufor­dern“. Die Attentäter erklärten: „Unser Blut ist wichtig für die Welteroberungspläne der kommunistischen Idee, dage­gen fällt das Leben einiger Italiener nicht ins Gewicht.“

Die Rechtsverwilderung der Nachkriegszeit mit der totalen Politisierung der Justiz durch die Siegermächte zu ihren Gunsten schreitet durch die Aufhebung der Verjährungs­frist, durch die demokratisch antifaschistische Propaganda der „Umerziehung“, der „Vergangenheitsbewältigung“, der Holocaust-Hetze, immer weiter fort. Kommunisten und Zionisten sind die Träger dieser „Rechtsentwicklung“. Sie begann bereits in der zweiten Kriegshälfte in den befreiten Gebieten auf den östlichen und westlichen Kriegsschauplät­ zen und fand ihre Fortsetzung in größtem Ausmaß nach der Kapitulation der Wehrmacht durch die Nürnberger Kriegs­ verbrecherprozesse. Die einzelnen Besatzungsmächte veran­ stalteten in ihren Besatzungszonen ihre eigenen Schaupro­zesse, immer nach dem kommunistischen Muster Moskaus, sowie auch in den eigenen Ländern, soweit sie ganz oder teilweise von deutschen Truppen besetzt gewesen waren. Ebenso folgte ein wahrer Rattenschwanz solcher Schaupro­zesse in der Sowjetunion, Polen, der Tschechoslowakei, Un­garn, Rumänien, Griechenland, Jugoslawien, Italien, Nor­wegen, Luxemburg, Belgien, Holland, Frankreich. Es ging nicht um Recht und Gerechtigkeit, sondern um Haß und Rache unter antifaschistischem Vorzeichen.

Besonders eifrig erweist sich die Bundesrepublik Deutsch­land als Vollzugsorgan jüdischer Rache. Der Nazi-Jäger Wiesenthai gibt mit seiner Parole: „Recht statt Rache!“ den Ton an. Damit meint er die Rache in der Verkleidung eines Schauprozesses. Er findet dabei Billigung und uneinge­schränkte Förderung durch die Bundesregierung, durch den Bundespräsidenten v. Weizsäcker, durch den Bundeskanz­ler Kohl. 1992 lief beispielsweise der NS-Prozeß gegen den achtzigjährigen Josef Schwammberger in Stuttgart. Da eine echte Rechtsfindung fünfundvierzig Jahre nach den angeb­lich oder wirklich begangenen Verbrechen nicht mehr möglich ist, werden fehlender Rechtswille und fehlende Wahrheitsliebe ersetzt durch materiellen Aufwand: Die Strafkam­mer berief sich nicht nur auf verstorbene Zeugen, sondern reiste zur Vernehmung weiterer Zeugen nach New York und Toronto und plante auch eine Reise der Richter nach Tel Aviv!9) Das bezahlt alles der deutsche Steuerzahler!

Die geheime Beherrscherin Italiens seit der „Befreiung“, die Mafia, die auch in der amerikanischen Unterwelt und Poli­tik eine Rolle spielt, treibt nach bewährtem kommunisti­schen Rezept die Unterwühlung und Zersetzung des Freien Westens weiter. So sind neuerdings niederländische Behör­den einer Organisation auf die Spur gekommen, „die russi­sche Kriminelle nach Holland einschleust. Diese Organisa­tion hat ihren Sitz in Moskau“.

Auf die Gefahr des Rechtsverfalls und der Rechtsverwil­derung hatte bereits im Jahre 1948 die Fuldaer Konferenz der römisch-katholischen Bischöfe Deutschlands den amerikanischen Militärstatthalter General Lucius Clay aufmerk­sam gemacht. In dem Pro-Memoria der Bischofskonferenz, unterzeichnet vom Kölner Kardinal Frings, datiert vom 26. August 1948, heißt es u. a.:

„In den letzten Jahren ist dieser Glaube an die Gerechtig­keit schwer erschüttert worden. Im bürgerlichen Leben wie in der Beziehung zu anderen Völkern war vielfach Gewalt an Stelle des Rechts getreten und die Rechtskomödie an die Stelle des Gerichts. So hat die enttäuschte, aber willige Ju­gend unseres deutschen Volkes in großer Erwartung aufgehorcht, als nach dem Zusammenbruch das amerikanische Volk an der Spitze der Siegermächte die Aufgabe für sich in Anspruch nahm, begangenes Unrecht zu sühnen und die Gerechtigkeit wiederherzustellen (…) Es bestand die Bereit­schaft, vergangene Verirrungen einzusehen und die Hoff­nung, ein neues Leben zu beginnen, in dem nicht Gewalt, sondern das Recht die Führung hätte. – Sollte diese Zuver­sicht enttäuscht werden und die Überzeugung sich durchset­zen, daß auch die jetzigen Inhaber der Macht nur von Recht sprechen, während sie Machtpolitik treiben, so ist die De­moralisierung unseres Volkes unaufhaltsam geworden. Dar­aus erwächst uns Bischöfen die Verantwortung, die uns zu sprechen zwingt. Die letzten drei Jahre haben manche weite­re Erschütterung des Glaubens an die Gerechtigkeit ge­bracht, z. B. der Umfang und die Abwicklung der Internierung, die Art und Weise der Entnazifizierung. Um so ent­scheidender ist es, daß nun wenigstens die Prozesse, die eine Sühnung des Unrechts in feierlicher Form darstellen sollen, ohne jeden Makel der Ungerechtigkeit und des machtpoliti­schen Mißbrauchs dastehen“. Die Bischöfe beanstandeten das „Sonderrecht“ aufgrund des Londoner Statuts, das nur gegen das deutsche Volk angewandt wurde. Damit werde der Grundsatz „Gleiches Recht für alle“ außer Kraft gesetzt. „Die Nürnberger Gerichtshöfe verurteilen also deutsche Menschen nach einem Recht, das bislang in Deutschland unbekannt war, und dem die Völker, die es gegen Deutsch­land anwenden, sich zu beugen nicht bereit sind (…)

Die Nachkriegsprozesse in Italien und Frankreich, aber auch in anderen befreiten Ländern, standen und stehen alle unter dem roten Vorzeichen der kommunistischen Widerstandsbewegungen. Für Italien sind charakteristisch die Prozesse gegen Herbert Kappler und Walter Reder. Sie wur­ den widerrechtlich wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft unter dem Druck der kommunistischen Partei in einem liberal-demokratischen Staat verurteilt. Kappler wurde 1978 dank der Hilfe seiner mutigen Frau aus dem Gefängnis befreit. Bezeichnend für die liberale Demo­kratie Italiens ist es, daß Frau Kappler 1991 aus Italien aus­ gewiesen wurde! Kommunisten, Mafia, Camorra sind die eigentlichen Beherrscher Italiens.

Der österreichische Journalist Ingomar Pust schrieb über Reder am 29. 4.‘ 1991 unter der Überschrift „Reder gestor­ben“: „In einem Wiener Krankenhaus starb im Alter von 75 Jahren Walter Reder, eine tragische Gestalt der Nach­kriegszeit. Er wurde in Italien zu einem Symbolgefangenen, weil in seinem Abschnitt der italienische ‚Tito‘ gefallen war. Er wurde nicht als Kriegsverbrecher verurteilt. Mit seiner Verurteilung zum Kriegsgefangenen auf Lebenszeit wurde er Symbol für den Bruch mit dem Faschismus. Man ließ Re­der den Rang als Major und hielt ihn, mit Offiziersdiener, in der Festung Gaeta in Ehrenhaft.“

Diese Tatsache stör­te die bundesrepublikanische Journaille nicht, „Kriegsver­brecher Reder gestorben“ zu melden.

In Frankreich spielten die kommunistischen Partisanen zu de Gaulles Zeit eine wahrhaft makabre Rolle. Neben den Massenmorden an eigenen Leuten, Kollaborateuren, Adeli­gen, deren Zahl über hunderttausend geschätzt wird, haben die kommunistischen Schauprozesse von Tülle und Oradour besonderes Aufsehen erregt. Hier seien nur noch der Fall des Obersten Joachim Peiper und der Prozeß gegen General Albert Praun erwähnt. Peiper lebte als friedlicher Bürger in Frankreich und wurde von Kommunisten auf schauerliche Weise ermordet. General Praun wurde von dem kom­munistischen Partisanengericht 1955 völlig unschuldig zum Tode verurteilt. Trotz der Bemühungen der Regierung Ade­nauer um Revision und Freispruch wagte es die französische Regierung nicht, den Urteilsspruch aufzuheben.

Die politische Justiz im „Freien Westen“, der sich „christ­lich“ nennt, stand und steht unter dem Vorzeichen und dem Diktat der Kommunisten und Zionisten. Amerikanische Behörden leisten den kommunistisch-zionistischen Betreibern im Ostblock „Rechtshilfe“, wie der Fall Artukovic (Auslie­ferung an das kommunistische Jugoslawien) und Demjanjuk (Auslieferung an Israel) beweist. Maßgebend dafür sind das „Office of Special Investigation“ (OSI) im amerikani­schen Justizministerium und das Wiesenthal-Center in Los Angeles.

Der geistige Zusammenhang zwischen Linksliberalen und Kommunisten lag und liegt auch der amerikanisch-sowjeti­schen Zusammenarbeit seit Roosevelts Zeiten und selbstverständlich dem Kondominium der beiden Weltmächte zu­ grunde. Roosevelts Botschafter in Moskau von 1937—1939, Joseph E. Davies, brachte die gemeinsame ideologische Ba­sis der beiden Supermächte auf den gemeinsamen Nenner „christlich“ bereits während des Krieges zum Ausdruck. Die christliche Religion konnte den kommunistischen Grundsät­zen auferlegt werden, ohne ihren wirtschaftlichen und politischen Zwecken Gewalt anzutun, da die menschliche Bru­derschaft die gemeinsame Grundlage sei. Dagegen könne der Nazismus nicht mit dem Christentum ausgesöhnt werden. Der antifaschistische Generalnenner der Linkslibera­len, Kommunisten und Zionisten liegt der Umerziehung und Vergangenheitsbewältigung zugrunde, auch nach dem Zu­sammenbruch des „Realen Sozialismus“ in Mittel- und Ost­ europa. Darauf beruht auch die eifrig gepflegte Vergangen­heitsbewältigung der staatstragenden Parteien der Bundesrepublik Deutschland und der Massenmedien.

Die Vergangenheitsbewältigung geht natürlich weiter, zeitlich unbegrenzt über das Jahr 2000 hinaus. Laut Mittei­lung der Ludwigsburger Zentralstelle standen im Jahre 1990 noch 10000 Kriegsverbrecherprozesse an!

Die jüdische Politologin und Soziologin Hannah Arendt hat wohl das einzig vernünftige Urteil über die „Rechtsko­mödie“ der Vergangenheitsbewältigung gefällt:

„Bewältigen können wir die Vergangenheit so wenig, wie wir sie ungeschehen machen können. Wir können uns aber mit ihr abfinden (…) Sofern es überhaupt ein ‚Bewältigen der Vergangenheit‘ gibt, besteht es in dem Nacherzählen dessen, was sich ereignet hat; aber auch dies Nacherzählen, das Geschichte formt, löst keine Probleme und beschwichtigt kein Leiden, es bewältigt nichts endgültig. Vielmehr regt es, solange der Sinn des Geschehens lebendig bleibt, – und dies kann durch sehr lange Zeiträume der Fall sein – zu im­mer wiederholendem Erzählen an (…)“

Chaim Herzog, der israelische Staatspräsident, hat aller­dings ganz andere Zeichen anläßlich seines Staatsbesuches in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1987 gesetzt. „Er symbolisiert den Widerstand des jüdischen Volkes ge­gen die Nazi-Herrschaft mit seiner Verwundung als briti­scher Offizier bei den Kämpfen um Bremen“, heißt es in sei­ner Lebensbeschreibung von Charles A. Landsmann, der fortfährt: „den Holocaust als einer der Befreier des Konzentrationslagers Bergen-Belsen; und den Sieg über den Nationalsozialismus als Verhörer höchster Nazis, wie den SS-Führer Heinrich Himmler und Gestapo-Chef Kaltenbrunner“. Ein Höhepunkt seines Lebens als Jude war ihm, laut eigenen Worten, als „mir, dem jungen jüdischen Offizier, der oberste Nazi-Feind des jüdischen Volkes, Heinrich Himmler, vorgeführt wurde und unterwürfig stramme Hal­tung annahm“. Bei seinem Besuch im Konzentrationsla­ger Bergen-Belsen hielt er eine Ansprache und sagte u. a.:

„Ich war vor 42 Jahren zum ersten Mal hier, als jüdischer Soldat (…) Heute kehre ich zurück als Präsident des Staates Israel, um vor Euch zu bezeugen, daß die Ewigkeit Israel nicht Lügen straft und daß das Volk Israel lebt. Kein Verzei­hen habe ich mit mir gebracht und kein Vergessen.“

Bemerkenswerter Weise bezeichnete sich Herzog, damals (1945) in der Uniform eines britischen Offiziers, im Jahre 1987 als „jüdischen Soldaten“. Durchaus in diesem Sinne gab der Sprecher der Juden in der Bundesrepublik, Heinz Galinski, im Jahre 1987 die Weisung: „Wir geben den Weg zu einer schrankenlosen Geschichtsdiskussion nicht frei.“ Sein oberster bundesrepublikanischer Befehlsempfänger, Deserteur und Bundespräsident Richard von Weizsäcker, begleitete den israelischen Staatspräsidenten nicht nur nach Bergen-Belsen, sondern zu allen Besuchsstationen. Der Bun­despräsident erklärte bei seiner Ansprache zu Ehren des Staatsgastes auf Schloß Augustusburg: „Einen Schlußstrich zu ziehen, erlaubt die Geschichte nie.“

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