„Schilders List“

2012-08-22-michael-siegel

Bildfälschung: Das Bild wird im Bundesarchiv unter der Rubrik „München, Judenverfolgung“ angeboten. Schon mit bloßem Auge ist die Fälschung erkennbar. Der falsche Schattenwurf in Bezug zu den anderen abgebildeten Personen, die grelle Oberfläche des Schildes, die Schärfe der Aufschrift usw., sprechen für sich. Auch die Bildaufschrift wurde nachbearbeitet. Das Bild gibt es in unzähligen weiteren Varianten mit den unterschiedlichsten Aufschriften: Ich bin Jude, Ich werde nie wieder um Schutz bitten usw. usf. Mal mehr, mal weniger „gut“ gelungen. In Schulbüchern der ehemaligen sogenannten „DDR“ handelte es sich bei der möglicherweise nachträglich hineinretuschierten Person um einen verfolgten Kommunisten. Bei der abgebildeten Person soll es sich um den Münchner jüdischen Rechtsanwalt Michael Siegel handeln, der sich zuvor bei der Polizei gegen die Schutzhaft eines seiner Mandanten beschwert habe. Eine weitere Aufschrift ist ebenfalls verbreitet.

In ihrer Ausgabe vom 14./15. August 2012 wärmt die US-Lügen-Lizenzpostille ‚Süddeutsche Zeitung‘ die Fälschung mal wieder auf, und zwar auf einer ganzen Vollseite. Schon kurz nach der Veröffentlichung der Fälschung im März 1933 durch den ‚Daily Mirror‘ in New York und andere jüdische Presseorgane war diese als Teil des Krieges der jüdischen Organisationen gegen das Deutsche Reich entlarvt worden. Im Münchner NS-Dokuzentrum soll das ‚Foto‘ einen zentralen Platz einnehmen.

Man erinnert sich in diesem Zusammenhang, dass die ‚Süddeutsche Zeitung‘ bereits im Jahr 1986 eine große Pressekampagne gegen den US-Ukrainer John Demjanjuk entfacht hatte. Dieser sollte im letzten Weltkrieg angeblich Hunderttausende von Juden in Treblinka ermordet haben. Demjanjuk wurde damals von den USA auf Grund gefälschter bzw. zurückgehaltener Entlastungs-Dokumente nach Israel ausgeliefert, wo er vor Gericht kam und zum Tode verurteilt wurde. Als Demjanjuks Anwalt den Fälschungen, die zu seiner Verurteilung führten, auf die Spur kam, wurde der Prozess neu aufgerollt und Demjanjuk unter dem Druck der Öffentlichkeit freigesprochen und entschädigt. Der damalige Kommentar der „Süddeutschen Zeitung“ hierzu:

„Die Demjanjuk zu Last gelegten Untaten konnten diesem nicht mehr nachgewiesen werden“.

Noch nie wurde mit vier Buchstaben hinterhältiger und infamer die Wahrheit verfälscht als von den Lügenbaronen der „Süddeutschen Zeitung“.


(Quelle)

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