Verbrechen an der Wehrmacht

Franz Seidler

Prof. Dr. Franz Seidler

Professor für Neuere Geschichte, insbesondere Sozial- und Militärgeschichte, an der Universität der Bundeswehr München. Sein hauptsächliches Forschungsgebiet ist der Zweite Weltkrieg. Die wichtigsten Buchpublikationen behandeln die Personalprobleme der Wehrmacht, das Wehrmachtgefolge (Wehrmachthelferinnen, Organisation Todt, Deitscher Volkssturm), die Wehrmachtgerichtsbarkeit und die Kollaboration in den besetzten Gebieten. Mit dem vorliegenden Band will er zeigen, welchen persönlichen Gefährdungen jeder deutsche Soldat durch die völkerrechtswidrige Kriegsführung der Roten Armee ausgesetzt war und welchen gräßlichen Tod die Väter und Großväter derer gestorben sein könnten, die sich heute über die Taten der Wehrmacht ereifern.

Während die Anti-Wehrmacht-Austellung – statt Fakten, Daten, Namen zu nennen – Stimmung macht, verleumdet, anklagt und sogar fälscht, werden die in diesem Buch dokumentierten über 300 sowjetischen Kriegsverbrechen aus den Jahren 1941/42 genauestens beschrieben und viele davon mit Zeugenaussagen und unfaßlichen Fotos detailliert belegt. Eine systematische Auswertung der Akten der völlig objektiven und unbestechlichen „Wehrmacht-Untersuchungsstelle“ (8.000 untersuchte Kriegsverbrechen) ermöglichte die Herausgabe diese erschütternden Bandes. Selbst die Goebbeis-Propaganda mußte sie damals aus Rücksicht auf die Stimmung in der Heimat verschweigen, – erst jetzt https://i2.wp.com/assets.catawiki.nl/assets/2016/3/16/7/5/7/757198e2-eba2-11e5-9544-850fbf0eb6fa.jpgerfahren wir die volle Wahrheit: gräßlichste Verstümmelungen, Augenlichtblendungen, Vergewaltigungen, unvorstellbare Folterungen, Sadismus, Massaker in Lazaretten, kaltblütiger Massenmord, ja sogar Kannibalismus an deutschen Soldaten – all dies belegt dieses Buch in erschreckender Dichte.

Über 100 Fotos lassen dem Leser das Blut in den Adern gefrieren. Eine einzige schreiende Anklage gegen eine Armee, die wirklich ungesühnte Verbrechen beging – Stalins Rote Armee.

„Töte den Deutschen, wo Du ihn antriffst. Schlag ihn auf der Straße, im Haus, spreng ihn mit der Granate, stich das Bajonett in ihn, die Mistgabel, spalte ihn mit dem Beil, setze ihn auf den Pfahl, zerschneide ihn mit dem Messer, schlag, wie Du kannst, aber töte! Töte ihn, und Du rettest Dein Leben und das Deiner Familie. Töte ihn, und Du rettest Deine Heimat, Dein Volk. Überall mußt Du die Bestie schlagen! Wenn er Haft macht und schläft – zerfleische den Schlafenden. Geht er durch den Wald – wird er dort den Tod finden. Ist er unterwegs – eine Mine soll ihn zerreißen. Fährt er in der Eisenbahn – laß den Zug entgleisen. Zerdrücke, zerspalte, zersteche ihn im Wald, auf dem Feld, auf Straßen, vernichte ihn überall!“

Ilja Ehrenburg


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