Der Luftangriff auf Hildesheim am 22. März 1945

[…] Die einzigen guten Deutschen sind die toten Deutschen; lasst jetzt die Bomben auf Deutschland regnen.

(1942, der Jude Lord Vansittart, Apostel des Hasses, in “Neuf mois au gouvernment” – La Table Ronde, 1948)

Prolog:

„Unser eigentliches Ziel waren immer die Innenstädte. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie“

(Arthur Bomber-Harris)

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Eine der großen Geschichtslügen, die Deutschen hätten mit dem Luftterror begonnen, ist historisch schon lange widerlegt. Bereits 1939 erfolgten sieben Luftangriffe der RAF auf Nordwestdeutschland. Am 10./11. Mai 1940 wurde die Innenstadt von Mönchengladbach angegriffen. Entgegen dem Völkerrecht  wurden danach auf Befehl der Kriegsverbrecher Churchill, Roosevelt, Stalin und Konsorten durch den alliierten Bombenterror gezielt die Wohnbezirke aller deutschen Städte mit 50.000 und mehr Einwohnern in Schutt und Asche gelegt; unersetzliche Kulturgüter geplant vernichtet und etwa 1 Million Zivilisten grausam ermordet, darunter über 54.000 Kinder unter 14 Jahren.

„… ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen. Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich auf militärische Objekte bei ihren Angriffen zu beschränken“

(Adolf Hitler in seiner Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939)

Entsprechend diesem Befehl richteten sich die deutschen Luftangriffe auf Warschau im September 1939 und Rotterdam 1940  ausschließlich gegen militärische Ziele als Teil eines Feldzugs. Im Fall von Warschau wurde der Zivilbevölkerung 9 Tage Zeit gegeben, die Stadt zu verlassen, falls das polnische Militär die Stadt nicht freiwillig übergäbe. Der Angriff auf Rotterdam im Mai 1940 erfolgte, weil der niederländische Stadtkommandant die Kapitulationsaufforderung ablehnte. Das Bombardement von Coventry vom 14. November 1940 galt den im Stadtzentrum gelegenen Rolls-Royce Flugzeugmotorenwerken und zahlreichen kleineren Rüstungsbetrieben.


Der Luftangriff auf Hildesheim

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Zentrum von Hildesheim am 22. März 1945 durch einen britischen Bombenangriff im Rahmen der „Moral Bombing Strategie“ fast vollständig zerstört. Die als „Nürnberg des Nordens“ gerühmte Fachwerk-Altstadt lag in Schutt und Asche. Von den 1500 Fachwerkhäusern blieben lediglich 200 erhalten, 90 % der historischen Altstadt gingen im Feuersturm unter. Von den 1939 vorhandenen 6934 Wohnhäusern der Stadt wurden 1977 (28,5%) vollkommen zerstört. Stark beschädigt wurden 975 (14,1%), erheblich beschädigt 350 (5,1%), und 1772 (25,5%) wurden nur leicht beschädigt. 1860 Wohnhäuser (26,8%) blieben unversehrt. Von den 72495 Einwohnern (Stand: 17. Mai 1939) wurden 34000 (46%) obdachlos. Die Industrieanlagen wurden zu 50% zerstört, ebenso 66% der Handwerksbetriebe und 80% der öffentlichen Gebäude. Der Zerstörungsgrad der Stadt betrug insgesamt 43%. 1645 Menschen kamen durch die Luftangriffe auf Hildesheim ums Leben.

Unvergessen auch Frankfurt am Main, dessen historische, gotische Altstadt am 22. März 1944  nahezu vollständig vernichtet wurde.

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