Johannes Tauler – Befreiungsbrief

https://zeitundzeugenarchiv.files.wordpress.com/2016/06/22264-jtau.jpg?w=223&h=281Die Seele als Dreh- und Angelpunkt des Lebens

Von

Heino Seerling

In der Hoffnung von meinen Mitmenschen verstanden zu werden und für all jene, die Ihre Seelenempfindung verloren haben.

Die Seele ist der Dreh,- und Angelpunkt des gesamten Lebens.

Ihr gilt der gesamte Kampf auf dieser Welt.

Sei es so, das wir es noch erleben werden, das es eine andere Zeit für uns gibt mit einem anderen sog. Zeitgeist, wird die Frage nach dem wohin und was wir wollen, nicht zu beantworten sein ohne die Klärung dessen, was wir denn nun sind. Und mit wir meine ich das Volk, insbesondere unsere historisch, kulturelle und erbliche Gemeinschaft. Diese Begriffsbestimmung gilt ebenso für alle anderen Völker auf dieser Welt.

Nachdem nun also dieses Volk gezwungen wurde Ideologien, Religionen, Zwangsvermischung und Besatzung zu durchstehen, die nicht seinem Wesen und seiner Art entsprachen, ist zu klären was dieses Wesen und diese eigene Art denn nun ausmachen. Ebenso, was an dieser Art für viele Mächte denn nun so gefährlich ist und warum dieses deutsche Volk derart stark bekämpft wird.

Um es vorweg zu nehmen, es ist seine tiefe Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit und seine Fähigkeit zur tiefen Erkenntnis, Betrachtung und Empfindung.

Diese Worte stammen nicht von mir, sie stammen unter anderem von Jonathan Black und sind seinem Werk „Die geheime Geschichte der Welt“ entnommen. Und deutlich wird dieses tiefe, ehrliche, aufrechte Wesen gemäß Jonathan Black, an einem Mann der im 13. Jh. lebte, einem der späteren Denker wie Schopenhauer, Nietzsche, Hegel, Kant, Ludendorff und weiteren, Grundlagen des Denkens und Wirkens lieferte, aus denen dann Anfang der Neuzeit sich unsere Philosophie und Wissenschaft entwickeln konnte.

Der Name des Mannes, den ich meine, ist Johannes Tauler (*1). Tauler war Prediger. Aber keiner der den Jesuitischen Leichengeruch der selbstzerstörenden Demut an sich trug, sondern einer der Kraft predigte, göttliche Kraft, Schöpfung und Wirken in uns allen.

Wir werden die Frage nicht beantworten können, ob die Kirche ihn nur deshalb wirken ließ, weil seine Anhänger sonst Feinde Roms geworden wären, und somit auch Tauler die Leute letztlich der Kirche zuführte, oder warum er so frei predigen durfte. Warum aber nun dies alles für uns wichtig ist, ist der Umstand, daß Tauler ein Mann von enormer Geistesstärke war. Weshalb dies wiederum wichtig ist erkläre ich kurz.

Die Inder, einst ein geistiges Weltkulturvolk, erlebten zwei geistige Verfallszeiten. Nach der letzten kann man sehen was aus diesem einst so hochstehende Volk geworden ist. Die Deutschen erleben Ihre geistige Verfallszeit nun seit dem Ende des II. Weltkrieges. Was also kann die Deutschen nun daran hindern, abzufallen und zur Bedeutungslosigkeit und zur Degeneration zu verkommen? Einzig allein Ihre geistige Kraft und Stärke. Diese erlangen sie am ehesten durch den Kontakt zu Ihrer eigenen Seele und den Kontakt zur Volksseele, als auch durch Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit in Geschichtsdarstellung und allen alltäglichen Lebensbereichen.

Darauf richtet sich nun demnach der Kampf der Feinde der Deutschen. Die Zerstörung der Seele und des Geistes. Nichts anderes verbirgt sich hinter unserem Fernsehen und anderen Medieninhalten, unserer „Bildung“, unserer verordneten Geschichtsschreibung, unserer „Gesundheits,- und Familienpolitik“ usw. Das deutsche Volk war schon oft Feinden ausgesetzt, und es war schon oft von inneren Zwängen und Widersprüchen zerrissen und mußte diese Aufgaben meistern.

Auch Tauler lebte in so einer Zeit, ähnlich der unseren heute, die uns zwingt, uns auseinanderzusetzen mit Lüge und Macht und innerem Wunsch nach Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit und auch Welt,- und Schöpfungserkenntnis. Er zeigt uns wie er das machte, er tat es seinem deutschen Wesen gemäß. Das macht ihn für uns heute so wertvoll. Er zeigt uns, wie man mit Aufrichtigkeit seinen Gegner entwaffnet und mit der Wahrheit alle Lüge schlägt. Auch Tauler lebte in einer Zeit der seelischen Not. Die damalige, an die natürliche Ordnung der Dinge angeknüpfte Geistigkeit der Gemeinschaft stand unter dem enormen Druck der Kirche, der Geistlichkeit. Man ließ möglicherweise auch Tauler deshalb wirken, weil die Kirche die innere Reformation der damaligen deutschen Mystik und des damaligen Naturglauben hin zur christlicheren Mystik sah und anerkannte. Auch somit arbeitete Tauler letztlich der Kirche zu, sogar dann, wenn er gegen Papst und falsche unehrliche Christusfrömmigkeit und Pfaffenverlogenheit anging. Er führte auch durch seinen Widerstand, letztlich seine Anhänger doch hin zur Kirche, als deren Gegner er sich selbst nie offen sah. Aber es war ein Hinführen wie durch eine Metamorphose hindurch. Am Ende stand etwas Anderes als am Anfang. Nun gab es in der Geschichte mehrere ehrliche, aufrechte Mannen, die christlich zur Kirche standen. Entscheidend ist hierbei die Frage ob Tauler erkannte, daß die Deutschen durch die fremde, christliche Religion von Ihrem wesensechtem, rasseerbmäßig, eigenem Gottglauben abgelenkt wurden, oder ob er es nicht erkannte. Ich möchte sagen ja, diese Erkennen war auch Grundlage seines Differenzierungsvermögens, das nicht allein über seine Empfindungs,- und Gefühlswahrnehmung stattfand. Ob er über diesen Umstand tiefe Bewußtheit erlangte? Ich weiß es nicht. Möglicherweise nein. Wir müssen nur wissen, was dazu von Mathilde Ludendorff (*2) exzellent dargelegt wurde, das ohne die Irreführung durch Religionen, insbesondere der christlichen Religion, die Deutschen eine enorm hohe Verehrung in der Welt erfahren würden. Diese ehrliche Verehrung, die höher wäre als die künstlichen von Religionsträgern erzeugte, ist die Grundlage der Gefährdung aller heutigen Macht. Nun wissen wir auch warum seit fast 100 Jahren ein unerbittlicher Kampf und zwei Weltkriege gegen das Deutsche geführt werden und Sie bis heute verleumdet und seelengemordet und krankgehalten werden. Und wir wissen auch, warum z.B. heute Impfstoffe den Deutschen empfohlen werden, die in anderen Ländern streng verboten sind. Im Schweinegrippeimpfstoff für die deutsche Masse, nicht dem Impfstoff für den deutschen Politiker, ist ein sog. Wirkverstärker enthalten. Der Name dieser Adjuvans, ist Squalen. Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-Verteidigungsministerium anerkannt. In den USA ist Squalen verboten.

Wenn die heutige Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, daß 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden.

Nun, die Namen zur Zeit Taulers sind austauschbar, unsere heutigen Besatzer heißen anders, was damals der Papst war, könnte heute Zentralrat heißen, die verlogenen Pfaffen von damals sind heute Propagandatalkmaster wie Johannes B. Kerner, damalige falsche unehrliche Christusfrömmigkeit wird heute ersetzt durch Gutmenschengetue. Aber die Prinzipien des geistigen Kampfes und des Bestehen sind genau dieselben wie vor 700 Jahren. Das für Deutschland neue nach dem letzten Weltkrieg ist, das es seit dieser Zeit mehrfachbesetzt ist, durch die Alliierten mit ihren Armeen, durch den Zentralrat der Juden, durch Roms Priester und Jesuiten und der neuen aggressiven Sekte Roms, der FOKULARE MOVIEMIENTO (*3), und über 400 Organisationen auf deutschem Boden die darüber wachen, daß es niemals wieder ein deutsches Entstehen gibt. Gerade ist die Kirche dabei, den Kindergartenerziehungssektor und die Schulbildung in Deutschland unter Ihre Kontrolle zu bringen. Mit den Hochschulen und Universitäten hat sie es bereits geschafft. Wer regelmäßig die Nachrichten der Elite-Hochschulen in Deutschland liest, wird wissen, was Jesuiten bzw. Rom in den nächsten 20 und 30 Jahren vorhaben; wird wissen, welche Führer bzw. Vasallen an die Macht gelangen werden, denn Hochschulpolitik ist eine Politik der Macht in der Zukunft. Die Besatzer haben sehr richtig erkannt, das die Deutschen keinen fremden Führern folgen. Darum sind sie streng darauf bedacht, rechtzeitig aus dem Volk heraus Kinder und junge Menschen zu rekrutieren, die dann in ihrem Sinne die Deutschen weiter ausplündern und unterdrücken. Diese werden durch das Volk nicht so schnell erkannt. (…)

Erreicht wird diese Erziehung an ihren Eliteschulen wie z.B. die von S. Die Schule Schloss S. ist ein deutsches Internat mit Hauptsitz in einer ehemaligen Reichsabtei, unweit des Bodensees. Gegründet wurde die Schule 1920.

[Es folgt die Aufzählung von Internatszöglingen beiderlei Geschlechts, die bedeutende Aktivisten im öffentlichen Leben – Wirtschaft, Politik und „Kultur“ (auch Schauspieler und Schauspielerinnen) – der BRD waren oder auch noch sind. Verwunderlich ist es nicht, daß auch mindestens ein Abgeordneter der LINKEN aus der betreffenden Elite-Schule stammt! Aus juristischen Gründen hat hier die Zensurschere bei mir gewirkt: es werden keine Namen veröffentlicht. – KHH.] Und viele Weitere, die nach Ihrer „Ausbildung“ auf die Deutschen losgelassen (wurden und) werden und deren Kultur und Lebensumstände und deren Wahrnehmung und Verblödung fördern.

 

Nun zurück zu Tauler.

Das Entscheidende an der Gottbetrachtung von Tauler war der Freiheitsaspekt. Dieser Freiheitsaspekt, der sich in so vielen deutschen Persönlichkeiten zeigt, von dem hohenzollerischen Geschlecht des Friedrich des Großen über Bismarck oder den Ludendorffs, ist das Besondere in der deutschen Seele. Die deutsche Seele ist erfüllt von Freiheitsgedanken, Freiheitsgefühl und Sehnsucht nach arteigener Freiheit.

Von diesem Freiheitsaspekt geht die große Gefahr für alle Unterdrücker aus, und dieser Freiheitsaspekt ist die Grundlage so vieler vernichtender Kriege und Lüge, Propaganda und Haß gegen das deutsche Volk. Vom Freiheitswillen und Freiheitsdenken der Deutschen ging stets eine Gefahr für alle Unterdrücker der Völker aus. Daher mußte dieser deutsche Freiheitswille mittels Krieg ausgerottet werden, mittels Lügen, Fälschungen und einer gehörigen Portion haßerfüllter Propaganda zumindest unterdrückt werden. Mathilde Ludendorff schreibt in diesem Zusammenhang in ihrem Werk „Des Menschen Seele“ von einem Kampf der gottfernen gegen die gottnahen Menschen.

Dieser Freiheitsaspekt war auch Grundlage des Strebens Taulers und weiterer Persönlichkeiten nach einer, dem deutschen Wesen entsprechenden freien Gottesbetrachtung und freien Gottesbegegnung einerseits und praktischer, lebens- und alltagstauglicher, handfester, erlebbarer Gottesbetrachtung ohne Halluzinationen und Illusionen andererseits. Eine Gotteslehre kann es also in diesem Sinne nicht geben. Gott ist erleb,- und erfahrbar. Wir selbst sind Teil einer Schöpfung. Dort wo wir es mit einer Gotteslehre zu tun haben, sind Priester am Werk. Diese führen uns in Ihre Fänge der Macht, aber niemals in unsere eigenen göttlichen Seelenanteile, egal welcher Religion wir uns annähern. Der deutsche Mensch will seinem Wesen nach nicht blind glauben, er will erspüren, erfahren, wissen, erahnen, empfinden und Gewißheit erlangen.

Es wirkt in uns und auf uns Göttliches Prinzip also, das sich in uns und insbesondere durch uns, ständig schöpferisch ausdrückt. Die Erfahrung desselben nennt er, Tauler, Überformung. Die Wahrheit des Einzugs des Lebens in den Körper, den Einzug der göttlichen Seele, deren Geburt, nennt er Seelengrund. Den tiefen Seelengrund erkennt Tauler in der Tatsache, das der Mensch mit einer Seele geboren wird, eine „göttliche“ Seele bekommt. Ob Tauler nun wie heutige Juden und Christen an einen persönlichen Gott glaubte oder ob er ähnlich Mathilde Ludendorffs an eine göttliche Schöpfungskraft (Lebenskraft, Richtkraft, Gestaltungskraft, Prinzip) glaubte sei dahin gestellt, ich möchte dies mit einem Bibelzitat darlegen.

„…und der Herr sagte, ich bin der Eine, der Einzige und Wahre. Und eine Stimme kam aus dem Himmel und sagte: Du irrst Samael…!

Ganz unten also so Tauler, am Grund der Seele bleibt die letzte Wahrheit übrig, der göttliche Ursprung in uns allen, in unseren Seelen, schlichtweg der Seelengrund. Die Seele ist also der Grund aller Wahrhaftigkeit und aller Tatsächlichkeiten. Und nur die Wahrhaftigkeit, welche dem Wirklichen, der Wirklichkeit entspringt, wird auf lange Sicht in uns und der Welt wirken und Wirkung entfalten. Niemals die Lügen die wir minütlich verpaßt bekommen, sie werden auf lange Sicht von der Seele nicht angenommen.

Bei Kontakt zu unserer Seele, sind wir Menschen nicht verführbar, nicht manipulierbar, nicht beherrschbar, sondern unser Sein richtet sich allein nach der natürlichen Ordnung der Dinge, der Wahrhaftigkeit und den Gesetzen des Lebens und der Entwicklung unseres Seins.

Ich möchte mir hier eine eigene Interpretation erlauben. Ich erwäge die Seele als den übergeordneten Quell allen Daseins zu empfinden. Die Seele ist es schließlich, die dieses Sein erschaffen hat, auch die Vorstellung von Göttern. Die Seele ist der reiche „Pool“ von unendlichen Formen und Seinszuständen. Alles verändert sich ständig, die Seele aber bleibt. Das haben die Deutschen sehr gut herausgespürt mit ihrem Charakter, der sie wohl dazu auch befähigen konnte.

Mathilde Ludendorff schrieb dazu vier Hefte der „Lebenskunde“ von denen wir Deutsche nur das vierte Heft beziehen können, wir dürfen nichts über unsere, diesbezüglichen Erbanlagen und Prägungen erfahren.

Und nun verstehen wir auch den Kampf auf dieser Welt zu ihrer, der Seele Unterdrückung.

Natürlich hatte Goethe Recht in seiner Beschreibung des Kampfes Mephistos mit Dr. Faust, dies war ein innerer wie auch ein äußerer Kampf. Machen wir die Augen auf, alle uns heute umgebene Führungspsychologie in den Unternehmen, alle Einweihungen in den Religionen, alle Unterordnungen in den Ideologien, zielen auf ein und dasselbe Ziel hin. Es ist die Hingabe und Aufgabe des Eigenen, des eigenen Willens, des eigenen Empfindens, des eigenen Vermögens, hin zu einer zombiehaften oder androiden Figur die auf Befehl automatisch an die ihnen zugedachte Ausführung geht. Das ist mit einer intakten Seele nicht möglich. Das ist mit einer nicht unterdrückten, nicht gemordeten, sondern frei sich entfaltenden Seele nicht möglich.

Die Zerstörung des Innenlebens, nach Tauler des göttlichen Innenlebens, geht nicht mit einer heilen Seele. Wie diese am ehesten und vollkommensten zu zerstören ist, lehrte uns Ignatius von Loyola (*4) in seinen Exerzitien. Und alle nachfolgenden Machtstrukturen in den Jahrhunderten bauten auf diesen Prinzipien auf, bis heute. Die einfache Formel der Macht sieht so aus: Macht = Dominanz + Penetranz. Diese Formel muß in ihrer Tiefe und ihrem Wirkungsfeld (Umfassenheit) verstanden werden. Ich ordne mich jemandem oder etwas unter (Aufgabe des eigenen Willens, welches von allen Religionen und Ideologien gelehrt wird), dieser/dieses penetriert mich dann ständig mit bestimmten Techniken, Forderungen oder Anweisungen. Unterordnen tue ich mich durch erlebter Gewalt, dabei bleibt aber der Unterdrücker, der Feind erkennbar. Oder dadurch, daß ich suggestiv, hypnotisch, manipulativ, psychologisch behandelt wurde. Ich erkenne nicht mehr den Feind und akzeptiere eine Ordnung unter die ich mich dann unter Selbstaufgabe stelle.

Am Ende steht die leblose Hülle meines Selbst im Raum. Dann hat der Andere uneingeschränkte Macht über mich, ich selbst bin wie es heute heißt „Hirngewaschen“, aber auch dieser Begriff ist eine Irreführung, in Wirklichkeit bin ich von meinem eigenen Seelenleben getrennt und funktioniere wie eine Marionette.

Und es beginnt am Anfang nur mit einem kleinen Punkt, einem kleinen Eingeständnis, einem kleinen Kompromiss an meine eigene Verleugnung, und am Ende steht meine komplette Zerstörung. Alles, was nicht meinem Wesen entspricht, dem Wesen des freien Empfindens und Erkennens, der freien Wahrnehmung, der freien Handlung, der freien Fühlens, zerstört mich. Dies wird erreicht durch fremdes, vorgeschaltetes oder implantiertes Denken und Glauben. Übernehme ich solches, bin ich unfrei und nicht mehr in meinem Wesen. Ein Vogel, der an Gleichmacherei glaubt und mit den Delphinen tauchen möchte, wird letztlich ertrinken. So ist es mit uns und unserer Seele und unserem Wesen auch.

Der göttliche Funke in mir ist zum Erlöschen gekommen. Das war damals so, ist in allen Religionen und Ideologien so und ist Grundlage unserer heutigen neoliberalen Führungspsychologie in den Unternehmen. Darum ist jeder noch so „kleinsten“ Lüge zu widersprechen. Entwicklung der menschlichen Wesen kann nur auf Prinzipien wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Naturverständnis erfolgen. Insbesondere gilt dies für das deutsche Volk vor allem. Andere Völker haben andere Prinzipien, weil sie ein anderes Rasseerbgut und somit auch anderes Wesen besitzen.

Die oben genannten Eigenschaften waren und sind im deutschen Volk stark ausgeprägt. Darum ist dieses Volk der Hauptfeind aller mächtiger Eliten.

Der Kampf in der Welt ist ein Kampf für die Macht und gegen die Seele des Menschen.

Doch bei alldem ist Tauler kein Bekämpfer der Kirche, sondern ein Verwandler, ein Umformer. Tauler vereinigt Gottesschau und Lebensschau wenn er sagt:

„jeder soll sin selbes priester sin“.

(Jeder soll sein eigener Priester sein; also jeder trägt die göttliche Wahrheit in sich und es bedarf keines Predigers von Außen, um an diese heranzugelangen.)

Mönche, wie Tauler sie versteht, und Laien sollen in ihrem Inneren frei sein und eine unmittelbare eigene Verbindung zu Gott haben.

Dies alles sind keine Gedanken der Erniedrigung, sondern der Stärkung. Auch fordert er eine Vereinigung der vita activa (des aktiven, tätigen Lebens) und der vita contemplativa (der Besinnung und des besinnlichen Lebens). Auch darin zeigt sich deutsches Wesen. Schöpferisches Schaffen und Wirken, sowie Besinnung und innere Schau.

Bei Tauler ist das Werk des Menschen Ausdruck Gottes. Gott drückt sich durch das schöpferische Wirken des Menschen aus und mit seinem Willen ordnet der Mensch die Dinge im Diesseits.

Aus diesen Grundlagen Taulers ist später in der Neuzeit die Philosophie entstanden. Kant, Nietzsche, Hegel, Schopenhauer bauen auch auf diesen Überlegungen auf. In der Philosophie ist es heute anerkannt, daß die Philosophie mit ihrer Welterkenntnis sich im und durch den deutschen Raum nur derart entwickeln konnte, da dieser Raum nicht gläubig-römisch-katholisch ausgefüllt war, sondern ein unabhängiges Denken quasi als Religionsersatz erst die Philosophie schuf.

Aus diesem Grund seien hier auch die Überlegungen Mathilde Ludendorffs erlaubt. Nach Ludendorff ist es die Seele, die dem Menschen über das Rasseerbgut einen bestimmten Charakter „vererbt“, mit dem der Mensch zur eigenen Gotterkenntnis gelangen kann. Gott aber ist nicht Seele. Die Seele ist es, die Gott erschaffen hat. Die Seele ist es somit, die sich in den schöpferischen Wirken und Werken der Menschen ausdrückt, was aber als göttlich empfunden wird. Und warum? Weil der Mensch, besonders der deutsche Mensch erkennt, daß seine Ideen und Gedanken eben nicht nur trivial menschlicher Natur sind. Wenn er ein Flugzeug konstruieren kann, was einige Tonnen wiegt und es dennoch fliegt, dann ist für den Deutschen ein „göttlicher Wille“, ein „göttliches Wollen“, welches sich im Menschen, nicht im Tier, offenbart. Doch beobachtet man die Menschen, die es bewerkstelligten, daß so eine Maschine fliegen kann an, dann stellen wir bei unserer Analyse fest, daß diese Menschen Naturforscher sind, d.h. sie haben genau die Natur beobachtet und haben Naturgesetze gefunden, beispielsweise die Naturgesetze vom Auf- und Abtrieb, welches die Geschichte der Fliegerei einleitete. Es war also kein Gott da, der dem Deutschen irgendwelche Worte eingepfiffen hat, wie er gefälligst seine Flugmaschine bauen soll. Der deutsche Mensch erkennt Naturgesetze, materiell-geistige Prinzipien, die ihm seine Seele stellt, die er durch Naturbeobachtung umsetzen kann, in geistige Gesetzmäßigkeiten, wie der Mathematik, so daß durch eine Reihe von mathematischen Formeln die Naturgesetze beschrieben werden können und so die Tatsache einer Flugmaschine erschaffen. Das alles geht aber dem deutschen Menschen weit über seinen geistigen Horizont. Daher nennt er es „göttlich“ und meint ein göttliches Prinzip, keinen persönlichen Gott.

Der Wille verlangt die Konzentration, besser noch gesagt die Verdichtung des Bewußtseins auf ein Ziel, meist auf eine Handlung, deren Abschluß ein Werk oder Wirken ist. Wir Deutsche haben die Fähigkeit zum Verdichten. Wir ziehen viele Gesetzmäßigkeiten zusammen, beachten viele Naturgesetze und bringen sie in ein harmonisches Verhältnis, weshalb die Deutschen auch fähig waren, die ersten Flugmaschinen zu bauen. Dieses erkennende, gedankliche Verdichten, ist weit mehr als Konzentration. Würden wir uns konzentrieren, würden unsere Gedanken aufhören zu existieren. Dann würden wir gar nichts erfinden können. Und so genau ist es auch bei den Buddhisten. KONZENTRATION und MEDITATION sind asiatische Formen zur Ich-Auflösung, zur Willensauflösung, zur Auflösung der Tatenkraft.

Willenlosigkeit führt also zur Werklosigkeit. Wir erinnern uns, alle Religionen erwarten ein Unterordnen des eigenen Willens. Die Religionen erwarten es nicht nur, sie unternehmen alles dafür, daß der Wille der Menschen gebrochen wird, damit sie sich gefälligst unterordnen. Mit Ideologien ist es genauso.

Dies kann niemals göttlicher Anspruch sein, etwas was wir verleugnen sollen, vernichten sollen, wie unseren eigenen Willen, dieser wäre uns sonst niemals erst mitgegeben worden. Göttlicher Wille war es, uns diesen Willen zu geben mit dem wir unsere Welt, unsere Existenz ordnen können, nach welchen geistigen Prinzipien wir diese ordnen, das überließ er auch zwangsläufig uns, dies entspricht eben auch unserem freien Willen. Ist es aber, die uns vom Schöpfer mitgegebene Seele, die uns all die Fähigkeiten gab, die wir, in Erbauung dieser Fähigkeit fälschlicherweise für „göttlich“ halten, dann hat die Einführung des Wortes GÖTTLICH dennoch ihren Sinn, auch wenn Tauler ihn etwas anders verstanden hat. Wenn wir Prinzipien in der Natur, im Universum erkennen, dann ist das für den Menschen ein ganz aufregendes Erlebnis. Er ist im allgemeinen überwältigt von so einer Erkenntnis. Diese Größe, die sich hinter so einem Naturgesetz oder Naturprinzip verbirgt, ist größer als der Mensch selbst. Das hat der deutsche Mensch gefühlt und wurde so nicht größenwahnsinnig. Er unterschied zwischen seinem praktischen Leben, mit seinen geringen körperlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten, und den erweiterten Möglichkeiten, die er über die Naturgesetze erkannte. Das sind zwei verschiedene Dinge. Das eine nannte er PERSÖNLICH, das andere GÖTTLICH.

(Beim Übersetzen des Mittelhochdeutschen in die deutsche heutige Sprache, muß man die Phonetik wirken lassen, nicht die Grammatik, dann kann man diese Sprache verstehen, nachempfinden, sinngemäß verstehen.)

Tauler sagt dies in seiner Predigt 42 in kleinerem Maßstab so:

„Divisiones ministracionum sunt, indem autem spiritus.“

(Jeder noch so kleine Teil eines Gedanken, einer Eingebung, ist göttlich-geistiger Atem.)

Damit stellt er den Gedanken in den Mittelpunkt, daß die Werke eines jeden Menschen einem göttlichen Geist entspringen, der jeden einzelnen auf eine besondere Lebenstätigkeit hinweist. Er sagt weiter:

„Eime ieklichen wirt gegeben offenbarunge des geistes ze sinem nutze und frucht.“

(Einem Jeden wird gegeben die Offenbarungen des Geistes – der geistigen Fähigkeiten und Erkenntnis – zu seinem Nutzen und seiner Frucht.)

Weiterhin sagt Tauler :

„Wan ieklich kunst oder werk, wie klein die sint, das sint alles sament gnaden und würket alle der selbe geist ze nutze und ze frucht des menschen.“

(Jegliche Kunst oder jegliches Werk, wie klein dies auch sei, das sind alles Gnaden – göttliches Wirk- oder Willensprinzip – und in ihnen wirkt in allen derselbe Geist zum Nutzen und zur Frucht des Menschen.)

Also ein göttliches Wollen, eine Art Richtkraft, das der Mensch nützliche Dinge tue und dies auch vermag, jeder nach seinem Vermögen, Anlagen und Fähigkeiten.

Kein Wort also von der uns heute auferlegten Gleichmacherei des Menschen und seines Wesens und Geistes. Diese heutige Gleichmacherei birgt die Gefahr der Zerstörung von allem. Erkenne ich nicht das Einzelne, Einzigartige in jedem Wesen an, zerstöre ich dies damit. Tauler lebte in einer Welt, wo die Macht Roms unerträglich für die meisten Deutschen war. Es war eine Gotteswelt, es waren Gottesstaaten, die Rom regierte. Daher war der GEIST GOTTES immer allgegenwärtig zu sehen. Alles kam von Gott und der Mensch war nur der Empfänger. Aber aus deutscher, germanischer Sicht ist das nicht so. Unsere Vorfahren erkannten, daß ihre Körper selbst nach einem Prinzip erschaffen wurden. Dieses Prinzip muß großartig sein. Sie waren überwältigt, wie es geht, daß eine Frau Kinder in die Welt setzen konnte, daß diese Kinder wachsen und Bewusstheit entwickeln konnten, ohne daß die Eltern dafür etwas getan hätten. Daher erkannten sie richtig, daß diese schaffende Kraft (nicht Macht) ein göttliches Prinzip sein muß, welches weit über das Vorstellungsvermögen des Menschen hinausging. Erkenne ich nicht die Eigenart jedes Wesens an, kann ich es somit auch unwissentlich zerstören.

Tauler beschreibt die Verschiedenheit der Dinge. Würde man dies heute an den Menschen tun, hätte man sofort den Vorwurf des Rassismus und der Verhetzung zu erwarten. Welche Zeit also war freier im Denken. Das 13. Jahrhundert oder das 21. Jahrhundert?

Weiter sagt er

„Wissent, und wer ich nut ein priester und wer under einer samenunge, ich nems für gros Ding das ich könde schuh machen und die wolt ich in allen vor machen, und och wolt ich gern min brot mit minen henden verdienen.“

(Wisset, wäre ich kein Priester und wäre einer aus der Menge, ich hielt es für ein großes Ding, könnte ich Schuhe machen [schustern], und die wollt ich vor aller Augen machen, und wollt gern mein Brot somit mit meinen Händen verdienen.)

Oder

„Es enist niergen ein werklin so klein noch künstelin noch so snöde es kome al von Gotte und es ist sunderlich Gnade un das sol ein ieklich dem nechsten vor tun des es nüt als wol enkan, welch mensche nüt us engibet noch enwürkt dem nechsten ze nutze er mus Gott antwurt ab geben.“

(Es ist kein Werk zu klein oder zu schnöde, es kommt alles von Gott [von den Fähigkeiten, die wir Menschen durch göttliches Wollen bekommen haben] und es ist eine besondere Gnade und dergemäß soll ein jeklicher [ein jeder] dieses Können zu seinem Nächsten [Nachbarn, Freunde, Bekanntem] Wohle antun aber welcher Mensch nicht hingibt [diese Fähigkeit] zu des Nächsten Nutzen, der muß Gott Antwort deswegen geben [also Rechenschaft ablegen vor Gott und seiner Seele und dem Nächsten wegen seines unnützen Verhaltens in der Gemeinschaft]).

Diese irdische Ordnung entspricht einem einzigen großen Gedanken Gottes: jeder Mensch soll sein Amt und seinen Beruf zum Nutzen des Anderen ausfüllen. Das vergleichen wir mal mit dem Wirken unserer heutigen Banken und der Funktion heutiger „Volkswirtschaften“. Sowie es heutzutage Andreas Clauss ausdrückt,

„Es gibt keine freie Marktwirtschaft, auch keine soziale Marktwirtschaft, es gibt lediglich eine verpflichtende Volkswirtschaft, eine, deren Aufgabe es ist, die bestmöglichen Umstände für das Leben und die Entwicklung eines Volkes zu schaffen“.

Ja, so sollte es sein, so meinte es schon Tauler vor 700 Jahren. Fragen wir uns also, was dazwischen gekommen ist, weil es nicht so läuft.

Im gleichen Zusammenhang deckt Tauler menschliche Schwächen auf. Dies ist laut Tauler: Schlechte, oder auf Anerkennung und Lob allein zugeschnittene Arbeit, Arbeit zum eigenen Vorteil und Gewinn, Arbeit, die durch unnötige Sorge den Menschen nicht zum Herrn sondern zum Knecht seiner Tätigkeit macht. Tauler erhebt diesen Gedanken weiter über den Wert der werktätigen Liebe bis zur Tugendlehre und erhebt somit den Menschen zum sittlichen Wesen und formt seinen Charakter. So versteht er seine Vita Aktiva. Dieses Empfinden der Arbeit entspricht unserer deutschen Seele. Und gnadenlose, herzlose Gewinnmaximierung ist seelentötend.

Tauler war ein kluger Fechter und mutiger Prediger der geistigen und sittlichen Ordnung die seinem Wesen entsprach, der die Schäden seiner Zeit um der Wahrhaftigkeit aufdeckt und der gegen alle Scheinheiligkeit des Wollens und Wirkens, des Urteils und der Gesinnung ankämpft.

Wo er die Unwahrhaftigkeit in „wille“ und „werc“ nur wittert oder gar kennenlernt, greift er sie an.

„nasewise lüte, die sint naswis, un es solt alsu sin und also sin und se wellen einen ieklichen richten nach irem haupte und nachn iren sinnen und nach irrer wise. Und die selben sint vierzig jar geschinen in geistlichem lebende und wissent noch hütte dis tages nüt wo si dran sint“.

[Also soll es so sein, das naseweise (klugscheißerische, besserwissende, neunmalkluge) Leute naseweis sind, und diese einen Jeden richten (bewerten) wollen nach ihrem eigenen Haupte (den eigenen Gedanken und dem eigenen Weltbild, der politischen Korrektheit, oder dem eigenen egoistischem Kopf nach) nach ihrem Sinn, und ihrer Weise. Und diese scheinen seit 40 Jahren im geistigen Leben (also lebensverstehende Besserwisser, Pfaffen, Psychologen, Heilsbringer, Weltpolitiker) und wissen dabei heutigen Tages noch nicht einmal woran sie sind (also wer sie selber sind und wie es auf der Welt wirklich läuft).]

Mit solchen Aufforderungen zum ehrlichen, aufrechten Wirken im täglichen Leben, zur Arbeit für den Nächsten und für die Menschheit überhaupt ist Taulers Einstellung zur vita activa klar entschieden. Einer solchen Bejahung des guten Wirkens in der Welt steht eine gleich starke Anerkennung der vita contemplativa gegenüber. Tauler löst dies ohne inneren Widerspruch. Diese tiefe vita contemplativa soll in späteren Jahrhunderten noch Grundlage für tiefe Empfindung und tiefes Verstehen von Zusammenhängen in Philosophie, Forschung und Technik werden. Grundlage dafür wiederum ist eine tiefe Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit in der inneren Betrachtung. Das ist die Stärke des deutschen Wesens.

Darin liegt aber auch die Gefahr für das deutsche Wesen. Es ist ein leichtes Ziel für alle Niedertracht, Lüge, Hass und Angriff. Ein Aufrechter kann sich nicht verstecken, es liegt in seiner Wesensart. Darum sind die Aufrechten leicht auszumachen und zu bekämpfen. Ein Täuscher kann sich leicht verstellen.

Woran erkennen unsere Feinde uns noch? An unseren Projektionen! Was ich selbst an Wesensanteilen in meinem Inneren trage, das erkenne ich auch wieder in den Dingen die vor mir liegen, bzw. an meinem Gegenüber. In einer heutigen Zeit der Lüge und Täuschung, ist es immer wieder der Deutsche, der meint dort etwas Gutes drin zu entdecken. Warum? Aufgrund seines eigenen gütigen Innenlebens. Das hat ihm in den Augen unserer Gegner den Ruf des „deutschen Michel“ eingebracht, die im Deutschen eben nicht seine edlen Wesensanteile sehen, sondern Anteile der Dummheit und Trotteligkeit oder noch Schlimmeres. Da wir ja nun aber wissen, was Projektionen sind, verstehen wir besser, was unsere Gegner uns da vorwerfen. Richtig, ihre eigenen inneren Aspekte sind es, die sie meinen in uns wiederzuerkennen.

Wie aber erkennen wir nun am zielsichersten unsere Feinde? Mit genau derselben Methode. Wir werfen ihnen einen Brocken hin und an ihren Reaktionen, die Ausdruck ihres eigenen Innenlebens sind werden wir sie ebenso leicht erkennen können. Der Lügner wird Lüge schreien, der Betrüger wird Betrug schreien, der Totschläger wird Mord rufen.

Der Deutsche hatte dafür, wofür es Bände von psychologischer Literatur gibt, nämlich dem Thema der Projektion, ein einziges aussagekräftiges Sprichwort gefunden. Es heißt: Was ich selber denk und tu, das trau ich auch dem anderen zu. Damit ist alles gesagt. Es erklärt die Hetze der Gutmenschen gegen alles Nationale und vieles Weitere auch.

Alle Halluzination und Illusion führt vom Erkennen weg. Dies ist auch ein Grund, warum heutzutage keine grundlegenden Erfindungen oder Erkenntnisse mehr gemacht werden. Oberflächliches oder politisch korrekt motiviertes, oder illusionierendes oder halluzinatorisches Denken ohne inneres Schauen wird niemals Erkenntnis und Naturverstehen mit sich bringen. Auch hierbei ist Freiheit wieder die Grundlage aller Entwicklung.

Bei der Berührung der Seele mit dem Göttlichen im Menschen, entsteht bei Tauler ein Wunder, das er in seinen Predigten eher selten beschreibt.

„Also geschieht dem menschen: hie in disem so kumet er al ze mole von im selber und im gebirt des geistes (das ist al enthalt) und alles das sin was, dem enpfelt er hie allem in allen wissen, und in allen dingen entsint er als gar in sin luter nut.“

[Also geschieht dem Menschen, wenn es (die Erkenntnis, das Erkennen, das göttliche Gefühl) ihn überkommt, kommt es aus ihm selber und wird in seinem und durch seinen eigenen Geist geboren, darin ist alles göttliche enthalten, und alles Sein was ist, empfängt er dann in allem seinem Wissen und in allen seinen Dingen und dies bringt ihn aus seiner (geistigen) Not.]

Das IST es auch, was Mathilde Ludendorff beschreibt. Wir Deutsche brauchen keinen Gott der uns erlöst, wir tragen die Fähigkeit zur Selbstschöpfung, Selbstgestaltung, Erlösung in uns drin.

Und er behauptet weiter: würde der Mensch jetzt nicht durch göttliche Kräfte gestützt und gehalten, so müßte er sich auflösen.

„als der könig das sicht das si (die Seele) alsus ze mole von ir selber kumet, so enthalt er si und richt si uf und git ir sinen göttlichen minne kus.“

[Als der König (Herr) sieht, das die Seele aus sich selbst heraus gestaltet und nach seinem Willen kommt, so erhielt er diese und richtete sie auf und gibt ihr seinen göttlich-geistigen Kuß (also befruchtete diese mit dem göttlichen Geist oder dem göttlichen Wirken und Wollen).]

Vielleicht irrt Tauler hier in einem Punkt, wenn er in der Trennung von Seele und göttlicher Kraft übersieht, daß es die Seele selbst ist, die alles hervorbringt, also auch die göttliche Kraft. Dies läßt sich mit der Zeit erklären in der Tauler lebte, denn aus der Zeit Taulers ist das die Art so zu denken, daß alles seinen göttlichen Ursprung hat. Ja sogar die Welt hätte Gott ins Zentrum des Universums gestellt, um zu demonstrieren, welche Macht er hat.

Der Beweis für Taulers Irrtum an dieser einen Stelle wird dadurch erbracht, daß sich leicht erkennen läßt, daß gerade Menschen, deren Seele gemordet oder stark unterdrückt wurde, daß gerade diese Menschen an einem Gott glauben, aus dem alles entspringen soll. Ein Mensch, der zu seiner Seele gefunden hat, einen guten Kontakt hat, braucht keinen übergeordneten Gott, weiß, daß alle göttlichen Prinzipien aus der Seele selbst entspringen.

Und das ist auch der Grund, warum die deutsche Seele niemals untergehen wird. Sie wird von dem Göttlichen gestützt bzw. ist Lebens,- oder Wirkkraft schlechthin.

Die Seele wird nie untergehen, denn sie hat ja alles erschaffen. Tauler – wie gesagt – meint, die Seele wird gestützt.

Die Menschen werden wahrscheinlich in ihrem heutigen Wahne untergehen. Aber die Seele wird neue Menschen hervorbringen. Sie kennt keine Zeit und kein Ziel. Sie ist immer und ewig, Eigenschaften, die die Juden und Christen ihrem Gott und die Buddhisten ihren Göttern andichten, welche reine fiktive Andichtung ist.

Und jeder Mensch kann für sich entscheiden, ob er daran Anteil nimmt an diesem seelischen Stützen bzw. der Empfindung seines Seelengrundes oder ob er es zuläßt, keinen Kontakt mehr zu seiner Seele zu bekommen. Menschen mit hohem Seelenempfinden werden freie Menschen sein. Das sind dann Menschen, die ihrer Eigenart und ihrem Wesen entsprechen. Menschen ohne Seelenkontakt sind funktionierende Hüllen. So werden wir den Weg zur Freiheit wieder finden können, indem wir diese Zusammenhänge verstehen, indem wir diesen Kampf auf der Erde erkennen.

Dieses Erkennen und Empfinden der göttlichen Seele nennt Tauler Überformung. Es entspricht einer Art Belebung bei Tauler. Nicht das Ausmerzen, das Zersetzen, Zerstören, des demütigen Verwelkens der Wesensanteile liegt ihm am Herzen, sondern deren Überformung, deren Belebung und Stärkung unter dem Aspekt seiner göttlichen, wesentlichen Eigenheiten. Mit dem Wort ÜBERFORMUNG spricht er eben eine Form an, die ÜBER der menschlichen Form steht

„hie sol der mensch über formet werden mit disem über weselichen wesende, so müssen alle die formen not von dannen die man in allen kreften je enphieng. Das kennen, das wissen, das wellen, die würklichkeit, die fürwürflichkeit, die bevintlichkeit, die eigenscheftlichkeit .alles do der geist uf rasten denne in einem blike wirt alles überformet.“

[Hier nun also soll der Mensch überformt (vom materiellen ins geistig-seelische Wesen gebracht werden), mit diesem Überwesentlichem (also Übersinnlichem, Überbewußtem, Geistig-Seelischem , also göttlichem Erkennen und Vermögen) so müssen deswegen aber all die Formen und Kräfte die er bislang empfing (also erwarb) nicht von dannen (also nicht verschwinden). Das Kennen, das Wissen, das Wollen, die Wirklichkeit (Wahrnehmung), die Befindlichkeit (also eigenes Empfinden), die Eigenschaften (eines jeden Einzelnen), die Fürwürflichkeit (Vortrefflichkeit, Vornehmheit) die Eigenschaftlichkeit (also das eigene Wesen eines Jeden, die eigenen Eigenschaften), alles wird vom Geist aufgerüstet und in einem Augenblick überformt.)

Es ist der Einzug des Geistes, die eine Überformung im Menschen vornimmt. Und laut Tauler, wird der Mensch dann aufgefordert immer tiefer hinabzublicken in den Grund. In den Grund allen Seins. Das ist deutsche, innere Schau. Das brachte in Jahrhunderten so manches Erkennen mit. Und es ist eben nicht die halluzinatorische, oft von Drogen begleitete, unaufrichtige Annahme einer falschen Betrachtung und die Versenkung darin, wie wir es in anderen Kulturen finden, sondern die Prinzipien dieser Versenkung werden immer Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit sein. Das ist unser eigenes völkisches Wesen. Und somit warnt Tauler

„…die in diese (unaufrichtigen) wise sehent mit unrechter friheit oder mit valschem lichte, so wer es die sorglicheste (sorgenvollste) wise die man in der zit haben möchte“.

[Die, welche in unaufrichtiger Weise sehen mit unrechter (und unechter) Freiheit oder in falschem Licht (also unter falschem Anschein), das ist die sorgenvollste Weise (Erscheinung) die man haben möchte. (Also die größte Sorge).]

Und zwangsläufig ergibt sich aus dem Erkennen von Wahrhaftigkeit sittliches Handeln. Tauler:

„so süllen si denne fürbas in gutem friden ir geschefte tun ein iekliches als es im Got füget“. Aber auch Warnung: „die vil heilig schinent und vil grossen schin han und vil mere werk tun wan du tust, wann diese sprechent, dir zemole unrecht…“

[So sollen denn alle in gutem Frieden ihr Geschäft tun (also ihrem Wirken und Neigungen und Fähigkeiten nachgehen), einjeder so, wie es ihm Gott zugedacht hat (also gemäß den Fähigkeiten, Eigenarten, seinem Wesen nach, das er empfing). Die sehr heilig scheinen, und großen Anschein haben das sie größere Werke als Du, wann immer diese sprechen, sprechen sie Dir zehnmal Unrecht.]

Erkennen wir diese Klugscheißer, Gutmenschen, Weltverbesserer, Nichts- oder Eigennutze nicht auch heute in allen Medien wieder? Davor warnte Tauler schon vor 700 Jahren. Für Tauler bedarf es keinen Predigers oder politisch korrekten Moderators, der ihm oder uns erzählen muß, was Gut oder Böse, Wahr oder Unwahr ist, nach Tauler tragen wir die Wahrheit, das Erkennen, das Schöpferische alle nach unserer eigenen Art in uns.

Und wer in seinem Vertrauen in seine Worte und seinem Glauben der an Erkenntnis des Wesens der Dinge anknüpft, fühlt (er) sich niemandem Untertan, nicht mal dem Papst wie Tauler es selbst aussprach.

„…über die lüte (die ihre Seele erkennen) enhat der babest enkeinen gewalt, wan got si hat selber gefriget (gefüget).

[Über diese Menschen, (die ihre Seele empfinden und sich durch ihre Seele leiten lassen) hat nicht einmal der Papst Gewalt, denn Gott hat sie selber gefügt.)

Also der göttliche Wille ist in Ihnen selber, Sie brauchen keinen der Sie führt.

Er wendet sich gleichwohl gegen jede unaufrichtige, übersteigerte und unvernünftige Form des Gotterlebens. Er predigt wieder zurück zur Vernunft.

„wider zu der vernunft, der ist diese wise zümole unbegriffenlichen und enverstont diz nit. So kummet denne di geistliche schalkheit in den himeln, das sint ganz subtile geiste, die tüffele die verre über die anderen und sint in subtilkeit und in bosheit…“

[Entgegen der Vernunft, wer in dieser Weise wirkt, hat nichts begriffen und versteht nichts. Die geistliche Schalkheit im Himmel (Pfaffenhimmel) das sind ganz subtile, üble Geister die tüfteln viel über die Anderen in Subtilheit und Bosheit.]

Von Taulers Predigten muß unvorstellbare Wirkung ausgegangen sein, eine die zur Innenschau und Umkehr zwang. Und diese Kraft ist noch heute in seinen Worten. Dieser Kraft können wir uns aussetzen. Solchen starken Geist müssen wir wieder aufbauen, besser gesagt, man muß diesem Geist wieder Einlaß gewähren. Dies geht aber nur im Kontakt zur Seele.

Dann wird wieder Freiheit herrschen können. Tauler lehnte jegliche Spekulationen ab und überprüfte alles. Auch das sollten wir wieder tun lernen. Berührung und Gnade sieht Tauler in Ihrer Beziehung zum tätigen Sein und dem Wirken des Menschen. Seine Predigten sind schlichte Frömmigkeitsanweisungen. Seine Sprache eindringlich. Er bemüht sich um eine tief mystische Seelenhaltung genauso wie das daraus resultierende Wirken im Schaffen des allgemeinen Alltags. Gott drückt sich durch das Schaffen und Wirken eines jeden Einzelnen aus. Punkt. Das reicht. Keine esoterische Verklärung. Jede übertriebene Selbstbereitung sieht er mit großer Skepsis. All die Unruhigen und Hysterischen mit ihrer nach Gott drängenden Sehnsucht führt er über eine stete Gesinnung zu einem einfachen nüchternen und damit um so wirkungsvolleren Gottvertrauen. Gott ist Alltag, in allem enthalten, macht die Augen auf, jedenfalls gilt dies für all die Menschen die die Überformung, also die Erweckung des Geistes und den Seelenkontakt erlebt haben. Durch Ihr Seelenerleben können Sie Lüge von Wahrheit unterscheiden und das Wesen der Dinge erfassen. Dazu braucht es dann nicht das Nadelöhr des kirchlichen (heute politischen) Ablasses. Und diese Aussage gilt damals genau wie heute. Menschen mit Seelenkontakt werden die Führer der Menschheit sein. Zu allen Zeiten.

 

Wir finden also bei Tauler folgendes:

Die Grundzüge eines Menschen gipfeln in der Freiheit der inneren und seelischen Kräfteentwicklung.

Und er sagt:

„diese menschen werdent recht als die fürsten der welt di fri sin tun unter nieman ensint, also werdet diese in irem geiste, das si herschent über alle die bewegunge irs usseren und innren menschen.“

[Diese Menschen (welche von der Seele ergriffen, dem göttlichen Willen nach Selbstveredlung und Schöpfungserkenntnis überformt sind) werden zu Recht die Fürsten der Welt, welche frei sind und unter niemanden stehen, also werdet wie diese in Ihrem Geiste, daß diese herrschen über alle der Bewegungen (Erscheinungen) des äußeren und inneren Menschen.]

In diesen Menschen lebt dann auch notwendig eine männliche Urteilskraft. Die Vernunft regiert den Willen und führt zur Nüchternheit, niemals zur Ekstase. Als Gottgewollt ist dies Leben zu verstehen und zu meistern. Es ist sein Ruf nach kraftvoller Frömmigkeit des Herzens der, der süßen Christusminne gegenübersteht.

Heute wissen wir, der Begriff der SÜSSEN CHRISTUSMINNE ist leider von den Jesuiten geprägt und hat schlimmste Folgen für die Zöglinge der Kollegien, in denen sie zu „Söhnen Marias“ gemacht werden. Unter Ausnutzung der romantischen Seite der jungen Männer wurde dann der Begriff der „süßen Christusminne“ geformt.

Es gibt – wenn überhaupt – bei Tauler nur adelige Demut in Erkenntnis des großen Werkes, niemals Selbstverkleinerung.

Diesen Gedanken finden wir einige Jahrhunderte später bei Nietzsche wieder, der von aufrechtem, stolzem Gehorsam spricht. Einem Gehorsam aus Erkenntnis der Dinge entsprungen. Dies alles also ist deutsche Wesensart.

Natürlich ist dabei der Mensch nicht Gott. Eine Betonung des Abstandes sei auch bei Tauler erlaubt. Es geht Tauler um die Erfahrung Gottes in der menschlichen Seele als Erlebnis seiner unvorstellbaren Kraft und Größe, die den Menschen erneuert und ihn wieder auf das Ziel der Gotteinigung im Leben, Wollen, Handeln, Heilen und Helfen richtet.

Wenn diese Richtungskraft, wie wir es auch bei Mathilde Ludendorff lesen, Gottes Wille ist, ist er Naturgesetzen gleich und darum wird das Wirken unserer heutigen Elite gegen die Menschheit auch scheitern müssen.

Mathilde Ludendorff sprach in diesem Zusammenhang vom Göttlichen, von Gottes Wille, in dieser Hinsicht, daß sie damit die Prinzipien der Naturgesetze meint, in denen sich das Göttliche offenbart, ebenso wie bei Tauler sich das Göttliche in den Werken der Menschen offenbart. Ludendorff meinte dabei nie einen persönlichen Gott. Diese göttlichen Prinzipien können sich im Menschen eben nicht nur in der Seele spiegeln, sondern auch in seiner Vernunft.

Als Tauler von einem Bauern gefragt wurde, der die Kirchenglocken läuten hörte, ob er denn nun alles stehen und liegen lassen und in die Kirche zum beten gehen solle, antwortete dieser sinngemäß, „Gott drückt sich in vielen Dingen aus. Der Eine kann dies, ein Anderer das. All das ist von Gott und wird in die Welt von uns gebracht. Bleibe und tue Dein Werk, so hast Du Gott entsprochen.“

Genau dies ist deutsche Gotterkenntnis!

Kein Leidensweg irgendwo in der Wüste!

Unsere schöpferische Arbeit ist Ausdruck Gottes Wille und Wirken. Gott wirkt durch unser Handeln und Tun. Das Streben nach innerer und äußerer Erkenntnis und Entwicklung, dem Folgen seiner Seele. Das ist unser Schöpfungsakt. Wir können unser Wirken und unser Werk beseelen, und somit auch Schöpfer werden. Wird den Menschen diese Kraft bewußt, ist es mit der Unterdrückung in der Welt vorbei. Darum dreht sich der Kampf in der Welt. Es gibt große Kräfte, die diesem göttlichen Plan entgegenspielen. Ihre Waffen sind Lüge, Hass, Mord, Leid, Betrug, Schuld und Elend.

Das Wesen des deutschen Menschen ist aufrecht und ehrlich und hilfsbereit, zu allen Zeiten und bis heute! Das Wesen des deutschen Mannes ist, im Kampf mit diesen geistigen Welten zu bestehen. Das Wesen der deutschen Frau ist es, dies Leben zu behüten!

Nun wissen wir, in welchem Kampf wir uns befinden!

Heino Seerling


Anmerkung Autor:

Es bleibt zu überlegen, inwieweit ein Übernehmen Taulers Gedanken, aus einer Zeit, die unserer nicht entspricht, sinnvoll ist. In Taulers Art drückt sich aber mit Sicherheit deutsches Wesen aus. Etwas, wonach wir mit der Erkenntnis aus diesem Brief nicht mehr weit suchen müssen. Wir sollten dabei nicht unbedingt die großen Geister, wie Tauler einer mit Sicherheit war, nachahmen, aber sie verstehen. Sie lebten in einer anderen Zeit, hatten nicht das wissenschaftliche Verständnis, welches wir heute haben. Es liegen zwischen uns und dem Mittelalter enorm viele geistige Welten. Wir, die heute Lebenden, sind genötigt, eine neue Form des Gottverständnissen zu entwickeln, eine, die unserer Zeit entspricht mit allen Erkenntnissen, die unsere Vorfahren nicht hatten. Bedenken wir Eines: Wir sind die Spitze unserer gesamten Ahnenkette. Wir müssen heute und jetzt leben. Unsere Ahnen haben schon gelebt. Es ist wichtig und richtig, das Wissen, ihre Gedankengänge zu kennen, aber es ist mit Sicherheit nicht richtig, diese zu praktizieren, ihre Vorstellungen zu übernehmen. Unsere Aufgabe bleibt der Eigene Weg.

Heino Seerling.

 

Erklärungen:

(*1) = Johannes Tauler, geboren etwa 1300, gest. 16.6.1361; deutscher Mystiker, Schüler Meister Eckharts. Dominikaner, berühmter Volksprediger in Straßburg, Köln und Basel, gegen die Gebrechen in der Kirche. Bilderreiche Predigten.

(*2) = Mathilde Ludendorff, 1877 – 1966. Initiatorin des „Bundes für Gotterkenntnis“: Die
Weltanschauung des Bundes für Gotterkenntnis basiert auf der Philosophie Mathilde Ludendorffs, die sie als Weiterentwicklung der Kant’schen Ideen versteht und bezieht sich dabei besonders auf die Idee des Dinges an sich. Die Gemeinschaft lehnt einen personalisierten Gott ab und sucht die Erkenntnis Gottes in dem sie umgebenden Weltall, das nach Überzeugung der Gemeinschaft vom „göttlichen Wesen durchseelt“ ist. Der Bund für Gotterkenntnis ist der neugermanischen Szene zuzuordnen. Dabei ist jedoch das kultische Element völlig eliminiert. Die Religion wird so auf das Volkstum als letzte Wirklichkeit reduziert, nach den gleichen Gesetzen, nach denen körperliche Merkmale vererbt werden, werden auch seelische Eigenschaften und damit auch Religiosität vererbt, und zwar nach den durch das Deutschtum vorgegebenen Veranlagungen. Das Wesen aller Erscheinungen wird als Gott angesehen. Aktivitäten nach dem Krieg: 1949 wurde gegen Mathilde Ludendorff im Rahmen der Entnazifizierung ein Spruchkammerverfahren eröffnet (…) Sie versuchte, sich von Hitler abzugrenzen, dass ihre Vorstellungen eine Moral beinhalteten und jedem Volk eine „völkische Identität“ zubilligten und das Prinzip der „Lebensheiligkeit“ vertrete: „Aller Menschen Dasein ist heilig.“ Sie sei nicht Antisemitin aus „Barbarei“. Auf über 80 Seiten ihrer Verteidigungsschrift legte sie dar, welche Haltung sich aus den religiösen Vorschriften der Juden gegenüber Nichtjuden ergäben und bekräftigte damit ihre völkische Einstellung. (…) Sie wurde nichtsdestoweniger als „Hauptschuldige“ beurteilt. In einem Revisionsverfahren der Spruchkammer-Entscheidung erreichte sie 1951 eine Abschwächung des Urteils zu einer „Schuldigen“. 1963 wurde dieses Urteil dann aufgehoben. Der „Bund für Deutsche Gotterkenntnis“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Mathilde Ludendorff im Jahr 1951 als Bund für Gotterkenntnis rechtlich wiedergegründet. Im Jahre 1961 wurde dieser Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten. Im Jahre 1977 erfolgte die Aufhebung des Verbots wegen Verfahrensfehlern, jedoch wird der Verein vom Verfassungsschutz beobachtet, der ihn als rechtsextrem einschätzt. (nach Wikipadia.de)

(*3) = Fokulare Moviemiento: Suchmaschine im Weltnetz: Deutsche Rubrik | Artikelsammlung 2010… der FOKULARE MOVIEMIENTO, und über 400 Organisationen auf deutschem Boden die darüber wachen, daß es niemals wieder ein deutsches Entsteh…… Nachdem Papst Johannes Paul II. sein Pontifikat begonnen hatte, fanden die Mittwochsaudienzen, auch im Sommer, im Vatikan statt, wodurch die alten Audienzorte in Castel Gandelfo keine Verwendung mehr hatten. Eines Tages bekam Chiara Lubich einen Anruf vom Privatsekretär des Heiligen Vaters; dieser teilte ihr mit, dass der Papst der Fokolarbewegung ein Geschenk machen wolle als Dank für ihren Dienst an der Kirche. Das Geschenk war der alte Audienzort bei der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo. Den Architekten der Bewegung gelang es, ein Gebäude zu entwerfen, dass den Bedürfnissen der Bewegung entsprach: ein Internationales Zentrum in der Nähe von Rom. Sie ließen die alten Gebäude abreißen und errichteten ein funktionelles Haus mit allem, was für dessen Bestimmung nötig war. (Internet)

(*4) = Ignatius von Loyola, 1491 – 1556, Offizier in spanischen Kriegsdiensten, studierte in Paris. 1534 gründete er den katholischen Jesuiten-Orden, der es sich u.a. zur Aufgabe gemacht hat, dem Katholizismus Elite-Diener zuzuführen.


Schlußwort Seitenbetreiber:

Der Autor Heino Seerling spricht gleich eingangs die Hoffnung aus, verstanden zu werden. Ich habe die Sorge, daß das zu selten der Fall sein wird, zumal im eigenen Volke; denn die bereits 65 Jahre währende Umerziehung und Überwachung trägt ihre Früchte. „Es gibt große Kräfte, die diesem göttlichen Plan – unserem Schöpfungsakt – entgegenspielen“: „…über 400 Organisationen auf deutschem Boden die darüber wachen, daß es niemals wieder ein deutsches Entsteh…“

Verstanden wird der Autor schon eher von denen, für die der Text nicht bestimmt ist, den Umerziehern aller Couleur und ihren Knechten. Er kreist „vermutlich“ bereits auf deren Weltnetzseiten.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Autor etwas einseitig auf die Kirche (Jesuiten) fixiert ist. Die Feinde des deutschen Volkes sind vielfältigerer Natur. Allesamt als Globalisierer tätig, um die „Eine-Welt“-Diktatur zu errichten.


(Quelle)

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