Die Gruft der Höllenqualen

Die Gruft der Höllenqualen

Im Zweiten Weltkrieg wurden 3500 deutsche Soldaten von Tito-Partisanen bei lebendigem Leibe eingemauert.

Nach der letzten großen Schlacht in Jugo-Slawien, dem Kampf um Belgrad, wo die dort eingeschlossenen deutschen Truppen sechs Tage lang den Angriffswellen der Roten Armee und der Partisanen widerstanden, gerieten 30.000 deutsche Soldaten in die Gewalt der Sieger.

Die Gefangenen wurden in Gruppen zu vielen Hundert vor Panzergräben geführt und erschossen. Eilig ausgehobene Massengräber füllten sich in den Nächten dieses Oktobers mit Leichen.

Hunderte von Gefangenen, die mit erhobenen Händen aus Häusern und Kellern kamen, wurden auf den Straßen niedergemacht. Nachrichtenhelferinnen wurden auf Pfähle aufgespießt. Auf einem einzigen Platz in Belgrad starben 5000 Landser. Auf dem Hauptbahnhof von Belgrad stand ein Lazarettzug, voll belegt mit deutschen Verwundeten. Sie alle starben, berichtete eine Rotkreuzschwester, unter den Messern und Dolchen der Partisanen, Mann für Mann.

Ein in Kanada lebender früherer Partisan Titos gab an, daß sich auf der Adriainsel Rab im Mai 1945 3500 deutsche Soldaten ergeben hätten. Er fuhr wörtlich fort:

„Diese Kriegsgefangenen wurden von den Partisanen auf alle mögliche Art gefoltert und gequält. Danach wurden sie in einen Bunker geführt, der noch aus der Zeit des Königreichs Jugoslawien stammte. Man band ihnen die Hände mit Draht auf den Rücken und mauerte den Eingang zu. Die Türen wurden zubetoniert. So starben alle diese Deutschen in dieser gewaltigen Grabkammer. Das Grab befindet sich in einem mit Fichten bewachsenen Hügel unweit des Hotels Imperial. Ich halte es nach so vielen Jahren für meine Pflicht, an dieses Verbrechen zu erinnern, das noch keinen Namen trägt.“

Nach Darstellung von Kroatiens Innenminister Tomislav Karamarko gibt es in Kroatien rund 840, im benachbarten Slowenien 600 und in Bosnien-Herzegowina etwa 90 solcher Massengräber.


Quelle

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