118. Todestag von Otto von Bismarck-Schönhausen

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Otto von BismarckOtto von Bismarck-Schönhausen

* 1. April 1815 in Schönhausen

† 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg

Ministerpräsident von Preußen, von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches.

Kaiserproklamation 1871

Zitat:

Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre.

Es ist eine der Krankheiten unserer Zeit, die Scheu vor der Verantwortung.

Wer den Daumen auf dem Beutel hat, hat die Macht.

Politik ist die Kunst des Möglichen.

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.

Wer seine Ansichten mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muß ich voraussetzen, daß ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind.

An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine nach der Natur gewachsen sind.

Geistig unreife Menschen sind je unreifer, desto fanatischer. Natürlich, wer geistig durchgearbeitet ist, kann kein Fanatiker sein; dazu gehört immer eine gewisse Beschränktheit.

Das Ausländische hat immer einen gewissen vornehmen Anstrich für uns.

Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung sich auf Deutschland leider beschränkt.

Jeder Superlativ reizt zum Widerspruch.

Die Erfolge der nationalen Entwicklung eines jeden Landes beruhen hauptsächlich auf der Minderheit der Gebildeten, die das Land enthält. Eine Verstimmung der gebildeten Minderheit ruft eine chronische Krankheit hervor.

Wer seine Feinde durch Konzessionen kaufen will,
ist niemals reich genug dazu!

Die geschichtliche Logik ist noch genauer in ihren Revisionen als unsere Oberrechenkammer.

Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.

Mit Gesetzen ist es wie mit Würstchen. Es ist besser, wenn man nicht sieht, wie sie gemacht werden.

Der muß ein Esel sein, der mit sechzig noch die gleiche Meinung hat, wie mit dreißig.

Nur ein Idiot glaubt, aus den eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.

Nichts wird so schlimm oder so gut in der Welt, als es vorher aussieht.

Die erste Generation verdient das Geld,
die zweite verwaltet das Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte
und die vierte verkommt vollends.

Wir sind etwas freigebiger, wenn es auf Kosten der Gesamtheit geht, als wir aus unserer eigenen Kasse zu sein pflegen.

Für die Jugend habe ich nur drei Worte als Ratschlag: Arbeite, arbeite, arbeite.

Der Zeitungsschreiber ist ein Mensch, der seinen Beruf verfehlt hat.

Die Bayern sind das ›Missing Link‹ zwischen den Österreichern und den Menschen.

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