Der Durchbruch arischen Geistes

VI.
DER DURCHBRUCH ARISCHEN GEISTES

„Was wär’ ein Gott, der nur von außen stieße,
Im Kreis das All am Finger laufen ließe!
Ihm ziemt’s, die Welt im
Innern zu bewegen,
Natur in sich, sich in
Natur zu hegen,
So daß, was in ihm lebt und webt und ist,
Nie seine Kraft, nie seinen Geist vermißt.“

(Goethe)

Wir tragen einen hohen Namen: Arier! Dies Wort ist uns ein Heiligtum, ein Tempel. Wenn wir das Wort anwenden, so geschieht das in keinem einseitigen, rassenpolitischen Sinne, in dem wir ihm heute häufig begegnen, sondern in einem rein biologischen und geschichtlichen Betrachte, der es uns möglich macht, ganz bestimmte Zusammenhänge sprachlicher, religiöser, rassischer und geschichtlicher Art aufzuzeigen, wie sie mit keinem andern Begriffe zu erreichen sind. Die Ur-Arier, unsere Stammväter, nannten sich selber so, wie uns die Sprachforschung nachweist, und es gibt keinen Teil unserer Erde, wo sie nicht schon vor urvordenklichen Zeiten hingekommen wären. Aria = „Sonnenmänner“ nannten sie sich und sie waren Sonnenmänner, leuchtend an Schönheit des Leibes, Kraft des Geistes, Wärme der Empfindung und Tiefe der Seele. Ar ist eine Ursilbe, geheiligt durch die Jahrhunderte, ja Jahrtausende, seit denen sie ausgesprochen wird. Sie bedeutet in den meisten Sprachen heute noch Sonne, oder deren Sinnbild, den Adler, den „Aar“, der als Sinnzeichen der Sonne, des Göttlichen überhaupt, noch heute im Wappen des Deutschen Reiches, eines Kindvolkes der Arier, erscheint. Wir haben allen Grund, dieses Urwort, mit dem sich der Gottmensch bezeichnete, als gottentstammt, zu achten und es uns wieder zu eigen zu machen als unseren Ur- und Ehrennamen. Alle andern Namen und Bezeichnungen, mögen sie noch so klug begründet erscheinen, hören sich daneben nur erfunden an. Das Wort allein gibt uns schon Aufschluß, woher wir sind, was unseres Geistes, unseres Leibes und unserer Seele rechte Art ist, was unsere Zukunft sein kann, wenn wir seinem beschwörenden Klange uns beugen.


Ar ist die Sonne


Die Vertiefung in unser „Ariertum“ wird uns erst wieder die Rückverbindung geben mit unserer Vergangenheit, und damit Selbstbewußtsein und Selbstsicherheit, die uns durch untermenschliche Einflüsterungen geraubt wurden. Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wo er steht, noch weniger, wohin er geht!

Aar ist der Adler und das Sinnbild der Sonne, des Ar! Ra ist die Umkehrung dieses Wortes, sein Spiegelbild. Im König spiegelt sich aber die Machtfülle und der Glanz der Sonne, darum bedeutet auch die Silbe Ra, Ri, Ro, Re den König; lateinisch rex, altnordisch regin, indisch rigveda, altirisch rig, ägyptisch ra, abessinisch ras, indisch ra-dscha. Fa-ra-o zerlegt sich in die Stammsilben Fa für Zeugung, siehe die Fa-Rune, ra für die Sonne in ihrer Spiegelung (Umkehrung) im König und o für die Erscheinungsform im Irdischen.

Wir haben Rig (altirisch) erwähnt, was soviel wie König bedeutet und werden damit auf das in der Edda erhaltene Rigs-mal, Rigs-Lied hingewiesen, das wohl eines der ältesten ist und die Menschheitsgeschichte nach drei Stämmen oder Ständen entwickelt. Irland von den Engländern Ireland geschrieben, Aierland gesprochen, also das Arierland, lag nächst der versunkenen Atlantis, dem Ursprungsland der Arier nach den ältesten Überlieferungen, ein Hinweis, den wir im Rahmen dieses Buches nicht weiter verfolgen, der aber nicht unerwähnt bleiben durfte, weil er unseren Blick auf die Edda nach einer Richtung erweitert, die für spätere Betrachtungen fruchtbar werden könnte. Ein kurzer Blick auf die Landkarte des Arier-Ir-Landes fördert schon eine Reihe von Ar-Orten zu Tage: Errigal, Aran-Insel, Ernsland, Achill-Insel. Wir dürfen die Anfänge der eddischen Offenbarungen niemals an geschichtlichen Zeitereignissen allein bestimmen wollen, das führt in die Irre. Was wissen wir überhaupt nach dieser Richtung gewiß? Nichts. Wir müssen uns alle Wege in die Vorzeit offen lassen, denn mit der Grenze unserer Kenntnis der Geschichte hört deshalb nicht Geschichte auf!

Wir dürfen uns nicht künstlich das Gesichtsfeld verkürzen dadurch, daß wir sagen, hier hört die Weltgeschichte auf, nur weil nichts mehr von ihr geschrieben steht. Eine künftige Geschichtsschreibung wird sich neue Forschungswege erschließen, auf denen wir zu ungeahnten Ergebnissen gelangen.

Wir leben in einer fortschreitenden Entrechtung der Völker und Rassen hinsichtlich ihrer Eigenarten und Eigenheiten. So führt auch das deutsche Volk einen aufgezwungenen Kampf um die Erhaltung seines besonderen Wesens, seiner Kultur, seiner eingeborenen Sitten und Anschauungen. Man spricht dabei allzu leichtfertig vom „Fortschritt“ der Menschheit.


VI. Der Durchbruch arischen Geistes


Dieser Fortschritt der Menschheit ist jedenfalls ein Irrtum, wenn nicht ein Betrug, wo er nur in technischen Errungenschaften bestehen sollte und die seelischen, rassischen und geistigen Bedürfnisse und Notwendigkeiten darunter leiden. Das höchste Ziel menschlicher Betätigung muß doch das Bestreben sein, die letzten Erkenntnisse des Außerirdischen sich anzueignen und dabei trotzdem den Besten unter den Menschen diese Erde wieder zur Heimat werden zu lassen. Fühlen wir uns eigentlich noch zu Hause in diesem unserem Leben und auf dieser unserer Erde? Die meisten werden sich wohl beschämt und mit einer geheimen Bangigkeit gestehen müssen, daß dies nicht der Fall ist. Es gibt aber einen Weg, einen einzigen, der uns das Glück der Erdenheimat wieder zurückgeben kann, das ist der Weg von steinigen Gedanken-Wüsten zu uns selbst zurück, der Weg, der zur Einkehr, zur Besinnung auf Eigenes führt. Es gibt viele Wege zu uns selbst. Davon ist der beste: sich selber kennen lernen. Die Beschränkung, in der heute das deutsche Volk leben muß, körperlich und geistig, veranlaßt es notwendig, da die Betätigung in die Ferne schwierig geworden ist, sich in sein Inneres zu kehren und auf das Eigene zu besinnen. Wir können den Ring, der unsere Brust beengt, nicht sprengen, wenn wir nicht den Atem unserer Vergangenheit mit Inbrunst und Unmittelbarkeit in uns einsaugen. Aus Vergangenheit und Gegenwart ergibt sich mit mathematischer Sicherheit die Zukunft, niemals aus der Gegenwart allein, auch nicht aus einer Vergangenheit, die nicht die unsere ist, sondern anderen Geistes oder Ursprungs.

Unsere Vergangenheit wird uns nicht beschämen, sie war die wertvollste, die je eine Rasse und ein Volk aufzuweisen hatte. Der Weltkrieg brachte nicht die Verbrüderung der Völker, aber eine Betonung des Völkischen bei allen Nationen, und das ist gut so, denn zum wahren Weltbürger werden wir erst uns steigern, wenn wir als ein innerlich und äußerlich wohlbegründetes Völkereinzelwesen den Anschluß an gleich wohlbegründete andere Volkseinheiten mit Überlegung suchen.

Aber wir sind noch weit davon entfernt, sind wir uns doch noch nicht einmal über unseren Ausgangspunkt klar. Wir suchen unser Bestes noch immer außerhalb unserer selbst, sogar das Innerlichste: Gott! Die völlige Erkundung der Ahnenschaft, die unser Volk, unsere Rasse schuf, wird uns erst die Selbstsicherheit wiedergeben, die wir längst verloren haben. Der eigentliche Grund für das Unglück unserer Zerfahrenheit, unseres Mangels an eigenem seelischen und sittlichen Gepräge ist, daß wir unsere Vorbilder bei Griechen, Römern und Juden holen, statt die viel älteren Quellen unserer eigenen Urgeschichte aufzusuchen, deren Lage und Vorhandensein wir allerdings vergessen haben. Vergessenes ist aber keineswegs Nichtvorhandenes. Nun aber wendet sich unsere langverhaltene Sehnsucht dem Erbe aus unseren Vorfahren wieder zu. Eine Wiedergeburt aus den Tiefen unserer eigenen Seele bereitet sich vor, gegen welche die Wiedergeburt des griechischen Altertums im 14. Jahrhundert nur ein schwaches Aufleuchten gewesen sein wird.


Die nordische Wiedergeburt


Unsere Wiedergeburt schöpft nicht aus zweiter und dritter Hand schon leise versüdlichten Griechentums, sondern unmittelbar aus der nordischen Heimat allen Ariertums und muß darum zu ganz gewaltigen Auswirkungen erwachsen. Die nordischen Quellen der Edda und ihrer Mythologien fließen klarer, reiner als die schon gänzlich vermenschlichten römischen und griechischen. Zum Vergleich lassen sich einzig die indischen Veden heranziehen und bestimmte Teile des Alten Testamentes, die arischer Herkunft sind und nur Verstümmelungen erlitten haben. In den Veden und der Edda haben wir wohl die ältesten und reinsten Quellen arischen Lebens und Denkens zu sehen, ergänzt durch die erstaunlichen Urkunden auf den hängenden Felsen von Bohuslän in Schweden, deren Inhalt noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden konnte. Über ihr ungewöhnlich hohes Alter kann kein Zweifel sein, wenn auch die Schätzungen schwanken. Jedenfalls sind es unerhörte Zeiträume und Zeitannahmen, wie sie unsere Geschichtsschreibung bisher nicht ahnte, die sich in Märchen- und Sagenfernen verlieren. Das Sternbild des Bären ist auf diesen quadratkilometerweiten Flächen der Felsmeißelungen öfter und scheinbar zu verschiedenen Zeiten eingezeichnet und gibt uns Anhaltspunkte für Zeitberechnungen durch die Verschiebungen der einzelnen Sterne des Sternbildes in ihren Stellungen zueinander im Laufe der Jahrtausende.

Wie war es möglich, daß diese einzigartigen Urkunden frühester Menschheitsgeschichte, die auch die Erstgeburt des arischen Menschen festlegen, keine Beachtung fanden, während der deutsche Gelehrtenfleiß alle Erdwinkel nach den unwahrscheinlichsten Spuren menschlicher Betätigung absuchte. An den Grenzen Deutschlands, auf germanischem Urboden eine Quellensammlung in Stein von riesigen Ausmaßen und fabelhaftem Alter wird von der Forschung vollkommen verschwiegen. Erst Außenseiter wie Balzer, Fuhrmann und Wendrin machten sich mit anerkennenswertem Entdeckergeist an diese heiligen Denkmäler unserer Rasse. Ja, diese Felsen von Bohuslän waren der schulgemäßen Forschung unbequem. Sie störten den ganzen mühevollen Aufbau einer angenommenen Ur- und Vorgeschichte. Wie durften in Skandinavien die ältesten Urkunden sich vorfinden lassen, wenn doch alles Licht, alle Gesittung von Osten kam? Die These des EX ORIENTE LUX wurde mit allen Mitteln, vielfach mit bescheidenem Verzicht auf wissenschaftliche Wahrheit, aufrechterhalten. Man mußte die Tatsache des Ausgangs aller Kultur vom hohen Norden vertuschen, weil man sonst gezwungen worden wäre, auch die Überlegenheit der arischen Rasse anzuerkennen, denn hier lagen die Beweise.


VI. Der Durchbruch arischen Geistes


Das aber durfte nicht sein, man wollte die Deutschen vor allem in dem Vorurteil ihrer durchaus abhängigen Gesittung und Kultur von „älteren“ und „begabteren“ Völkern halten, denn sonst würden sie nach dem Ausspruch Giordano Brunos schon längst gemerkt haben, daß sie nicht Menschen wären, sondern „Götter“, wenn sie zum Bewußtsein ihrer auserwählten Herkunft und ihrer unerschöpflichen Kraft kämen. Unsere Vorfahren besaßen noch das Bewußtsein ihrer Ausgewähltheit und des Alleinbesitzes wahrer Menschlichkeit, denn als die sonnengleichen Arierscharen vor 6000 Jahren vom Gebirge in das Tal des Ganges hinunterstiegen, da nannten sie die Ureinwohner, die sie da vorfanden, einfach Affen. Verglichen mit ihren edlen Leibern und ihrem hochfliegenden gottverwandten Geist, haben sie ganz natürlich das empfunden, wofür wir, mitten in einem unterschiedslosen Menschenbrei lebend, kein reines Gefühl und Verständnis mehr haben.

Der Un-Geist einer frühen Rassen-Dämmerung hat es auch vermocht, unser altes deutsches Schrifttum erst zu vernichten und dann allmählich auch das Andenken an unsere geistige Kultur und Vergangenheit auszurotten. In Märchen und Sagen, in der Sprache und im Mythos, in Sitten und Gebräuchen, in Flur- und Ortsnamen, in vorgeschichtlichen gewaltigen Bauwerken, die meist als solche gar nicht erkannt werden, in unseren arischen Gottessuchern der Mystik aber lebt der alte Glaube, das alte Weistum wieder auf, aus dem wir wiedergeboren werden müssen, wenn wir das ewige Eigenleben aus dem Erbe unserer Rasse zurückgewinnen wollen. Die Edda und das alte nordische Schrifttum sind aber ein Vermächtnis geworden, das uns so gut gehört, als den nordischen Brüdern. Das, was vorzüglich im alten Germanien entstanden war, ist uns in der Schwestersprache der alten Skandinavier erhalten geblieben. So hat man uns wohl die äußere Gestalt rauben können unserer alten Lehre, aber nicht den Gehalt. Und aus dieser Kenntnis werden wir, zwar mühevoll und langsam, unsere Weltansicht wieder neubauen, aus unserem Geiste und unserem Blute, denn wahrhaftes Glück aller Erdenkinder ist doch nur die volkliche Persönlichkeit. Sie wächst und ersteht, auf dem Urgrund eigensten Wesens. Alles andere, welche hochtönenden Namen es auch führe, durch welche Anmaßungen es sich auch geltend mache, Name ist Schall und Rauch, und Anmaßung erzeugt Selbstvergiftung, und die Unwahrheit und innere Hohlheit unserer ganzen „Kultur“ gehen den Weg aller Lüge, den des geistigen Todes. Unsere auf erlogenen Grundlagen aufgebaute Bildung und Weltanschauung bricht zusammen. Was nicht vom Pöbel ist, rettet sich in das Geistesgut unserer Vergangenheit, um zu erforschen, wo einst der Weg in die Irre genommen wurde, denn bis dahin will und muß der Deutsche zurückgehen, wenn er einer Zukunft endlich aus eigener Kraft und mit eigenen Zielen entgegengehen will.

Mancher wird nun sagen: Alles recht schön und gut; ich bin weit entfernt, diese Dinge zu mißachten, aber was sollen uns die toten Götter, sind wir nicht längst über solche Gottesvorstellung hinaus?


Geloben nicht Glauben!


Wie soll die Edda Grundlage unserer Weltanschauung oder gar unserer religiösen Einstellung werden? Hieße das nicht einen Rückschritt befürworten zu Vorstellungen, die wir durch das Christentum und eine hochentwickelte verstandeskluge, wissenschaftlich und denkerisch tief begründete Kultur schon längst überwunden haben?

So scheint es in der Tat zu sein, wenn wir das Urteil der Allgemeinheit zu Rate ziehen. Dringen wir aber etwas tiefer in diese Fragen ein, so erkennen wir leicht das Oberflächliche dieser Ansicht. Die Welt von heute steht auf dem „Glauben“, gleichviel ob es sich um die „Kirche“ oder die „Wissenschaft“ handelt. Die alte Welt kannte den Begriff des „Glaubens“ nicht, sie hatte kein Wort dafür. Sie traute einer Sache oder miß-traute ihr und nennt das, dem sie traute, die Traute, die Troja, die Treue, die Dreie, die hohe 3, womit sie ihren „Glauben“, ihr Wissen um die Ewige Wiederkehr aller Dinge, auch der Menschen, kündete im Ringe des Geschehens vom Werden über das Sein zum Vergehen.

„Geloban“ = Geloben nannte man den Ritus, die Rita, bei dem der Ritaer, der Ritter seinem erwählten Führer kniend die gefalteten Hände in den Schoß legte und ihm Treue bis in den Tod schwor, „gelobte“. Er „glaubte“ nichts dabei, sondern er wußte, was er wollte und tat. Und auch der Führer „glaubte“ nichts, sondern nahm die „Gelobung“ entgegen, nahm das „lob“, lab, laf = das Leben entgegen dessen, der ihm sein Leben ge-lobte.

Der Wahrheitsliebende gelobt nicht, glaubt nicht (denn das Wort hatte ursprünglich den klaren Sinn von geloben, nicht glauben), was er nicht erkannt hat in seinem wahren Wesen, er erkennt erst und dann „gelobt“ er diese Erkenntnis, glaubt er an diese seine eigene Erkenntnis. Alles andere „Glauben“ ist unsittlich, weil es uns die Selbstverantwortung, die Selbstbestimmung raubt.

Was ist des Menschen höchstes Amt auf Erden? Der Mensch ist das Bewußtsein Gottes. Gotteserkenntnis steht deshalb am Anfang der Menschengeschichte. Der Mensch ist das Gefäß alles Göttlichen auf Erden von Urbeginn. So hat sich der Mensch auch nicht aus irgendeiner der lebenden oder ausgestorbenen Tierarten „entwickelt“, sondern seine Urformen waren schon „Gott“ auf ihrem Wege zum Bewußtsein Gottes. Der Mensch hat sich auch nicht hinaufentwickelt in den letzten Jahrhunderttausenden, sondern, wie wir das sehr wohl sehen können, mit Bestimmtheit hinabentwickelt. Durch Vermischung seiner Göttlichkeit mit Tierheiten. Das allein ist der Sündenfall. So ist es auch völlig unberechtigt, von einer Entwicklung des Gottesgedankens aus „primitiven“ Anfängen bis zur angeblichen Höhe neuerer Erkenntnis zu sprechen. Man hat da das Pferd am Schwanze aufgezäumt. Am Anfang, vor Jahrhunderttausenden, wenn nicht Jahrmillionen, war die Offenbarung Gottes durch das Bewußtwerden dieser Gottessohnschaft im „Goten“.


VI. Der Durchbruch arischen Geistes


Seit der Vermischung der Götterrassen mit den Tieren versanken die religiösen Urerkenntnisse im vielfachen Mischblut der dadurch entstandenen niederen Menschenrassen. Daher der Name Mensch, der Vermenschte, Vermanschte, man-isko. So sind Totemismus und Fetischismus, Stammesgott oder persönlicher Gott Entartungen älterer höherer Erkenntnislehren und nicht Anfänge zu solchen, wie die wohlverstandenen Mythologien der ganzen Welt dem Eingeweihten zeigen: Der „Gote“ tritt gleichsam zusammen mit Gott und mit dessen Bewußtheit in diese Welt.

Diese Urverbindung mit Gott ist die Ur-Re-Ligion (religio = Rück-Verbindung, Die Rück = Versicherung für jeden „Rückfall“), die von allen Gottessöhnen der asischen Rasse verkündet wurde bis auf Männer wie Ekkehart, Böhme und Lagarde, während die Kirchen nebenherliefen und immer mehr den Gott im Goten verdunkelten, eben nach ihrem Bilde vermenschlichten, vermanschlichten. Gleiches wird nur von Gleichem verstanden! Dem Dumpfen lächert alles, was er nicht versteht, was er nicht „begreifen“, dies im wörtlichsten Sinne, „erfassen“ kann. „Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nie erjagen!“

Nur der Mensch hat die Kunst, die Sprache, die Gottschau! Er ist bemüht, eine Vollendung, ein Höchstes der Dinge um sich herum und auch seiner selbst darzustellen, weil der Mensch der ewig Unvollkommene, Unvollendete im Gegensatz zum Tiere ist. Das Tier ist vollkommen, weil es keine Entwicklung und kein Selbstbewußtsein hat. Mensch und Tier sind Erscheinungen eines Gedankens Gottes zur Verstofflichung, aber nur im Menschen ist das Göttliche zum Bewußtsein gekommen. Weil Gott durch den Menschen bewußt in dieser Welt lebt, strebt er zur Erlösung, zur Vollkommenheit, die ihn mit Gott ins Unbewußte wieder zurückführt. Das Tier, das gottesunbewußt ist, „strebt“ nicht.

Höchsterkenntnisse religiöser Art stehen am Anfang der Menschheitsgeschichte. Die fortschreitende Entartung der Rassen, ihre Entfernung von der Natur durch Zivilisation, die Veräußerlichung durch Verkehr und das Übergewicht der „Wirtschaft“ über alle anderen Lebensfragen hat den Menschen der rückwärtigen Verbindung mit dem Göttlichen beraubt. Wir sehen die großen Menschheitswerke der Gottes- und Welterkenntnis in den Frühtagen der arischen Menschheit erstehen, die Veden, die echten Teile des Alten Testaments, die Edda und die Mythen der arischen Weltvorstellung verbreitet über die ganze Erde.

Wir stellen überall eine Frühzeit als die höhere Erkenntnisstufe fest, von der ein Abstieg die Völker bis zu ihrer Vernichtung, bis zu ihrem Untergang führt. Das größte Unheil unserer Zeit ist die Schändung des Lesen- und Schreiben-könnens im Dienste einer Untermenschheit, die längst die Heiligkeit, die Verantwortlichkeit vergessen hat für ein jedes Wort, das durch ihre Presse geht. Sie preßt, druckt, drückt die Menschheit in der Tat in ein Unheil hinein, das erst gebannt werden kann durch die Übernahme der Menschenführung aus den Händen der Immer-Ver-dienen-Wollenden durch Ewig-Dienen-Wollende.


Re-li-gio = Rück-verbindung


Über die indische Brahmanen-Weisheit, die aus arischem Rassegut erwächst, geht keine Erkenntnis hinaus: „Wer Gott in sich selbst und in allem erkennt, der ist der rechte Seher.“ Bhagavad Gita XIII, 27.

Die Religionen der Erde insgesamt, die aus diesen Erkenntnissen erstanden sind, sind heute alle in Äußerlichkeiten versandet und haben an die Stelle unmittelbaren Gotteserlebens das Dogma und den „persönlichen“ Gott gesetzt.

Darum brachte das bereits verfälschte römische Christentum der frühen Kirche den alten Germanen, unseren Vorfahren, keineswegs erst Kultur, Religion und Gesittung, sondern sie standen zweifellos höher mit ihrem Wissen um eine Gottheit, die zu groß ihnen erschien, um in geschlossenen Räumen und unter Bildern verehrt zu werden. Die Lehre Christi ist ganz gegen ihre Grundsätze mit Gewalt, Betrug, mit Feuer und Schwert, selbst schon verbogen und verlogen, entartet und erstarrt, von Niedergeistigen einem höher gearteten Volke aufgezwungen worden und das ist der tiefere Grund für alle sonst unerklärliche Fruchtlosigkeit der Bestrebungen der Kirchen auf dem besten Nährboden für wirkliche Gotteserkenntnis, der die germanische Erde ist. Hat sich doch trotz aller Auflehnung gegen den ungöttlichen Zwang in Glaube und Lehre, hier das Christentum ausgewirkt zur schönsten Blüte in großen Werken der Kunst und der Dichtung.

In der Edda steht das Zeugnis für alle Zeiten, daß uns keine höhere Gesittung oder Weltanschauung aus dem Osten überbracht wurde, sondern daß wir durch ein gefälschtes Christentum in Verbindung mit einer allmählich immer mehr anwachsenden Rassenverschlechterung in unserer Entwicklung nicht nur gehemmt, sondern um gut ein Jahrtausend zurückgeworfen wurden. Wir müssen heute wieder dort anfangen, wo wir aufgehört haben, unserem eigenen Schutzgeist zu folgen. Die erste Sünde wider unseren eigenen heiligen Geist und unser eigenes heiliges Blut beging Chlodwig, als er aus falschen politischen Erwägungen, rein äußerlich das Christentum annahm, und in der Folge aus dieser Untat unzählige Meintaten gegen das deutsche Volk wurden, die germanischen Gott-Söhne, die „Goten“ dem zersetzenden Niedergeiste zur allmählichen Entgöttlichung überliefert wurden. Die Geschichte der Deutschen kann nur unter diesem Gesichtspunkte begriffen und wahrhaftig dargestellt werden und es ist hohe Zeit, daß die Forschung die Lüge beseitigt, die fast mit jedem Worte über unsere Vergangenheit und die tieferen Ursachen unserer Mißerfolge seit über tausend Jahren „gelehrt“ worden ist.

Ur-Kultur hatten die Germanen, als sie mit den Römern in Berührung kamen, während diese unsere „Ableger“ schon auf Zivilisation herabgesunken waren.


VI. Der Durchbruch arischen Geistes


Es widerspricht darum einer weisen Schlußfähigkeit, wenn wir nach fremden Kulturbringern auf unserem Boden fahen, solange die Forschung durch alle Zeitalter des Steines, der Bronze und des Eisens auf unserem Boden die ursprünglichsten und fortgeschrittensten Funde nach Gestalt und Verwendung macht. Täglich entnehmen wir dem Heimatboden Werkzeuge, Waffen und Geräte aus Bronze, Gold und Eisen, deren Schönheit und Adel auf die Verfertiger zurückschließen läßt als auf Menschen höchster Bildungs- und Geschmacksstufe. Diese Erzeugnisse der Kunst und des Handwerks nehmen sich gegen die Erzeugnisse unserer „Verbrauchsindustrien“ aus wie die von Weisen und Heiligen gegen solche von Narren und Unheiligen. Wir müssen uns lediglich die Mühe geben, den nötigen Abstand für ein unbefangenes Urteil zu gewinnen.

In unseren Tagen wurde bei Detmold ein Sonnenheiligtum entdeckt, dessen Reste uns heute noch erlauben, die Zeit seiner Errichtung über viele tausend Jahre hinweg auf den Tag zu errechnen, so genau wurden damals schon seine Ausmaße nach dem Laufe der Gestirne festgelegt. Im Mittelalter konnte der deutsche Bauer noch seinen Kalender selber verfertigen, und der schwedische Bauer noch vor 100 Jahren. Heute ist dies Wissen verloren. So sehr hat die „fortschreitende“ Zivilisation uns germanische Menschen mitgenommen.

Einsichtige meinen darum, und das ist die Wahrheit, daß Kirche und absolutes Königtum den Untergang unserer bodenständigen eingeborenen höheren Kultur herbeiführten, die Kirche mit voller Absicht als Vertreterin des Niedergeistes auf der Erde, das Königtum als der Kronräuber germanischer Freiheit ohne Absicht und ohne Wissen „wohl um die verderblichen Folgen aus dem Volks- und Rasseverrat, der die Auslieferung des Volkes an das verfälschte mit Feuer und Eisen „eingeführte“ Christentum unter der Maske der Religion der Liebe bedeutete, Karl der Große (der Kirche!) im Frankenreiche, Harald Schönhaar in Norwegen sind die Brecher der Seele ihres Volkes geworden, das sittlich und weltanschaulich höher im Ausdruck stand als das auf dem Völkermist des niedergegangenen Roms erwachsene Papsttum. Da liegen die Gründe unseres Niederganges seit 1000 Jahren, den kein noch so oft wiederholtes Geschrei vom Fortschritt der Zivilisation leugnen kann. Heute tragen wir an der Schuld noch durch die Übernahme von weltlichen und kirchlichen Formen, die unserer Eigenart fremd sind und fremd bleiben werden, darum ein Siechtum verursachen, das nichts vertreiben wird als die Rückkehr zu unseren eigenen Quellen.

Ohne diese Erkenntnis und die Möglichkeit entsprechenden Handelns kommen wir niemals auf den Weg der Gesundung. Wir müssen den falschen Seitenpfad, auf den wir abgedrängt wurden, wieder verlassen, weil nur der Hauptweg ins Vaterhaus unserer Seele führt.


Aus:

Hoch-Zeit der Menschheit
DAS WELT-GESETZ DER DREI
ODER
ENTSTEHEN — SEIN — VERGEHEN
IN
URSPRACHE — URSCHRIFT — URGLAUBE
Aus den RUNEN geschöpft
von
Rudolf John Gorsleben

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