Dänische Lügen – Aus der gemeinsam abgesprochenen Besatzung Dänemarks im Jahre 1940 wird 5 Jahre später ein „überraschender Überfall“ der Wehrmacht

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Kopenhagen am 9. April 1940: Die deutsche Infanterie zeigt der Luftwaffe ihr Vorrücken an.

In der deutschen wie in der dänischen Öffentlichkeit wird immer noch die Meinung vertreten, daß die deutsche Wehrmacht am 9. April 1940 — zeitgleich mit der Besetzung Norwegens — Dänemark überraschend überfallen habe. So heißt es im Vorwort des Berichts des Reichsbevollmächtigten Werner Best über seine Besatzungspolitik in Dänemark:

„Am 9. April überfiel Deutschland das neutrale Dänemark.“

Doch das ist offenbar falsch. Richtig ist wohl, daß vorherige Absprachen zwischen beiden Regierungen stattfanden und so beim deutschen Einmarsch jedes Blutvergießen — bis auf das bei einem geringen, „symbolischen Widerstand“ — vermieden werden konnte. Hinweise auf Besonderheiten dieses Vorgangs ergeben sich schon aus offiziellen dänischen Feststellungen.

Eine dänische Note vom 30. April 1940 sprach von einer „Quasi-Übereinkunft“; der dänische spätere Staatsminister Erik Scavenius nannte die Regelung „quasi-vertraglich“; der dänische Historiker Ditlev Tumm unterstrich, daß „kein Kriegszustand vorlag“; und die deutsche Besatzungsmacht behauptete stets, daß die Besetzung auf einer vertraglichen Grundlage erfolgt sei.

Jahrzehnte nach Kriegsende wurden weitere Tatsachen bekannt, die jedoch verdrängt oder in der Öffentlichkeit möglichst verschwiegen wurden. Der dänische Journalist Aage Wad gab bereits 1975 in der linksstehenden dänischen Morgenzeitung Ekstrahladet eine Reihe interessanter Tatsachen an, die nach seiner Aussage in der dänischen Öffentlichkeit verschwiegen und unterdrückt wurden, jedoch die damalige Lage in einem anderen als dem üblichen Licht erscheinen lassen.

Die ersten Deutschen, ein ganzes Regiment, setzten am 9. April 1940 um 0 Uhr 30 mit der letzten normalen Nachtfähre von Warnemünde nach Gedser über. Als ein darüber verwunderter Funktionär der Fähre im Justizministerium in Kopenhagen anrief, ob nicht der Polizeichef Thune Jacobson unterrichtet werden müsse, erhielt er als Antwort:

„Er weiß es schon, er dürfe aber nicht gestört werden, da ihn morgen ein sehr arbeitsreicher Tag erwarte.“

Auf die weitere Frage, ob nicht wenigstens der Chef des Militärdistriktes Südseeland, Oberst V. Harrel, alarmiert werden müsse, kam die kurze Antwort:

„Nein.“

Andere deutsche Truppen kamen nicht auf einem getarnten Kohlendampfer, wie es in dänischen Schulbüchern heißt, sondern auf einem den Dänen bekannten Truppentransporter, der mit der deutschen Kriegsflagge geschmückt war. Das dänische Verteidigungsministerium hatte mit Befehl vom 5. April 1940, 21 Uhr, angeordnet, daß alle Straßenreparaturen zwischen Gedser und der Strostroemsbrücke so einzustellen seien, daß alle Löcher zuzuschütten seien, wobei keine Rücksicht darauf genommen werden solle, ob die betreffende Arbeit beendet sei oder nicht.

Die zum Schutz des Landes ausgelegten Seeminen waren am 9. April nicht in Tätigkeit.

Ausgerechnet am 8. April 1940 erhielten die Artilleristen Urlaub, so daß die zur Verteidigung bestimmten Kanonen am Hafen am 9. April nicht schießen konnten.

Mehrere Meldungen von Zivilisten wie von der Abwehr, daß sich in den Tagen vor dem 9. April zwei deutsche Divisionen nahe der dänischen Grenze mit Marschrichtung Nord aufstellten, gingen den verantwortlichen dänischen Stellen zu, ohne daß daraufhin Maßnahmen ergriffen wurden.

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Dänemarks Außenminister Peter Munch

Dänemarks Außenminister Dr. Peter Munch wurde am 17. März 1940 von mindestens zwei vertrauenswürdigen Dänen im deutschen Rostock gesehen, wo er mit dem Reichsführer Heinrich Himmler gesprochen haben soll. Die Tagebücher des dänischen Außenministers wurden wohl nicht von ungefähr 1975 noch geheimgehalten.

Der obengenannte dänische Journalist weist ferner in seinem Artikel darauf hin, daß der damalige dänische König Cristian X. am 1. Oktober 1941 das Großkreuz in Gold mit Bruststern aus Diamanten des Danebrogordens dem deutschen Außenminister von Ribbentrop an die Brust heftete und daß der dänische Heereschef Ebbe Goertz das im Rahmen der Waffen-SS an deutscher Seite kämpfende Freikorps „Danmark“ persönlich auf dem Hauptbahnhof in Kopenhagen verabschiedete, dabei einen Nagel in die Fahnenstange des Freikorps schlug, die persönlichen Grüße des Königs überbrachte und erklärte:

„Soldaten, die Augen Dänemarks sind auf Euch gerichtet. Tut Eure Pflicht!“

Das Treffen Munchs mit Himmler in Rostock wird von der offiziellen Geschichtsschreibung noch immer verschwiegen oder angezweifelt. So schrieb Professor Tage Kaarsted in seinem Standardwerk:

„Es ist angeführt worden, daß P. Munch von der bevorstehenden Besetzung Dänemarks Kenntnis hatte und daß er sie sogar mit dem deutschen SS-Führer Heinrich Himmler angesprochen haben soll. Aber darüber liegt nichts vor, und alles spricht dagegen, auch die Geheimhaltung, die eine absolute Voraussetzung für das Gelingen der Aktion gegen Norwegen war, wegen der Notwendigkeit des Überraschungsmoments.“

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SS-Führer Heinrich Himmler

Doch das trifft nicht zu. Unmittelbarer Anlaß für Dänemarks Außenminister zu einem Gespräch mit dem obersten deutschen Polizeichef Himmler war, daß sein Sohn Ebbe Munch, der im Januar/Februar 1940 als Journalist in Hamburg weilte, dort wegen der damals streng bestraften Homosexualität verhaftet war und im Gefängnis saß. Der junge Mann wurde auf Befehl Berlins bevorzugt behandelt und später aufgrund der Aussprache freigelassen.

Auf das streng geheim gehaltene Treffen des Dänen mit Himmler in Rostock am 17. März 1940, am 1. März 1940 war Hitlers Anweisung „Weserübung“ für die Vorbereitung der Besetzung Norwegens und Dänemarks erfolgt – ist von mehreren dänischen Autoren hingewiesen worden, die sich auf entsprechende Quellen stützten. So gibt es weitere dänische Veröffentlichungen von A. Olesen (Frau utrykte kilder,1951), Jörgen Sehested (broholm-Mödet, Das Broholm-Treffen), Hans Jensen (Alaskerne Faider, Die Masken fallen, 1993).

Die ausführlichste Darstellung stammt von Jon Galster, geboren 1915, von 1990. Über das Treffen, seine Vorgeschichte und seine Auswirkungen bringt er auch Zeugenaussagen von mehreren Männern aus Himmlers Umgebung vor, so von dem SS-Chauffeur Ernst Momme (S. 111, 194 f.), von Sturmbannführer Dr. Rudolf Jacobsin (S. 189 ff.), dem Adjutanten Himmlers, von Obersturmbannführer Jochen Peiper (S. 281 -284) aus Himmlers Stab und von Hauptsturmbannführer Heinz Altdorf (S. 195). Mehrere andere Zeitgenossen haben bekundet, daß diese Zeugen an dem betreffenden Tag wirklich in Rostock waren. Himmler hat sich später gegenüber Professor Dr. Johann von Leers, SS-Sturmbannführer und Universitätslehrer, nach dessen Erklärung vom 16. August 1952 (S. 113 ff.) und zu Medizinalrat Ekersten über das Treffen geäußert. Zu letzterem sagte Himmler im Februar 1942:

„Dänemark tat uns einen großen Dienst, als es uns ohne Kampf durchkommen ließ. Dadurch konnten wir recht zeitig in Norwegen einfallen, und wir konnten den Engländern zuvorkommen. Das hat uns der dänische Verteidigungsminister (sic!) ermöglicht aufgrund einer Absprache, die ich mit ihm getroffen habe. Deshalb habe ich gewisse Sympathien für Dänemark.“

Der dänische Fregattenkapitän Thorkel Biere war Zeuge, daß Münch am Morgen des 17. März vom Flughafen Kastrup nach Deutschland abflog.

„In Dänemark äußerte sich P. Munch angeblich über das Treffen unter anderem zu Justizminister K. K. Steinke, der laut dem verstorbenen Gutsbesitzer C. Teisen sein Wissen an Dr. jur. Carl Poppmadsen weitergab.“

Im Kopenhagener Rigsarkiv (Reichsarchiv) liegt eine verschlossen gehaltene Aussage von Jochen Peiper, der auf Befehl Himmlers mit diesem im PKW nach Rostock fuhr, das Gespräch mit Münch auf Himmlers Geheiß vom Nachbarzimmer aus mit anhörte und Aufzeichnungen machte. Er hielt den wesentlichen Inhalt der Unterredung zwischen Münch und Himmler fest, die Galster wiedergibt. Schon auf der Hinfahrt im Auto erzählte der Reichsführer SS Peiper, daß er sich mit einem ausländischen Minister heimlich treffe, um über die kommende friedliche Besetzung des betreffenden Landes zu sprechen. Hitler wie Himmler wollten dabei Krieg und Opfer vermeiden. Bei dem Treffen erklärte der Däne, der nicht bevollmächtigt war, eine Vereinbarung abzuschließen, und nicht gegen den Kopenhagener Reichstagsbeschluß vom 12. Januar 1940 verstoßen durfte, nach Erledigung seiner familiären Angelegenheit und nach Himmlers Eröffnung des deutschen Vorhabens der notwendig werdenden friedlichen Besetzung des Landes im Rahmen des gegenüber England unvermeidlichen Skandinavien-Feldzuges, daß er für eine friedliche Lösung eintreten wolle und hoffe, auch den sozialdemokratischen Regierungschef Thorvald Stauning für den Plan zu gewinnen. Man vereinbarte, über Mittelsmänner Verbindung zu halten und höchstens „symbolischen Widerstand“ beim deutschen Einmarsch zu leisten.

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Zum großen Erstaunen der Alliierten dringen deutsche Truppen in den Morgenstunden des 9. April 1940 in Dänemark ein. Hier werden deutsche Truppentransporter an der Langelinie im Hafen von Kopenhagen entladen. Um 14 Uhr ist alles vorbei.

Diese Voraus-Absprache über die deutsche Besetzung Dänemarks klappte wie auch weitere Vereinbarungen. Die Verantwortlichen in Kopenhagen „überhörten“ Anfang April 1940 mehrere Warnungen vor einem bevorstehenden Einmarsch der Deutschen. Es erfolgte keine Mobilisierung kurz vor dem 9. April in Dänemark trotz in Kopenhagen bekannt gewordener deutscher Truppenzusammenziehungen in den Ostseehäfen wie Stettin und Swinemünde. Es wurde an diesem Tag nur symbolischer Widerstand geleistet, bei dem 17 Dänen ihr Leben lassen mußten.

„In den Seefestungen um Kopenhagen bekam die Mannschaft am 8. April Urlaub.“

In diesem Zusammenhang ist auch die Reaktion der dänischen Königsfamilie interessant. Am 9. April 1940 um 14 Uhr empfing König Christian in Anwesenheit des Ministerpräsidenten Stauning den deutschen Gesandten in Dänemark von Renthe-Fink und den deutschen Militärbevollmächtigten Generalmajor Himer. Nach einem Telegramm des Gesandten ins Reich gab der König

„der Hoffnung Ausdruck, daß ein gutes Verhältnis zwischen der dänischen Bevölkerung und den deutschen Soldaten zustande kommen werde. Ferner sagte der König, daß er hoffe, sein Bataillon Garde behalten zu dürfen. Über die ungeheure Schnelligkeit und Präzision der deutschen Truppen sprach der König trotz seiner schmerzlichen Gefühle seine offene Bewunderung aus. Nach der Audienz empfing uns die Königin, die ebenfalls ihrer Hoffnung auf ein gutes Verhältnis zwischen der dänischen Bevölkerung und den Soldaten Ausdruck gab. In der Audienz bestärkte sich der Eindruck, daß es das Bestreben des Königs und der Regierung war, den Willen zu einer freundlichen und korrekten Haltung zu unterstreichen.“

Nach 1945 sollte dann alles ganz anders gewesen sein, und die geheimen Absprachen wurden verdrängt und verschwiegen. Am 1. Juni 1945 verabschiedete der dänische Reichstag das Gesetz Nr. 259, das rückwirkend rund 50.000 Dänen, die mit der deutschen Besatzung zusammengearbeitet hatten, zu Landesverrätern erklärte und zugleich in der Besatzungszeit verantwortliche Politiker und Beamte entlastete. Daß alles hinter den Kulissen abgesprochen war, die Regierung also praktisch Landesverrat begangen hatte und die Dänen deswegen dann ziemlich gut durch den Krieg kamen, wird aber heute verdrängt. Noch immer wird in Dänemark versucht, ein falsches Bild von den damaligen Vorgängen aufrecht zu erhalten.

Gegen den Dänen Jon Galster, der sich jahrelang um die Aufklärung dieser Vorgänge bemühte, mehrere Zeugen ausfindig machte und selbst aufsuchte, wurden sogar die Gerichte bemüht, die parteiisch die Bestrebungen nach Unterdrückung der historischen Wahrheit unterstützten. In seinem Buch schildert er auch diese Verfolgungen.


Quelle

Siehe auch:

Dänische Verbrechen – 7000 ermordete deutsche Kinder in Flüchtlingslagern


Das Deutschtum in Nordschleswig

Der Schleswig-Holsteinische Krieg

Die Schlacht bei Idstedt am 24. und 25. Juli 1850

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Ein Kommentar

  1. Körner

    Hitler hatte nach der Rückeroberung der nach 1918 vom Deutschen Reich völkerrechtswidrig abgetrennten Gebiete alles erreicht – Versailles war Geschichte!
    Das große Restproblem: die Kriegserklärungen Englands u. Frankreichs aus der Welt zu schaffen. Damit hatten aber die Alliierten – die ja den Krieg wollten, um diesmal das Deutsche Reich endgültig zu brechen – ein wunderbares Druckmittel. Um das im Weimarer Elend darbende Deutschland zu zerschlagen, musste es zunächst wieder kampffähig gemacht werden:
    Diesmal war die Taktik des „perfiden Albion“, das Deutsche Reich in der Aussenwahrnehmung (durch die Hyterie der internationalen Lügenpresse befeuert & mit Wallstreet-Kapital ausgestattet) als ein nach immer neuen Ländern lechzendes, nimmersattes Monster mit Welteroberungsansprüchen, aussehen zu lassen. Die Schritte dahin:

    Militärische Beschränkungen wurden aufgehoben (Truppengröße, Flottenaufbau, etc),
    das Rheinland/Saarland ins Reich geholt
    Österreich durfte abstimmen (nach außen „Anschluß“)
    das Sudetenland endlich ins Reich eingegliedert („Fall Grün“; per Geheimvertrag mit Chamberlain musste Hitler werbewirksam in Prag einmarschieren)
    Westpreußen et al zurück

    Damit war das Deutsch Reich saturiert, was zum sog. „Sitzkrieg“ führte. Allein die West-Alliierten wollten eine weitere Eskalation. Urplötzlich greifen im Winter 39/40 die Sowjets Finnland an, ohne wirklichen Erfolg … und fangen an, die Rohstofflieferungen ans Deutsche Reich zu verzögern.
    Da macht auf einmal der amerikanische Gesandte Sumner Welles eine Europareise, um sich für einen „langfristigen Frieden in Europa“ (wers glaubt…) umzuhorchen. Einzig die Sowjetunion besuchte er nicht. Diese war der gemeinsame Gegner und Welles strickte mit den Westalliierten UND dem Deutschen Reich den Plan, Norwegen GEMEINSAM friedlich zu besetzen, um den Sowjets GEMEINSAM entgegenzutreten.
    Der Köder für Hitler: nur wenn er mitmacht, werden die Kriegserklärungen zurückgenommen!

    Dazu gibt er die Studie „Weserübung“ in Auftrag, die Besetzung Norwegens mit friedlichem Charakter, wozu auch im Vorfeld informelle Gespräche mit dem ehemaligen norwegischen Außenminister geführt wurden.
    Da Hitler die Gefahr roch, ließ er zusätzlich „Fall Gelb“ ausarbeiten – die Eroberung v. Holland/Belgien/Luxemburg, um einem britischen Expeditionskorps zuvorzukommen.
    Zudem presste er England ab, die nach Völkerrecht erste Kriegshandlung gegen Norwegen zu begehen: die eigenmächtige Verminung von norwegischen Häfen.

    Die Vorhut und der Lackmustest Hitlers war aber die „Blücher“, der MODERNSTE und GRÖSSTE Zerstörer der deutschen Kriegsmarine: er lief in das Fjord bei Oskarsburg ein und gab KEINEN EINZIGEN Schuß ab, demonstrierte somit vor der Welt, keine dezidiert kriegerischen Absichten zu haben … und wurde von den Norwegern versenkt. Ca 1000 Soldaten fanden dabei ihren Tod.

    JETZT – am 9.4.1940 – war Hitler klar, daß er reingelegt worden ist, und dass es NIE um eine Rücknahme der Kriegserklärungen gegangen war. Nun wurde klar, dass es für das Deutsche Reich um alles oder nichts ging. Hitler war noch im nationalstaatlichen Denken des 19. Jahrhunderts verhaftet – einzelne europäische Mächte und ihre Interessen. Was ihm nun klar wurde, daß er es mit dem globalen anglo-amerikanischen Establishment (heute würde man NWO sagen; apropos: Sumner Welles hat schon VOR dem Krieg Ausführungen für eine Nachkriegsordnung entworfen: http://www.gutenberg-e.org/osc01/, die angelsächsischen Entwicklungsaufträge für 4-motorige Langstreckenbomber datieren von Mitte der 30er Jahre etc.) zu tun hatte.
    Der souveräne Nationalstaat gegen die (Hand in Hand agierende) KOMINTERN und KAPINTERN. Es folgt die

    Besetzung Dänemarks (im Zuge der Weserübung)
    Besetzung Norwegens, wobei der friedliche Charakter nun der strategischen, kriegerischen Besetzung weicht.
    Besetzung Belgien
    Besetzung Luxemburg
    Besetzung Hollands
    Angriff Frankreich

    Wir sehen das gewollte Ergebnis: Für den unpolitisch Außenstehenden scheint sich das Deutsche Reich wie ein Irrer ein Land nach dem anderen einverleiben zu wollen. Ein Narrativ, das bis heute gepflegt wird.
    Und für Großbritannien und Frankreich UND die U.S.A. die Steilvorlage, um ihren Bevölkerungen den Wiederauflage des Großen Krieges schmackhaft zu machen.

    Ein guter Start in die Thematik ist Gerrit Ullrichs „Nur wegen Norwegen?“, in dem er minutiös die Nachkriegsfälschungen der Alliierten entlarvt. Es gibt auch noch ein gutes britsches Buch, in dem Daladiers Engagement für den europäischen Frieden, zusammen mit dem Deutschen Reich und GB gegen die Sowjetunion vorzugehen. Wieder, wie in WK1 bei der Lusitania, kommandierte Winston Churchill die Flotte vor Norwegen und wechselte dann rasch zum Premierminister.

    Der 9.4.1940 ist der eigentliche Beginn des 2 Weltkrieges (am 1.9.1939 war dies noch ein regionales Thema mit den Polen, das für die Aliierten noch nicht gereicht hat), der ja nur die Fortsetzung des 1. gewesen ist. Die Briten reden nicht umsonst vom 2. 30-jährigen Krieg.

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