Dänische Nachkriegsverbrechen – Wie deutsche Soldaten systematisch beim Minensuchen verheizt und Kinder zu Tausenden totgehungert werden

deutsche_soldaten_auf_mienensuche

Gefangene deutsche Soldaten marschieren in Kettenformation die Minenfelder an der dänischen Küste ab. Trotz ihrer mißlichen Lage, lächelt mancher freundlich in die Kamera.

deutscher_soldat_beim_mienenraumen

Tapfer durch die Angst: Mit bloßen Händen werden die Minen geräumt.

Nicht nur in der Sowjetunion, in Jugoslawien oder in Frankreich waren kriegsgefangene Deutsche nach dem 8. Mai 1945 vielfach schlimmsten Unterdrückungen ausgesetzt, sondern auch bei den angeblich „liberalen Dänen“.

Systematisch, konnte vor einigen Jahren ein dänischer Zeithistoriker enthüllen, wurden deutsche Gefangene nach Kriegsende von ihren dänischen Bewachern beim Minenräumen verheizt.

Das Kriegsverbrechen, das der Jurist und Historiker Helge Hagemann in seinem Buch „Under Tvang“ („Unter Zwang“) enthüllte, wurde von der sogenannten „dänischen Brigade“ begangen, einer Einheit dänischer Freiwilliger, die während des Krieges in Schweden ausgebildet worden waren. Nach Kriegsende griff sie auf die noch im Lande befindlichen gefangenen Wehrmachtsoldaten zurück und ließ sie –übrigens mit ausdrücklicher Billigung des britischen Militärs, das auch deutsche Gefangene beim Minenräumen in der Nordsee einsetzte – entlang der gesamten dänischen Küste Minen räumen.

Von 1942 an hatte die Wehrmacht Dänemark in die Planungen für den „Atlantikwall“ einbezogen. Im Zuge der Arbeiten waren zum Schutz gegen eine etwaige alliierte Landung rund 1,5 Millionen Landminen verlegt worden. Ansonsten gehörte das kleine Königreich zu jenen Ländern in Europa, die vom Krieg so gut wie verschont blieben – keine alliierten Bombardements, kein Hunger. Die Bevölkerung stellte sich mit den Deutschen gut. Nach dem 8. Mai 1945 mußten die in Dänemark gefangenen deutschen Landser für die stillschweigende Kollaboration der Dänen büßen. Die dänische Legion „kannte kein Erbarmen: Ungenügend instruiert, ließ sie Wehrmachtangehörige teils mit bloßen Händen nach Minen graben oder trieb sie in Kettenformation durch minenverseuchtes Gelände. Fast täglich gab es tödliche Detonationen.

helge_hagemann

Zurecht beschämt: Buchautor Helge Hagemann

Organisiert wurden die verbrecherischen Räumeinsätze von Poul Christian Florian-Larsen Hagemann, einem Major der „dänischen Brigade“. Er war der Vater von Buchautor Hagemann. Dieser gesteht heute:

„Mein Vater war ein Kriegsverbrecher. Ich schäme mich für ihn.“

Hagemann sieht sich seit der Veröffentlichung seiner Studie dem Haß vieler Landsleute gegenüber, die ihn für einen „Nestbeschmutzer“ halten. Aber Hagemann bleibt dabei:

„Wir müssen uns zu diesem schrecklichen Abschnitt unserer Geschichte bekennen.“

Dem damaligen Haß einiger Dänen auf Deutsche fielen im übrigen nicht nur gefangene Wehrmachtsoldaten beim Minenräumen zum Opfer, sondern auch Tausende deutscher Flüchtlinge, die es in den Wirren des Kriegsendes – meist auf der Flucht aus dem Osten – nach Dänemark geschafft hatten. Als die Waffen endlich schwiegen, mußten sie schnell erkennen, daß sie auch in Dänemark nicht etwa „befreit“, sondern auf schlimmste Weise drangsaliert wurden.

In Zahlen: Rund 250.000 deutsche Flüchtlinge wurden nach dem 8. Mai 1945 in dem kleinen skandinavischen Land unter meist menschenunwürdigen Umständen interniert. Unter ihnen befanden sich mindestens 10.000 Kinder. Rund 7000 von ihnen starben in den folgenden Jahren, weil ihnen von den dänischen Behörden systematisch Nahrung und medizinische Versorgung vorenthalten wurden.

Minensuchen mit bloßen Händen

Nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht vom Mai 1945 und dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa hätten die deutschen Kriegsgefangenen eigentlich in die Heimat entlassen werden müssen. Doch viele wurden noch jahrelang in den Gewahrsamsländern zurückgehalten, mußten Zwangsarbeit leisten oder wurden gar zu Himmelfahrtskommandos eingesetzt. Zu letzteren gehörte der Einsatz deutscher Kriegsgefangener zum Minenräumen in den dänischen Dünen. Zu diesem düsteren Kapitel ist im Herbst 1998 das Buch „Under Tvang“ („UnterZwang“) des dänischen Juristen und Historikers Helge Hagemann erschienen. In Deutschland berichtete das Magazin Focus darüber. Nach Hagemanns zehnjährigen Nachforschungen kamen mindestens 250 gefangene deutsche Soldaten beim Minenräumen in Dänemark nach Kriegsende ums Leben, etwa ebensoviele wurden dabei schwer verletzt. Es handelte sich nach seinem Urteil dabei um ein Kriegsverbrechen.

Im Zuge des Baus des Atlantikwalls gegen eine westalliierte Invasion hatte die deutsche Besatzungsmacht 1942 rund 1,5 Millionen Landminenanden dänischen Küsten verlegt.

„Sollen die Deutschen ihre Minen selbst wegräumen“,

hatte die führende dänische Tageszeitung Politikern nach der Niederlage der Deutschen gefordert.

In diesem Geist hatte die sogenannte „dänische Brigade“, eine während des Zweiten Weltkrieges im unbesetzten Schweden ausgebildete dänische Einheit, unter Leitung von Major Poul Christian Florian-Larsen Hagemann, dem Vater des Buchautors, deutsche Gefangene nach Kriegsende zum Zwangseinsatz an der gesamten Westküste Jütlands zwischen Kap Skagen im Norden und der Insel Romo im Süden verpflichtet, obwohl die Genfer Konvention eindeutig bestimmt, daß Kriegsgefangene nicht zu lebensgefährlichen Arbeiten herangezogen werden dürfen. Hagemanns Urteil darüber:

„Dänemark hat sich eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht.“

„Mit Billigung der britischen „Befreier“ schickten die Dänen Wehrmachtsoldaten in die Minenfelder. Ungenügend instruiert, mußten sie nach den Sprengsätzen graben. Die Dänen schreckten nicht zurück, die Kriegsgefangenen in Kettenformationen durch lebensgefährliche Terrains schreiten zulassen, Folge: fast täglich tödliche Detonationen.“

„Die Deutschen sammelten danach herumliegende Arme und Beine ein. Die Leichen steckten sie in Säcke und brachten sie zum nächsten Friedhof“,

berichtete ein früherer dänischer Bewacher und Zeitzeuge im Herbst im Fernsehen.

Mit bloßen Händen mußten die Minen im Dünensand aufgespürt und unschädlich gemacht werden. In den frühen Morgenstunden des 22. Juli 1945 explodierten 480 untereinander vernetzte Minen auf einmal. Fünf deutsche Soldaten waren sofort tot, zwei weitere starben an den erlittenen Verletzungen.

„Das waren die schrecklichsten Wochen meines Lebens“,

erklärte der noch lebende Walter R. Rielitz. Der Theologe war während des Krieges Adjutant von General Hermann von Hanneken gewesen, dem Wehrmachtbefehlshaber in Dänemark, und wurde von den deutschen Kriegsgefangenen zum Vertrauensmann gewählt. Er erlebte täglich die Angst der in die Minen gejagten Deutschen vor den Einsätzen:

„Die jungen Soldaten wußten morgens nicht, ob sie abends heil in ihre Baracken zurückkehren.“

Weil er auf den Friedhöfen die Grabreden für die umgekommenen Männer halten mußte, hatte er das Glück, nicht selbst nach Minen suchen zu müssen.


Quelle

Advertisements

4 Kommentare

  1. Waffenstudent

    Dänische Kriegsverbrechen an Deutschen

    PROLOG:

    Weil vermehrt derartige Beiträge politisch korrekt entsorgt werden, platziere ich den ganzen Text mit Angabe der Quellen. Vor Jahren wurde in unserem Flimmerisrael das Thema kurz gestreift. Dabei bestätigte eine Dänin, daß nach der Kapitulation der Wehrmacht deutsche Kinder, sofern sie in dänischen Krankenhäusern gelangten, dort medizinisch nicht behandelt werden durften. Zwischen 10.000 und 20.000 Kinder hat man so verholokaustet. Seit 66 Jahren wimmern die Nornen am Galgen und warten geduldig auf die Zuführung der Verbrecher.

    Daß die Vergewaltigung unserer Frauen und Kinder bis heute in der BRDDR seit der Wehrmachtskapitulation nur halbherzig geahndet wird, hat seine Ursache in der Nachkriegszeit. Damals wurden diese Untaten auf Besatzungsbefehl offiziell strikt geleugnet. Nur der Wehrmacht hat man derartige Übergriffe unterstellt. Wenn man heute das Thema Vergewaltigung ehrlich und gründlich aufarbeiten will, dann muß mit Nemmersdorf in Ostpreußen anno 1944 begonnen werden!

    TEXT:

    Vergessene Kinder des Krieges

    VON FRANK JUNGHÄNEL – zuletzt aktualisiert: 27.05.2008

    Bis zu zehntausend deutsche Kinder sind nach dem Zweiten Weltkrieg in dänischen Flüchtlingslagern gestorben. Eine Deutsche und eine Dänin erinnern jetzt an das Schicksal der unschuldigen Kriegsopfer.

    Berlin/Kopenhagen. Einmal wird sie nach Kopenhagen reisen, ohne viel Gepäck, da sie noch am selben Abend zurück nach Berlin fliegt. Ingrid Prast wird eine kleine Stahlkassette bei sich haben, darin eine Klarsichtmappe mit Aufzeichnungen, ein paar vergilbte Dokumente und eine Fotografie. Auf dem Bild ist ein Mädchen zu sehen, vielleicht sieben Jahre alt. Die blonden Haare sind mit karierten Schleifen zu Zöpfen gebunden. Es ist das Kind, das Ingrid Prast einmal war. Das Kriegskind.

    In Deutschland leben heute etwa 14 Millionen Menschen, die zwischen 1930 und 1945 geboren wurden. Die meisten von ihnen haben Schreckliches erlebt. Als Kinder saßen sie allein im Luftschutzkeller, waren auf der Flucht, sie hatten Todesangst. Die wenigsten haben als Erwachsene darüber geredet. Aber gegen Ende des Lebens kehrt oft die Kindheit zu ihnen zurück.

    Da ist das Foto des Mädchens Ingrid – entstanden im Internierungslager Klövermarken in Kopenhagen. Hier wurden noch lange Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Flüchtlinge aus den vormals deutschen Ostgebieten hinter Stacheldraht eingesperrt, überwiegend Frauen und Kinder.

    Von den Alliierten im Stich gelassen, von den Einheimischen missachtet, lebten sie oft unter erbärmlichen Bedingungen. An die zehntausend Kinder unter fünf Jahren sind nach Kriegsende in dänischen Lagern gestorben. Ingrid Prast hat überlebt. Den Tag ihrer Befreiung erlebte sie im Mai 1948. Vor sechzig Jahren durfte sie gemeinsam mit ihrer Mutter das Lager in Kopenhagen verlassen. Mit ihren Gedanken ist sie nie von dort fortgekommen. Eines Tages will Ingrid Prast nach Kopenhagen fliegen und die Kassette mit ihren Erinnerungen an jenem Ort vergraben, wo ihre Kindheit endete – auf den Wiesen von Klövermarken.

    Kaum jemand wusste von dem, was dort nach dem Krieg geschah. Nicht in Deutschland und nicht in Dänemark. Jetzt ergreifen zwei Frauen das Wort. Ingrid Prast, geboren 1940 in Berlin, und Kirsten Lylloff, geboren 1941 in Kopenhagen. Kaufhaus-Angestellte die eine, Ärztin die andere. Ingrid Prast hat einen bewegenden Aufsatz geschrieben, die Dänin Kirsten Lylloff eine wissenschaftliche Arbeit. Die eine erzählt von ihren traumatischen Erlebnissen, die andere beschreibt, mit Zahlen unterlegt, die „größte humanitäre Katastrophe der Neuzeit in Dänemark“.

    Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, dass sich der Krieg nicht aus ihrem Leben verbannen lässt. Am Ende kehren die Gespenster zurück. Bei Ingrid Prast war es soweit, als sie vor fünf Jahren auf dem Flohmarkt ein Buch über Flüchtlinge in Dänemark entdeckte. Der dänische Autor Henrik Havrehed räumt ein, dass „in den chaotischen und fieberhaften Monaten nach dem 5. Mai 1945 viel passiert ist, was aus der heutigen Sicht besser nicht geschehen wäre“. Von Kindern ist keine Rede. „Das war der Knackpunkt“, sagt Ingrid Prast, „da musste es raus“. In ihrer Familie war nie über diese Zeit gesprochen worden. „Man hat sich geschämt, vom Lager zu erzählen.“

    Winter 1945. Ingrid und ihre Mutter leben bei den Großeltern in Hinterpommern. Ingrids Vater wird in Finnland vermisst. Wie Millionen andere machen sich Mutter und Kind auf den Treck an die Ostsee. Von Gotenhafen aus werden sie im März mit der „Deutschland“ nach Kopenhagen verschifft. Dänemark, das zu dieser Zeit noch von deutschen Truppen besetzt ist, muss in den letzten Kriegstagen etwa 250 000 Flüchtlinge aus dem Osten aufnehmen. Mutter und Kind kommen zunächst in einer Kopenhagener Schule unter. Am 5. Mai 1945 ist der Krieg in Dänemark zu Ende. Die Siegermächte weigern sich, die Flüchtlinge aufzunehmen.

    Als im Herbst in Dänemark die Schule wieder beginnt, müssen die Deutschen aus den öffentlichen Gebäuden raus. Von Kopenhagen bis Jütland entstehen stacheldrahtumzäunte Lager, in denen Frauen, Kinder und Alte unter schlimmen Bedingungen leben. Gemeinsam mit ihrer Mutter kommt Ingrid Prast ins Lager Klövermarken nach Kopenhagen.

    Manchmal seien dänische Familien zum Stacheldraht gekommen, um die Deutschen zu besichtigen, erinnert sich Ingrid Prast. Niemals durfte sie das Lager verlassen, sagt sie. Es gab keine Blumen, keine Wiese, keine Bäume – nur nackte Erde, rohes Holz und Stacheldraht. Einen Arzt hat Ingrid Prast in Klövermarken nie gesehen. „Die dänischen Ärzte haben sich geweigert, deutsche Flüchtlinge zu behandeln“, sagt Kirsten Lylloff. „Es gab eine Anweisung der Ärztekammer, nicht in die Lager zu gehen.“ Deutsche waren und blieben Feinde, auch Frauen und Kinder. Was diese Haltung für Folgen hatte, ist auf dem größten Friedhof von Kopenhagen zu sehen. Hunderte Kinder liegen hier begraben.

    Vor kurzem hat sich Lylloff, als erste Wissenschaftlerin überhaupt, eingehend mit diesen Todesfällen beschäftigt. Die Ärztin machte mehr als 6000 Totenscheine ausfindig, und was sie herausfand, sollte Dänemark in seinem Selbstverständnis erschüttern. Die meisten der deutschen Kinder waren nicht an Typhus oder anderen Epidemien gestorben. Sie starben an Unterernährung und Entkräftung. Nach den Erkenntnissen von Kirsten Lylloff hat kaum ein Säugling das Lager in Dänemark überlebt.

    Als vor fünf Jahren auf Grund ihrer Recherchen der Dokumentarfilm „Nur ein Deutscher“ im Fernsehen lief, war die Erregung groß. Viele Zuschauer hätten beim Sender angerufen und behauptet: So war das nicht! „Aber es war so“, sagt Kirsten Lylloff. „Der Hass steckte tief in unseren Seelen.“

    Heute erinnert auf den Wiesen von Klövermarken nichts mehr an das Lager. Wo früher Baracken standen, liegen nun Tennisplätze und Fußballfelder. Quelle: Rheinische Post

    Quelle: http://nachrichten.rp-online.de/panoram … ges-1.2168

    DÄNEMARK

    Stumme Steintafeln

    Von Ertel, Manfred

    Warum kamen Tausende deutsche Kinder noch nach Kriegsende in dänischen Flüchtlingslagern um? Eine Ärztin hat ihren Leidensweg dokumentiert.

    Sie hießen Heinrich, Helmut und Walter, Gudrun, Karin oder Ingelore. Zu Hunderten liegen sie unter der Erde des größten Kopenhagener Friedhofs Vestre Kirkegård – in der entlegensten Ecke, wohin sich einheimische Trauernde kaum verirren.

    Auf schmucklosen Grabkreuzen oder Steinplatten, unter denen bis zu zwölf Leichen verscharrt wurden, stehen ihre Namen. Manchmal ist nur eine vage Identität geblieben: „Kottmann Kind 7.4.45“ oder „ein unbekanntes Flüchtlingskind“ steht da in verblichenen Lettern.

    Meist sind immerhin Geburts- und Todesdatum überliefert. Und obwohl kaum weitere Details in den Totenbüchern festgehalten sind, lassen die stummen Zahlen doch tragische Schicksale erahnen. Das von Adelheid Wandke zum Beispiel.

    Das kleine Mädchen schien bereits in Sicherheit zu sein. Die Rote Armee kämpfte vor Berlin, die US-Streitmacht stand an der Elbe bei Magdeburg. Da entkam Adelheid gerade noch rechtzeitig den Kriegswirren – mit einem der letzten Flüchtlingsschiffe über die Ostsee, ins scheinbar ruhige Dänemark.

    Doch das Ende des Krieges hat auch sie nicht er- lebt. Am 21. April 1945 war Adelheid Wandke tot. Nicht einmal zwei Jahre alt ist sie geworden. Lissy Engel erging es offenbar kaum besser: 46 Tage nach der Kapitulation der Deutschen in Dänemark am 5. Mai war auch dieses knapp einjährige Flüchtlingskind nicht mehr am Leben.

    Adelheid, Lissy und die anderen, zum Teil Namenlosen, gehören zu den letzten deutschen „Opfern des Zweiten Weltkrieges“, wie auf einer Steintafel vor ihren Gräbern steht. Sie waren viele, und sie liegen nicht nur in Kopenhagen.

    An die zehntausend deutsche Kinder unter fünf Jahren sind nach der Befreiung in dänischen Lagern gestorben – obwohl sie und ihre Angehörigen, wenn sie denn noch welche hatten, sich eigentlich in Sicherheit wiegen konnten.

    Die dänische Ärztin und Historikerin Kirsten Lylloff, 64, hat jetzt die bislang unerzählte Geschichte der toten Kinder aufgeschrieben. „Die größte humanitäre Katastrophe der Neuzeit in Dänemark“ nennt sie das massenhafte Sterben. Der Leiter des nationalen Roten Kreuzes, Jörgen Poulsen, spricht von einem „düsteren Kapitel“ der dänischen Geschichte, „für das wir uns schämen müssen“.

    Zumindest wirft der erstmals dokumentierte Leidensweg der „tyske flygtningebørn“ Fragen auf, zum Beispiel nach der Hilfsbereitschaft der dänischen Ärzte, aber auch der einheimischen Bevölkerung. Über die Antworten wird emotionsgeladen wie selten gestritten, späte Vergangenheitsbewältigung auf Dänisch.

    Rund 250 000 deutsche Flüchtlinge konnten in den letzten Kriegswochen zwischen dem 11. Februar und dem 5. Mai 1945 noch aus dem untergehenden Deutschen Reich über die Ostsee nach Dänemark entkommen. Sie flohen vor der Sowjetarmee, kamen zumeist aus Ostpreußen, Pommern und dem Baltikum. Es waren großenteils Alte, Frauen und Kinder. Ein Drittel war unter 15 Jahren.

    Gestrandet in vermeintlicher Freiheit, begann für alle unerwartet ein neues Martyrium. Die Flüchtlinge wurden von Kopenhagen bis Jütland in über hundert Lagern hinter Stacheldrahtverhauen interniert, bewacht von schwer- bewaffneten Aufsehern. Das größte Lager hatte 37 000 Insassen und lag in Oksbøll an der Westküste von Jütland.

    Die Ernährung war erbärmlich, die Krankenversorgung miserabel. Allein 1945 starben über 13 000 Menschen, darunter 7000 Kinder unter fünf Jahren. Damit kamen mehr deutsche Flüchtlinge in dänischen Lagern ums Leben, stellte Lylloff fest, „als Dänen während des ganzen Krieges“. Die Medizinerin, lange Chef- und derzeit Oberärztin für Immunologie in Hillerød bei Kopenhagen, sichtete 6200 Totenscheine und 6500 Grabsteine. Am Ende standen eine aufsehenerregende Dissertation („Kinder oder Feinde?“) und ein vernichtendes Urteil über die eigene Zunft: „Was waren das eigentlich für Ungeheuer in Menschengestalt, diese dänischen Ärzte von 1945?“, so fragt die Autorin.

    Wie Lylloff herausfand, hatte der dänische Ärzteverband im März 1945 beschlossen, deutschen Flüchtlingen keinerlei Hilfe zu leisten. Im selben Monat lehnte auch das Rote Kreuz jedes Engagement ab, so die Tageszeitung „Politiken“, weil die Stimmung der Bevölkerung „gegen die Deutschen“ sei. Das Ergebnis: 80 Prozent der Kleinkinder, die das Schicksal nach Dänemark spülte, überlebten die nächsten Monate nicht.

    Sie verhungerten oder waren aufgrund extremer Unterernährung körperlich zu schwach, um Infektionen zu widerstehen. Detaillierte Krankengeschichten gibt es nicht. Geblieben sind triste graue Grabsteine in endlosen Reihen.

    Lylloffs Dokumentation ist im eigenen Land unumstritten. Die Debatte entflammte erst beim Streit um Hintergründe. War es der „Hass“ ihrer Landsleute gegen alles Deutsche, stellvertretend für die nationalsozialistischen Besatzer und Unterdrücker, wie die Medizinerin glaubt? Oder der Versuch, die eigene Kollaboration vergessen zu machen? „Wir hatten mit uns selbst genug zu tun“, entschuldigt Arne Gammelgaard, Vertreter der älteren Geschichtsforscher, das Verhalten der Dänen.

    Doch gab es vor allem die Angst vor „einer neuen Form der Invasion“, wie Flugblätter 1945 warnten. „Kaum waren die Deutschen weg, da waren sie schon wieder da, hunderttausendfach, nur mit anderem Gesicht“, lautet der Erklärungsversuch von Forscherin Lylloff. Das habe eine „Hassorgie gegen ein ganzes Volk“ produziert: „Die Kinder mussten den Preis dafür zahlen.“ MANFRED ERTEL

    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40325388.html

    Gefällt mir

  2. Waffenstudent

    NACHTRAG:

    Es tut weh, das zu lesen – Flüchtlingsschicksale in Dänemark

    Posted by Maria Lourdes – 16/07/2014

    In dänischen Lagern starben allein im Jahr 1945 mehr als 13000 deutsche Flüchtlinge. Auch Säuglinge als Feinde eingestuft!

    Rund 70% aller Westpreußen flohen nach polnischen Schätzungen vor der anrückenden Roten Armee, als die Kämpfe im Januar 1945 auf westpreußischen Boden übergriffen und bis zum Fall von Danzig im März 1945 auf beiden Seiten außerordentlich hart und verlustreich geführt wurden. Nicht selten wurden westpreußische Trecks noch in Pommern von der vorwärtsstürmenden Roten Armee eingeholt und mussten notgedrungen umkehren, während vielen anderen Flüchtlingen die Flucht, vorrangig nach Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, oder auch per Schiff nach Dänemark gelang. (Quelle: Jürgen W. Schmidt – Als die Heimat zur Fremde wurde …)

    Befreiung Flucht Vertreibung-Kopenhagen. Eine Studie aus dem Jahr 1999, über das Sterben von mehr als zehntausend deutschen Flüchtlingen in Dänemark kurz vor und nach Kriegsende hat die Öffentlichkeit des skandinavischen Landes aufgeschreckt.

    Daß unter den Flüchtlingstoten zwischen 1945 und 1949 mehr als 7000 Kleinkinder waren, denen neben ausreichender Verpflegung vor allem jede medizinische Hilfe verweigert wurde, nannte die Kopenhagener Zeitung „Politiken“ „erschreckend und inhuman“.

    Als genauso schlimm stufte das Blatt die „massive Verdrängung“ der Flüchtlingsschicksale im eigenen Land ein, denn bis dahin galt im dänischen Alltag als Allgemeingut, daß man seinerzeit die insgesamt 200000 bis 250000 Flüchtlinge aus dem deutschen Osten hochanständig behandelt hat.

    Diesem Mythos auf den Grund gegangen ist die nebenbei Geschichte studierende Oberärztin Kirsten Lylloff. Sie wunderte sich über die hohe Zahl von deutschen Säuglings- und Kindergräbern auf einem Friedhof ihres früheren Wohnortes Aalborg. Als sie ein halbes Jahr lang Material sammelte, wurden ihr bereitwillig alle Archive geöffnet.

    Umso größer war die Überraschung der Amateurhistorikerin, daß sie überall auf schockierende Zahlen und Berichte stieß, die aber bisher in der Geschichtsschreibung nirgends Erwähnung fanden. Und das, obwohl die Zeit der deutschen Besatzung in Dänemark von April 1940 bis Mai 1945 so gut erforscht ist wie keine andere historische Epoche.

    Ärzte verweigerten Hilfe – Allein 1945 sind nach Lylloffs Erhebungen 13492 deutsche Flüchtlinge in dänischen Lagern gestorben. Mehr als 7000 davon waren Kinder unter fünf Jahren, von denen die meisten neben Unterernährung oder Flüssigkeitsmangel an – laut Lylloff – „durchaus heilbaren“ Krankheiten wie Magen- und Darminfektionen sowie Scharlach starben. Die dänische Ärztevereinigung verweigerte den Flüchtlingen bis 1949 ebenso jede medizinische Hilfe wie das Rote Kreuz.

    „Wie kann man Säuglinge und Kleinkinder als Feinde einstufen?“ meint Kirsten Lylloff zu dem gegen Kriegsende gängigen Argument, daß die Deutschen nun mal Feinde gewesen seien.

    Der damalige Generalsekretär des Dänischen Roten Kreuz, Jörgen Poulsen, meinte zur Studie: „Es tut weh, das zu lesen.“

    Quelle: Dürener Nachrichten, 27. Mai 1999 – Mein Dank an Herbert, sagt Maria Lourdes!

    NACHTRAG:

    gefunden bei http://lupocattivoblog.com/2014/07/16/e … /#comments

    Reiner Dung said
    16/07/2014 at 12:53

    Denmark ‘s Myths Shattered: A Legacy of Dead German Children
    http://www.spiegel.de/international/den … 55772.html
    Deutsche Übersetzung
    http://www.germanvictims.com/2013/08/18 … he-kinder/

    Dänische Verbrechen an Deutschen

    Nach dem 8. Mai 1945 mußten die in Dänemark gefangenen deutschen Landser für die stillschweigende Kollaboration der Dänen büßen. Die >dänische Legiondänischen BrigadeNestbeschmutzenPretoriabefreit<, sondern auf schlimmste Weise drangsaliert wurden.

    In Zahlen: Rund 250000 deutsche Flüchtlinge wurden nach dem 8. Mai 1945 in dem kleinen skandinavischen Land unter meist menschenunwürdigen Umständen interniert. Unter ihnen befanden sich mindestens 10000 Kinder. Rund 7000 von ihnen starben in den folgenden Jahren, weil ihnen von den dänischen Behörden systematisch Nahrung und medizinische Versorgung vorenthalten wurden. 2)

    Die Kinderärztin Kirsten LYLLOFF, die seit den neunziger Jahren das Schicksal
    deutscher Flüchtlingskinder in Dänemark untersuchte, ist sich ganz sicher: Die Kinder der deutschen Vertriebenen wurden »nicht als Opfer, sondern als Feinde« behandelt. Die dänischen Behörden hätten »kalt, herzlos und rachsüchtig« gehandelt, um die Deutschen und ihre Kinder möglichst schnell wieder loszuwerden, sie von der eigenen Bevölkerung zu isolieren — und sicherzustellen, daß sie »um jeden Preis« weniger Essen bekämen und schlechter medizinisch versorgt würden als die am schlechtesten lebenden Dänen. Zentrales Motiv: »ethnischer Haß der Bevölkerung gegen alles Deutsche«.

    http://germancross.com/danische-verbrec … deutschen/

    Dänische Verbrechen an Deutschen – 17 November, 2009 –

    Allied Atrocities / Alliierte Verbrechen

    Nicht nur in der Sowjetunion, in Jugoslawien oder in Frankreich waren kriegsgefangene Deutsche nach dem 8. Mai 1945 vielfach schlimmsten Unterdrückungen ausgesetzt, sondern auch bei den angeblich >liberalen< Dänen. Systematisch, konnte vor einigen Jahren ein dänischer Zeithistoriker enthüllen, wurden deutsche Gefangene nach Kriegsende von ihren dänischen Bewachern beim Minenräumen verheizt. 1)

    Das Kriegsverbrechen, das der Jurist und Historiker Helge HAGEMANN in seinem Buch Under Tvang (>Unter Zwang<) enthüllte, wurde von der sogenannten >dänischen Brigade< begangen, einer Einheit dänischer Freiwilliger, die während des Krieges in Schweden ausgebildet worden waren.
    Nach Kriegsende griff sie auf die noch im Lande befindlichen gefangenen Wehrmachtsoldaten zurück und ließ sie – übrigens mit ausdrücklicher Billigung des britischen Militärs, das auch deutsche Gefangene beim Minenräumen in der Nordsee einsetzte – entlang der gesamten dänischen Küste Minen räumen.

    Von 1942 an hatte die Wehrmacht Dänemark in die Planungen für den >Atlantikwall< einbezogen. Im Zuge der Arbeiten waren zum Schutz gegen eine etwaige alliierte Landung rund 1,5 Millionen Landminen verlegt worden. Ansonsten gehörte das kleine Königreich zu jenen Ländern in Europa, die vom Krieg so gut wie verschont blieben – keine alliierten Bombardements, kein Hunger. Die Bevölkerung stellte sich mit den Deutschen gut.

    Nach dem 8. Mai 1945 mußten die in Dänemark gefangenen deutschen Landser für die stillschweigende Kollaboration der Dänen büßen. Die >dänische Legion< kannte kein Erbarmen: Ungenügend instruiert, ließ sie Wehrmachtangehörige teils mit bloßen Händen nach Minen graben oder trieb sie in Kettenformation durch minenverseuchtes Gelände. Fast täglich gab es tödliche Detonationen. »Die Deutschen«, erinnert sich ein ehemaliger Bewacher, »sammelten danach herumliegende Arme und Beine ein. Die Leichen steckten sie in Säcke und brachten sie zum nächsten Friedhof.«

    Organisiert wurden die verbrecherischen Räumeinsätze von Poul Christian Florian-Larsen HAGEMANN, einem Major der >dänischen Brigade<. Er war der Vater von Buchautor HAGEMANN. Dieser gesteht heute: »Mein Vater ein Kriegsverbrecher. Ich schäme mich für ihn.«

    HAGEMANN sieht sich seit der Veröffentlichung seiner Studie dem Haß vieler Landsleute gegenüber, die ihn für einen >Nestbeschmutzen< halten. HAGEMANN bleibt dabei: »Wir müssen uns zu diesem schrecklichen Abschnitt unserer Geschichte bekennen.«

    Das Lazarettschiff >Pretoria<, wenn auch durch drei Bombenangriffe beschädigt, brachte 35000 Flüchtlinge nach Dänemark.

    Dem damaligen Haß einiger Dänen auf Deutsche fielen im übrigen nicht nur gefangene Wehrmachtsoldaten beim Minenräumen zum Opfer, sondern auch Tausende deutscher Flüchtlinge, die es in den Wirren des Kriegsendes – meist auf der Flucht aus dem Osten — nach Dänemark geschafft hatten. Als die Waffen endlich schwiegen, mußten sie schnell erkennen, daß sie auch in Dänemark nicht etwa >befreit<, sondern auf schlimmste Weise drangsaliert wurden.

    In Zahlen: Rund 250000 deutsche Flüchtlinge wurden nach dem 8. Mai 1945 in dem kleinen skandinavischen Land unter meist menschenunwürdigen Umständen interniert. Unter ihnen befanden sich mindestens 10000 Kinder. Rund 7000 von ihnen starben in den folgenden Jahren, weil ihnen von den dänischen Behörden systematisch Nahrung und medizinische Versorgung vorenthalten wurden. 2)

    Die Kinderärztin Kirsten LYLLOFF, die seit den neunziger Jahren das Schicksal
    deutscher Flüchtlingskinder in Dänemark untersuchte, ist sich ganz sicher: Die Kinder der deutschen Vertriebenen wurden »nicht als Opfer, sondern als Feinde« behandelt. Die dänischen Behörden hätten »kalt, herzlos und rachsüchtig« gehandelt, um die Deutschen und ihre Kinder möglichst schnell wieder loszuwerden, sie von der eigenen Bevölkerung zu isolieren — und sicherzustellen, daß sie »um jeden Preis« weniger Essen bekämen und schlechter medizinisch versorgt würden als die am schlechtesten lebenden Dänen. Zentrales Motiv: »ethnischer Haß der Bevölkerung gegen alles Deutsche«.

    Das Drama der deutschen Flüchtlingskinder ist für Kirsten LYLLOFF eine »humanitäre Katastrophe«. Allein 3000 Kinder im Alter von bis zu einem Jahr verhungerten. »Den Müttern war die Milch versiegt. Für jedes Kind war von den dänischen Behörden (trotz genügend im Lande vorhandener Lebensmittel, K. R.) nur ein halber Liter Kuhmilch pro Tag vorgesehen. Weil die Dänen die Verteilung den Deutschen in den Lagern überließen, war es vor allem für die Schwächsten ein täglicher Kampf ums Überleben.«

    Die Gefangenen durften die Lager bis zur Erlaubnis der Rückkehr nach Deutschland, meist 1947, nicht verlassen. Deshalb starben nicht nur Tausende der Jüngsten an Milchmangel, sondern auch mindestens 4000 Kinder Alter zwischen einem und fünf Jahren. Kirsten LYLLOFF über die Ergebnisse ihrer Studie (die sie unter dem Titel Kind oder Feind? veröffentlichte):

    »Sie kamen zumeist an Krankheiten wie Keuchhusten, Masern oder Durchfall ums Leben — also Krankheiten, die bei gewöhnlicher Versorgung nicht tödlich enden.« Und: »Die allgemeinen Lebensumstände nach dem Krieg reichen als Erklärung nicht aus.« Denn unter den rund 30000 polnischen, ukrainischen und baltischen Flüchtlingen, die ebenfalls vor der Roten Armee nach Dänemark geflohen waren, habe es kaum Tote gegeben. Sie seien gut versorgt worden. Die Kinderrationen in den Lagern der Deutschen betrugen dagegen nur die Hälfte der benötigten Kalorien. In den ersten Monaten nach dem Krieg gab es ausschließlich Schwarzbrot als Nahrung.

    Sechzig Jahre lang kündeten von der Tragödie hinter dänischen Stacheldrahtzäunen nur die vielen Kindergräber auf den Friedhöfen. Dank Forschern wie Kirsten LYLLOFF und Helge HAGEMANN weiß man inzwischen, daß auch die Dänen, die sich traditionell viel auf ihre Toleranz zugute halten, nicht nur eine, sondern Tausende Leichen im Keller haben — deutsche.

    – Karl Richter –
    Dänen lebten im Zweiten Weltkrieg besser als Deutsche

    »Von verschiedenen Seiten wurde immer wieder beanstandet, daß die Dänen beträchtlich höhere Rationen hatten als die Deutschen, und gefordert, daß durch die Herabsetzung der dänischen Rationen weitere Lebensmittel für Deutschland frei gemacht würden. Immer wieder wehrte der Reichsbevollmächtigte diese Forderungen ab, indem er darauf hinwies, daß die Produktionsfreudigkeit der dänischen Landwirtschaft durch Kürzung der eigenen Rationen der Bauern und der Rationen ihrer Verwandten in den Städten katastrophal beeinträchtigt werden und daß ein Teil der verringerten Produktion auch noch im Schwarzhandel verschwinden würde, den es bisher angesichts der ausreichenden Versorgung der Bevölkerung fast nicht gab. Infolge der Abwehr aller Herabsetzungsforderungen blieben die dänischen Rationen bis zum Kriegsende ungekürzt. Das bedeutet, daß die Dänen nicht nur besser lebten als die Deutschen, sondern sogar besser als die Bewohner des nicht besetzten und scheinbar vom Kriege unberührten Schweden!«
    Aus: Siegfried MATLOK (Hg.), Dänemark in Hitlers Hand, Husum, Husum 1988, S. 79.

    1) Siehe Beitrag: »Minensuchen mit bloßen Händen in Dänemark«.
    2) Siehe Beitrag: »Über 7000 Flüchtlingskinder starben in Dänemark«.

    Quelle: http://germancross.com/danische-verbrec … deutschen/

    Gefällt mir

  3. Waffenstudent

    DER VERSUCHTE DÄNISCHER LANDRAUB ANNO 1945:

    Nicht nur unsere westlichen „Freunde“ versuchten das darniederliegende Reich nach Ende des 2. Weltkrieges zu fleddern, sondern auch unsere nördlichen Nachbarn entwickelten einen diesbezüglichen Eifer:
    „Nach dem für Deutschland verlorenen Zweiten Weltkrieg versuchten dänische Kräfte, die Ohnmacht des deutschen Staates und die Hoffnungslosigkeit in weiten Kreisen der Deutschen auszunutzen, um wie weiland 1920 eine Südverschiebung der dänischen Grenze durchzusetzen.“ schreibt die Peußische Allgemeine Zeitung am 04.08,2010.

    Pikant dabei ist, dass

    „…sich in Flensburg der Kreisverband der SPD auf die dänische Seite schlug….“;
    daher
    „…schloss der damalige SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher ihn aus der SPD aus. Er scheute sich nicht, vom „Landesverrat“ der Flensburger Genossen zu sprechen.“

    Dass Kurt Schumacher heute von allen etablierten Parteien als unverbesserlicher, ewiggestriger Nazi beschimpft werden würde, sei hier nur am Rande erwähnt.

    Quelle:
    http://www.preussische-allgemeine.de/na … aedel.html

    Gefällt mir

  4. Körner

    Der dänische Spielfilm „Unter dem Sand“ (2015) hat diesen unschuldigen Kindern ein Denkmal gesetzt:
    http://www.imdb.com/title/tt3841424/

    Gefällt mir

Schreiben Sie gerne einen Kommentar, welcher dieses Thema ergänzt

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: