Über die Lebensbedingungen in den Konzentrationslagern

„Auschwitz war ein schrecklicher Ort, aber es war kein Vernichtungslager.

Gitta Sereny, London Times 2001. (Rechtliche Konsequenzen: Keine.)

„Der Holocaust ist eine komplette, von Amerikanern und Zionisten initiierte Fälschung.

Gilad Atzmon, Ruhr-Nachrichten 2005. (Rechtliche Konsequenzen: Keine.)

„Der Holocaust ist eine erfolgreiche historische Fiktion.

Moshe Ayre Friedmann, SZ 2006. (Rechtliche Konsequenzen: Keine.)

„Anders als das bekannte Glaubensbekenntnis läßt sich die Frage, ob es in Auschwitz Gaskammern gegeben hat, überprüfen; und zwar mit Hilfe der Wissenschaft. Gerichte braucht man dazu nicht.“

Konrad Adam, Welt 2006. (Rechtliche Konsequenzen: Keine.)

 

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Das Leben in Auschwitz war für die Häftlinge gewiß sehr bitter, vor allem auch, wie Kautsky schreibt, auf Grund des Verhaltens vieler Häftlinge gegenüber ihren Mitleidensgenossen. Trotz aller Hygienemaßnahmen gab es Schmutz, Läuse, Ratten und anderes, daher auch viele Todesfälle, vor allem durch Fleckfieber (auch unter den SS-Mannschaften).

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Dennoch gab es in Auschwitz auch Dinge, von denen sonst nie die Rede ist. Es gab nicht nur umfangreiche medizinische und zahnärtzliche Einrichtungen, in denen übrigens auch Juden als Ärzte arbeiteten, zu Auschwitz gehörte auch ein Orchester, ein Sportplatz, ein Schwimmbad, Theater und Freigang zur Stadtbücherei. Sogar ein Bordell mit professionellen Prostituierten war vorhanden. Auch durften die Häftlinge Post und Pakete empfangen und zweimal jährlich selbst schreiben.

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Kriminelle Häftlinge wurden nach Ablauf ihrer Strafzeit entlassen. Auch in Auschwitz galt also normales Recht, und es gab Freizeiteinrichtungen für die Gefangenen, nicht zuletzt auch, um diese sowohl arbeitsfähig als auch arbeitswillig zu erhalten.

Die SS hatte auch für sämtliche Konzentrationslager eine Oberaufsicht, die bei Rechtswidrigkeiten einschritt. Ein Mord durch SS-Angehörige war auch im Konzentrationslager ein Mord. Als es zum Beispiel in Buchenwald zu Unterschlagungen durch den Lagerkommendanten Koch gekommen war und im Zusammenhang damti einige Häftlinge, die zuviel wußten, ermordet worden waren, wurde eine Untersuchung durch den SS-Richter Dr. Morgen eingeleitet und Koch am Ende hingerichtet.

940x528In fast allen Konzentrationslagern kam es allerdings gegen Kriegsende zu grauenhaften Hungerkatastrophen und schweren hygienischen Mißständen mit dem Ausbruch von Typhus, dem Tausende von Häftlingen zum Opfer fielen.

Der Grund dafür lag darin, daß in dieser Zeit alle Konzentrationslager im Osten aufgelöst und die Häftlinge nach Westen transportiert wurden. Dadurch wurden die Lager im Westen mit Häftlingen in großer Zahl überfüllt, wodurch sich die sanitären und hygienischen Verhältnisse rapide verschlechterten.

Dramatisch verschärft wurde diese Lage noch durch die paussenlosen schweren Bombenangriffe auf deutsche Städte und Bahnanlagen. Alliierte Tiefflieger griffen alles an, was sie an Zielen fanden, nicht nur jeden Eisenbahnzug und jedes Fahrzeug, sondern auch pflügende Bauern auf den Feldern, aus den Städten fliehende Zivilisten, aber auch die mit großen, aus der Luft einwandfrei erkennbaren, Rotkreuz-Symbolen markierten Sanitätszüge, in denen auch KZ-Häftlinge transportiert wurden.

rot-kreuz-krankenwagen-rettungsdienst

zerschossener-rot-kreuz-wagenAls Folge dieser Angriffe brach an vielen Orten die Lebensmittelversorgung zusammen, und auch Trink- und Abwasserversorgungen wurden zerstört (so zum Beispiel für das Lager Bergen-Belsen), Bäckereien konnten kein Brot mehr backen usw..

Die Konzentrationslager, in denen die örtlich gelagerten Vorräte infolge des Häftlingszustroms nicht mehr ausreichten, waren dadurch besonders betroffen; das führte dann zu den katastrophalen Zuständen, z. B. in Bergen-Belsen, und damit zu jenen Leichenbergen, die heute als Beweise für die Massenmorde und beispiellosen Verhältnisse in den Konzentrationslagern gezeigt werden.

sterbefaelle_dachauDaß alles dies erst kurz vor Kriegsende eintrat, wird dabei ebenso verschwiegen, wie die Gründe, die zu diesem Verhältnissen führten.

In dachau starben z. B. von den insgesamt 25.613 Opfern in den Jahren 1940 bis Oktober 1944 rund 10.600 Menschen, während vom November 1944 bis April 1945 rund 16.000 Häftlinge umkamen.

Die monatliche Todesrate in diesen letzten 5 monaten betrug damit das 17fache derjenigen in der übrigen Zeit.


Quelle

 

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3 Kommentare

  1. Hat dies auf In Dir muß brennen… rebloggt und kommentierte:

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  2. WahreGeschichte

    […] Wir sollten aus unserer Geschichte lernen und sie nicht verdrängen. […]


    ZZ:
    Vielleicht fangen Sie selbst ja einfach mal damit an, unsere wahre Geschichte zu erlernen, zum Beispiel durch lesen* und verstehen* (hier oder auf anderen Seiten finden Sie genug dazu), anstatt in Ihrer Verdrängung hiesiger Tatsachen auszuharren, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

    – Wahrheit macht frei, welche Sie nur durch Arbeit* erlangen können!

    Gefällt mir

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