Die Höß-Geständnisse

hoess_titel

752px-hoess20a-2Bei den Höß-Geständnissen handelt es sich um eine Reihe von mindestens zehn Niederschriften von „Geständnissen“ oder „Erklärungen“, die der einstige Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz Rudolf Höß im Laufe des Jahres 1946 nach massiven Mißhandlungen und Drohungen gegen seine Familie in alliiertem Gewahrsam abgelegt haben soll.

Das von Geschichtsschreibern zumeist als das „Höß-Geständnis“ bezeichnete, ist das auf den 5. April 1946 datierte vierte „Geständnis“.

Die „Geständnisse“ liefern kein spezielles „Täterwissen“, sondern wiederholen bzw. „untermauern“ lediglich die zum jeweiligen Zeitpunkt bereits durch Entitäten wie der Außerordentlichen Staatlichen Kommission der Sowjets hervorgebrachten Anschuldigungen. Bspw. werden die Euthanasie-Aktionen erst in der frühestens Ende 1946 niedergeschriebenen angeblichen Autobiographie erwähnt, nachdem Konrad Morgen diese bei seiner Aussage vor dem Nürnberger Tribunal im August ins Spiel gebracht hatte.

„Das dunkelste Kapitel bei der Durchführung der Nürnberger Prozesse bilden die auf Grund der von der Anklagebehörde durchgeführten Verhöre hergestellten berüchtigten Affidavits. […] Wo die echten Unterlagen (Akten, Dokumente u. ä.) der Anklagebehörde nicht in den Kram paßten oder zur Erreichung der von ihr erstrebten Verurteilung nicht genügten, wurden „Affidavita“ zusammengeschustert. Das Auffallende an diesen merkwürdigen Prozeßunterlagen ist, daß die Angeklagten in ihnen sich oft selbst beschuldigten. Verständlich ist das nur demjenigen, der die Technik des Zustandekommens solcher „Affidavits“ selbst erlebt und kennengelernt hat. […] Mit solcher Art Affidavits hat die Anklagebehörde die Angeklagten erschlagen. Dabei verfügte sie über einen unvorstellbaren Akten- und Dokumentenschatz, der in jedem korrekten Verfahren vollauf genügt hätte, die Wahrheit zu ermitteln. Welches Unheil aber mit diesen teuflischen Affidavits angerichtet worden ist und wie sie selbst dazu mißbraucht worden sind, die Wahrheit zu verdunkeln, das vermag nur der Eingeweihte zu erkennen.“

(Oswald Pohl, Letzte Aufzeichnungen)

Mißhandlung und Drohungen

Höß bei seiner Verhaftung

Am 11. März 1946 überfiel der jüdische Sergeant (Feldwebel) Bernard Clarke mit fünf weiteren in den „ausgeklügelten Techniken des ununterbrochen und gnadenlosen Verhörs“ geschulten Agenten der britischen „92. Field Security Section“ die Ehefrau Rudolf Höß’ in ihrer Wohnung, in der sie seit der Besatzung zusammen mit ihren Kindern lebte. Um den Aufenthaltsort ihres Mannes zu erfahren, setzte er sie massiv unter Druck und drohte ihr brüllend:

„Wenn Sie uns nicht sagen [wo sich ihr Mann befindet], werden wir Sie an die Russen übergeben und die werden sie vor ein Erschießungskommando stellen. Ihr Sohn wird nach Sibirien geschickt werden.“

Nachdem man auch den Kindern „angemessene Einschüchterungen“ hatte zuteil werden lassen, gab die Familie Höß letztlich den Aufenthaltsort des Ehemannes bzw. Vaters preis. Als die sechs Uniformierten Höß’ in dem Landhaus in Gottrupel, in dem er sich versteckt hielt, habhaft wurden, rissen die Juden der Gruppe ihm die Kleider vom Leibe und mißhandelten ihn so schwer, daß der medizinische Offizier einschreiten mußte, damit sie ihn in ihrer Selbstgerechtigkeit nicht töteten. Während des Transportes nach Heide gingen die Mißhandlungen weiter, und dort angekommen, mußte Höß nackt durch den Gefängnishof zu seiner Zelle laufen.

Die „Geständnisse“

„Geständnis“ vom 15. März 1946

Wir hatten ihm eine Fackel in den Mund gerammt […] Die Schläge und das Geschrei waren endlos.

Nach der Verschleppung brauchte Bernard Clarke drei Tage, bis Höß endlich zu reden begann und das sagte, was er hören wollte. In der angeblich in polnisch-sowjetischer Gefangenschaft entstandenen Autobiographie Rudolf Höß’ heißt es über die Umstände dieser „ersten Vernehmung“:

„Unter schlagenden Beweisen kam meine erste Vernehmung zustande. Was in dem Protokoll drin steht, weiß ich nicht, obwohl ich es unterschrieben habe. Doch Alkohol und Peitsche waren auch für mich zuviel.“

Und noch vor seiner Vernehmung als „Zeuge der Verteidigung“ vor dem Nürnberger Tribunal soll Höß gegenüber Moritz von Schirmeister gesagt haben:

„Gewiß, ich habe unterschrieben, daß ich 2½ Millionen Juden umgebracht habe. Aber ich hätte genausogut unterschrieben, daß es 5 Millionen Juden gewesen sind. Es gibt eben Methoden, mit denen man jedes Geständnis erreichen kann – ob es nun wahr ist oder nicht.“

Am 15. März 1946 unterschrieb Rudof Höß jedenfalls um halb drei Uhr morgens ein achtseitig maschinengeschriebenes „Dokument“ in deutscher Sprache (NO-1210), das zahllose Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie unmarkierte Durchstreichungen enthält und offenbar ein Derivat eines als „Übersetzung“ gekennzeichneten englischen Textes ist. Auf Seite 6 dieses „Dokumentes“ ist zu lesen:

752px-hoess20a-2

Die letztgenannten Zahlen, die hier eindeutig als aus persönlicher Erinnerung stammend aufgelistet sind, erscheinen ebenso als solche in dem Protokoll der „Vernehmung“ vom 1. April. Darüber hinaus tauchen sie später in der erstmals 1956 veröffentlichten, angeblichen Autobiographie Rudolf Höß’ sowie in einem 1961 beim Eichmann-Prozeß in Jerusalem vorgelegten Dokument auf. Dort werden sie allerdings als von Eichmann genannt dargestellt und dazu genutzt, eine von Höß stammende Reduzierung der Opferzahl von 2,5 Millionen auf 1,125 bis maximal 1,5 Millionen darzubieten.

In dem „Dokument“ ist außerdem von einem „Konzentrationslager Wolzek“ die Rede, das es allerdings nie gegeben hat. Trotzdem wird es auch noch in späteren „Geständnissen“ und sogar vor dem Nürnberger Tribunal genannt, ohne daß es jemals auf Widerspruch stieß. Erst im nachhinein erklären koschere Geschichtsschreiber, Höß habe in Wirklichkeit das Lager Sobibor gemeint, sich lediglich vertan und Sobibor mit einem in der Nähe liegenden, kleinen Dorf namens Wołczyny verwechselt.

Auch andere Aussagen des „Geständnisses“ wurden später zu bloßen Irrtümern erklärt. So wird darin bspw. auch behauptet, daß die „Vernichtungslager“ Belzec, Sobibor („Wolzek“) und Treblinka bereits im Juni 1941 existiert sowie sich unter dem Einsatzkommando der Sicherheitspolizei und des SD befunden hätten. Darüber hinaus will Höß das Lager Treblinka im Frühjahr 1942 sogar höchstpersönlich besucht haben, um sich über den dortigen Vernichtungsprozeß zu informieren, und zu diesem Zeitpunkt – oder zum Zeitpunkt von Höß’ Besuch bei Himmler – seien bereits circa 80.000 Personen innerhalb eines halben Jahres mit den Abgasen von Auto- und Panzermotoren „vergast“ worden. Tatsächlich aber unterstanden diese Lager dem SS- und Polizeichef von Lublin, Odilo Globocnik, und die Konzentrationslager Belzec sowie Sobibor wurden erst im März, das KL Treblinka erst im Juli 1942 errichtet. Auch heißt es, daß die Liquidierung des Warschauer Ghettos zum Zeitpunkt von Hoß’ Besuch bei Himmler im Juni 1941 bereits im Gange war, obwohl die Evakuierung des Ghettos in Wirklichkeit erst am 22. Juli 1942 einsetzte.

Die ersten Vergasungen in Auschwitz sollen 1941 in provisorisch errichteten Vergasungsräumen – zwei alten Bauernhäusern – stattgefunden haben, „da die neuzuerrichtenden Krematoriumsanlagen erst 1942 fertig wurden“. Dabei wurden angeblich 200 bis 300 Menschen mit ein bis zwei Büchsen Zyklon B in – je nach Witterung – drei bis zehn Minuten „vergast“. Nach einer halben Stunde wurden die Türen geöffnet und die Leichen durch Häftlinge in Erdgruben verbrannt, nachdem man ihnen die Goldzähne und Ringe entfernt hatte. Dafür wurde zwischen die Leichen Brennholz geschichtet und dieses, als circa 100 Leichen in der Grube waren, mit einem mit Petroleum getränkten Lappen entzündet. Das sich auf dem Boden der Grube sammelnde Fett sei mit Eimern in das Feuer gegossen worden, um besonders bei nasser Witterung den Verbrennungsvorgang, der sechs bis sieben Stunden dauerte, zu beschleunigen. Der dabei entstehende Gestank soll bei Westwind selbst im Lager bemerkbar gewesen sein.

Nachdem 1942 die ersten zwei Großkrematorien fertiggestellt waren, sollen die „Vergasungen“ in unterirdischen Gaskammern im Lager Auschwitz-Birkenau selber stattgefunden haben. Der Vorgang habe eine halbe Stunde gedauert, wonach die Lüftung angestellt wurde und die Leichen mit Hilfe eines Aufzuges in sich oberhalb befindende Verbrennungsöfen gefahren wurden. Auschwitz habe insgesamt zwei Verbrennungssanlagen mit je fünf Doppelöfen, in denen die Verbrennung von in 2.000 Menschen 12 Stunden dauerte, zwei mit vier größeren Öfen sowie eine provisorische, aus Verbrennungsgruben bestehende Anlage gehabt.

Das „Geständnis“ wurde zweimal von Höß unterzeichnet, wobei er beide Male das Datum mit 14.3.46 sowie die Uhrzeit mit 230h angibt. Zwei weitere Unterschriften von angeblichen Zeugen folgen, wobei nur einer handschriftlich ein Datum angibt, und zwar den 15. März 1946. Dann folgt eine Beglaubigung, in der die Anwesenheit der Zeugen sowie die Freiwilligkeit von Höß’ Aussage bestätigt wird. Diese ist mit einem maschinengeschriebenen Datum versehen: 14. März 1946.

„Geständnis“ vom 16. März 1946

Am späten Nachmittag des 16. März 1946 wurde Höß erneut vernommen, diesmal von zwei Offizieren der War Crimes Investigation Unit der britischen Armee. Gegen Ende des Verhörs, in dessen Verlauf Höß außer der nach seiner Identität keine Frage gestellt worden sein soll – die Briten wußten nämlich angeblich schon alles über die Konzentrationslager und hatte eine Menge Beweise gesammelt in bezug auf die von ihnen behaupteten Verbrechen –, fragten sie ihn, für die Vergasung wievieler Menschen er während seiner Zeit als Kommandant verantwortlich war. Nach einigem Nachdenken gab Höß schließlich zu, zwei Millionen Menschen ermordet zu haben und unterzeichnete eine „ziemlich freiwillig gemachte Stellungnahme“, die aus zwei handgeschriebenen Sätzen in englischer Sprache bestand, und in der es heißt, er habe während seiner Kommandantur in Auschwitz „persönlich auf von Himmler im Mai 1941 erhaltene Befehle die Vergasung von zwei Millionen Personen zwischen Juni-Juli 1941 und dem Ende von 1943 veranlaßt“. Als ihm suggeriert wurde, daß tatsächlich mehr „vergast“ wurden, stimmte er zu, bemerkte jedoch, daß er das Lager nur bis zum Dezember 1943 geleitet habe und deshalb nicht verantwortlich für das danach Geschehene sei.

Laut Edward Russell, 2. Baron Russell of Liverpool, der das Vorwort für die erste englische Ausgabe der angeblichen Autobiographie von Rudolf Höß geschrieben hat, soll das achtseitige, erste „Geständnis“ vom 14. bzw. 15 März erst am folgenden Tag, also am 17. März entstanden sein. Entweder irrt sich Russell hier, oder die Verantwortlichen kamen damals beim Schreiben der Dokumente auch mit den Kalenderdaten durcheinander.

„Geständnis“ vom 1. und 2. April 1946

Am 1. und 2. April 1946 wurde Höß angeblich erneut vernommen, diesmal von dem in Schweden geborenen Juden Sender Jaari (Jankelow) und bestätigte, daß 2.500.000 Menschen in Auschwitz getötet worden und weitere 500.000 an Krankheiten gestorben seien.

Während im ersten „Geständnis“ noch behauptet wurde, daß Höß die Zahl der „Vergasten“ auch aus eigener Erfahrung wußte, hieß es nun, daß er sich dabei auf Adolf Eichmann beziehe. Dieser habe aber nicht wie im ersten „Geständnis“ im April 1945, sondern im März oder April 1944 bei Himmler Bericht erstattet. Auch sei Höß der Befehl zur Tötung nicht im Juni, sondern im Juli 1941 von Himmler gegeben worden. Als Jaari nachfragte, ob Höß sicher sei, daß es nach dem Rußlandfeldzug war, anwortete Höß, er könne sich nicht mehr genau an den Monat erinnern, bestand aber darauf, daß es vorher, also vor dem 22. Juni 1946, war.

Ebenso tauchen die Zahlen der in größeren Massenaktionen Getöteten aus den einzelnen Gebieten hier auf, und es wird ein Zeitraum von 1942 bis 1943 dafür genannt.

Um die Anzahl aller nach Auschwitz deportierten Menschen zu erhalten, müßten zu diesen 3 Millionen 20 bis 30 Prozent hinzugezählt werden [Anm.: Also wurden laut dieses „Geständnisses“ 3,6 bis 3,9 Millionen Menschen nach Auschwitz deportiert].

Die Protokolle dieser Vernehmung erwähnen darüber hinaus Drahtnetzsäulen unterhalb von drei oder vier Löchern in der Decke, durch die „das Gas in die Gaskammer geschüttet wurde“. In eine Kammer hätten zweitausend Menschen − eine ganze Zugladung − gepaßt und die Vergasung drei oder fünf Minuten bis fünfzehn Minuten gedauert. Gewußt, wann die Menschen tot waren, habe man gehabt, indem man durch einen Sichtschlitz nachgeschaut habe; Geräusche konnte man aufgrund der dicken Zementwände nur gedämpft, fast gar nicht, vernehmen. Nachdem elektrische Ventilatoren die Gasdämpfe entfernt hätten, seien nach einer halben Stunde die Türen geöffnet worden und Häftlinge, die keine Gasmasken gebraucht haben, da nie etwas passierte, hätten die Leichen, nachdem man ihnen in einer „Gegenkammer“ (anti-chamber) außerhalb der Gaskammer die Ringe und Goldzähne entfernt hatte, über Aufzüge in die oberhalb liegende vier Krematorien verbracht.

Zwei der Krematorien, die großen, hätten fünf Doppelöfen gehabt, die je drei Leichen auf einmal aufnehmen konnten, und zweitausend Menschen in zwölf Stunden verbrannt hätten. Über die zwei anderen wurden keine Aussagen gemacht. Als Brennstoff sei Kohle verwendet worden, und fette Menschen verbrannten schneller. Höß soll oft bei den Hinrichtungen und Verbrennungen anwesend gewesen sein, da er zusehen mußte, daß alles in einer ordentlichen Weise vonstatten ging. Kinder unter 15 Jahren wurden grundsätzlich „vergast“.

„Geständnis“ vom 5. April 1946

Am 5. April unterschrieb Höß einen dreiseitig maschinengeschriebenen Text in englischer Sprache, bei dem es sich offenbar um eine Zusammenfassung des ersten „Geständnisses“ vom 14. März sowie der „Vernehmungen“ vom 1. und 2. April handelt. Dieses am 15. April 1946 als 3868-PS (Beweisstück USA-819) vor dem ersten Nürnberger Prozeß eingeführte und von der Geschichtsschreibung als „Höß-Geständnis“ bezeichnete „Dokument“ existiert in mindestens zwei Ausführungen. Eine der Ausführungen besteht aus Photokopien eines von Höß unterschriebenen Textes und die andere aus einer als „Übersetzung“ gekennzeichneten, nicht unterschriebenen Abschrift, die später beim sogenannten Pohl-Prozeß eingeführt wurde. Warum letzterer als „Übersetzung“ gekennzeichnet ist und überhaupt existiert, bleibt wohl das Geheimnis der verantwortlichen Beamten, doch ist zu vermuten, daß damit vor dem Gericht verschleiert werden sollte, daß Höß dieses so wichtige „Geständnis“ nicht in seiner Muttersprache, sondern in Englisch unterzeichnet hatte.

Während im ersten „Geständnis“ behauptet wird, Höß habe das Lager Treblinka im Frühjahr 1942 besucht, um sich „über die Verhältnisse zu informieren“, heißt es hier, er habe es besucht, nachdem Himmler ihm im Juni 1941 den Befehl zur „vollständigen Ausrottung aller Juden in Europa“ gegeben habe, und zwar, um „festzustellen, wie die Vernichtungen ausgeführt wurden“. Auch hier berichtet er davon, daß in Treblinka zu diesem Zeitpunkt bereits 80.000 Menschen innerhalb eines halben Jahres liquidiert worden seien.

„Geständnis“ vom 9. April 1946

Gustave Gilbert, der als Jude und Psychologe freien Zugang zu den Gefangenen beim Nürnberger Haupttribunal hatte, behauptete in seinem erstmals 1947 erschienenen Buch „The Nuremberg Diary“, Höß habe ihm gegenüber am 9. April 1946 die Vernichtung von 2.500.000 Juden eingestanden.

„Geständnis“ vom 15. April 1946

Am 15. April, erschien er als Zeuge der Verteidigung von Ernst Kaltenbrunner vor dem „Internationalen Militärtribunal“ und bestätigte neben anderen im „Geständnis“ vom 5. April aufgestellte Behauptungen, „daß mindestens 2.500.000 Opfer dort [in Auschwitz] durch Vergasung und Verbrennen hingerichtet und ausgerottet wurden“ Außerdem bejaht er die Frage, ob es richtig sei, daß ihm „Eichmann erklärte, insgesamt seien in Auschwitz über zwei Millionen jüdische Menschen vernichtet worden“.

„Geständnis“ vom 24. April 1946

Als Zeuge beim Eichmann-Schauprozeß in Israel sagte Gustave Gilbert 1961 aus, er habe Höß am 23. April 1946 schriftlich darum gebeten, Göring, der nicht an die Massenvernichtungsvorwürfe glaubte, zu erklären, wie es vom technischen Standpunkt aus gesehen möglich gewesen sei, innerhalb von dreieinhalb Jahren zweieinhalb Millionen Menschen zu vernichten. Höß habe ihm daraufhin am 24. April 1946 eine unterschriebene Erklärung abgeliefert, die erstmals vor dem Gericht in Jerusalem veröffentlicht wurde, und in der Höß behauptet haben soll, die Zahl der zweieinhalb Millionen Ermordeten im April 1945 von Eichmann erfahren zu haben, diese ihm aber viel zu hoch erscheine und seinen Berechnungen nach maximal 1,5 Millionen Menschen in der Zeit von Anfang 1941 bis Ende 1944 getötet worden sein können.[20] Außerdem werden am Ende des Dokuments die gleichen Zahlen der nach Ländern durchgeführten „größeren Aktionen“ genannt, wie sie auch in dem Buch „Kommandant in Auschwitz“ erschienen. Die einzigen Unterschiede bestehen darin, daß hier Holland mit nur 90.000 statt 95.000 Getöteten angegeben wird, so daß sich eine Gesamtsumme von 1,125 Million statt 1,13 ergibt, und daß der Ausdruck „größere Aktionen“ nicht vorkommt. Daß diese Zahlen von Eichmann stammen, gibt das Dokument auch nicht her, dies wird von Gilbert behauptet.

In seinem 1947 − also vor dem erstmaligen Erscheinen von „Kommandant in Auschwitz“ im Jahre 1952 − erschienen Buch „The Nuremberg Diary“ erwähnte Gilbert allerdings weder diese Erklärung, noch die angeblich von Höß geschätzte Opferzahl von 1,5 Millionen oder die angeblich von Eichmann stammende Summe von 1,125 Millionen, sondern lediglich an drei Stellen die bekannte Zahl von 2,5 Millionen Getöteten.

„Geständnis“ vom 14. Mai 1946

Am 14. Mai unterschrieb Höß in Gegenwart des Juden Josef Maier – dem „letzten Mitglied der Frankfurter Schule“ – ein handgeschriebenes Geständnis in deutscher Sprache, in dem behauptet wird, in den Jahren 1941 bis 1943 seien in Auschwitz, nicht wie bisher 2,5 Millionen Menschen, sondern „2 Millionen Juden durch Vergasung und ca. ½ Millionen auf andere Weise zu Tode gebracht worden“.

„Geständnis“ vom 20. Mai 1946

Am 20. Mai 1945 unterschrieb Höß ein 22seitig in deutscher Sprache – jedoch ohne Umlaute oder Eszette − maschinengeschriebenes „Geständnis“, das als Beweisdokument NI-034 in mehreren Nürnberger Nachfolgeprozessen eingeführt wurde.

Das Dokument behauptet u. a., daß Massenhinrichtungen in Auschwitz durch Vergasung mit Zyklon B – im Gegensatz zu Monoxydgas, wie es die „älteren Vernichtungslager Belcek, Treblinka und Wokzek“ benutzt hätten – im Laufe des Sommers 1941 begannen und bis Herbst 1944 dauerten, und daß Höß diese persönlich bis zum 1. Dezember 1943 beaufsichtigte. Von Zyklon B wären je nach Größe der Gaskammer und den Witterungsberhältnissen – bei kaltem und feuchtem Wetter wurden zwei oder drei zusätzliche Büchsen benötigt – zwischen fünf und sieben Büchsen von je einem Kilo für die Vergasung von 1.500 Menschen verwendet worden. Es wurde geschätzt, „daß mindestens 2.500.000 Opfer dort [in Auschwitz] durch Vergasung und Verbrennen hingerichtet und ausgerottet wurden; mindestens eine weitere halbe Millionen starben durch Hunger und Krankheit“. Diese drei Millionen Toten stellen ungefähr 70 bis 80 Prozent aller Personen dar, die als Gefangene nach Auschwitz geschickt wurden [Anm.: Das heißt, es wären 3,8 bis 4,3 Millionen Menschen nach Auschwitz deportiert worden]. Darüber hinaus wird angegeben, daß „Besucher des Auschwitzer Lagers über die Vernichtung von Menschenleben in Birkenau Bescheid wußte[n], da in der Stadt Auschwitz, den Bunawerken und der restlichen Umgebung des Auschwitzer Lagers von den Ausrottungen ganz allgemein gesprochen wurden“, obwohl Höß einen Monat zuvor vor Gericht noch ausgesagt hatte, daß die Vernichtung unter strengster Geheimhaltung vonstatten ging und verneint hatte, daß ein unbeteiligter Außenstehender, der die Transporte ankommen sah, Anhaltspunkte dafür gewinnen konnte, daß die ankommenden Transporte vernichtet werden sollten.

Auslieferung an Polen

rudolf_hoess

Die Unzuverlässigkeit Hößscher Millionenzahlen ist so gravierend, daß Martin Broszat sie bei Herausgabe der Höß-Papiere an anderer Stelle einfach fortgelassen hat. – Fritjof Meyer

Am 25. Mai 1946 wurde Höß an Polen ausgeliefert und schrieb dort angeblich nach sieben Monaten des Verhörs auf Anregung der sowjetisch-polnischen Regierung seine Autobiographie, die erstmals 1956, knapp ein Jahrzehnt nach seiner Ermordung, zunächst in polnischer, 1958 dann auszugsweise in deutscher und 1959 in englischer Sprache veröffentlicht wurden.

In dieser Schrift wird behauptet, Höß wisse die Anzahl der in Auschwitz Getöteten nicht und habe auch keine Möglichkeit, Berechnungen diesbezüglich anzustellen. Die Zahl von 2,5 Millionen erschiene ihm aber viel zu hoch, denn auch Auschwitz habe „Grenzen seiner Kapazität der Zerstörung“ besessen. Allerdings könne er sich noch an die Zahlen der „größeren Aktionen“ erinnern, die Adolf Eichmann ihm genannt habe. Danach wurden mindestens 1,13 Millionen Menschen in Auschwitz ermordet.

Zu den Opferzahlen der „größeren Aktionen“, die im ersten „Geständnis“ als aus „persönlicher Erinnerung“ stammend, hier aber plötzlich als von Eichmann genannt aufgelistet erscheinen, ist anzumerken, daß sie in mindestens der Hälfte der Fälle weit über den offiziell behaupteten Zugangszahlen aus den einzelnen Ländern liegen. Bspw. wurden insgesamt rund 27.000 Juden aus der Slowakei nach Auschwitz deportiert, in den „größeren Aktionen“ sollen laut Höß jedoch 90.000 Juden „vergast“ worden sein. Andere in der „Autobiographie“ erwähnte Zahlen – vier Millionen Juden aus Bukarest und und zweieinhalb Millionen aus Bulgarien – sind sogar noch weiter von der Realität entfernt – zu den jeweiligen Zeitpunkten lebten nur rund 342.000 Juden in Rumänien und rund 63.000 in Bulgarien –, so daß Martin Broszat sie bei der Herausgabe der deutschen Übersetzung kurzerhand ausgelassen hat.

Nichtsdestoweniger heißt es in der Anklageschrift seines „Prozesses“ in Krakau, er habe ungefähr 4,3 Millionen Menschen, hauptsächlich Juden, in Auschwitz getötet, und im Urteil waren es dann noch mindestens 2.500.000, meist ebenso jüdische Opfer.

Ein Korrespondent der Londoner Zeitung „The Times“, der den Prozeß begleitete und sogar mit Höß gesprochen haben will, schrieb am 25. April 1946 in einem Artikel, Höß „leugnete während des Prozesses, daß die Anzahl der Getöteten 4.000.000 war, mit der Begründung, daß die Kapazität der Krematorien eine solch hohe Anzahl in der angegebenen Zeit nicht bewerkstelligen konnte“. Außerdem habe Höß zugegeben, daß „in einer Nacht Zugladungen mit Juden und Zigeunern bei der Ankunft in eine riesige Grube geworfen und verbrannt wurden“. Und der britische Geschichtsschreiber William L. Shirer behauptete später in seiner „authoritativen Studie“ „The Rise and Fall of the Third Reich“, Höß habe während des „Prozesses“ in Warschau die Zahl der Getöteten von 3 auf 1,35 Millionen reduziert.

Weitere „Geständnisse“ und Zahlen:

Laut der jüdischen „Meisterspionin der Briten“ und Freundin Victor Rothschilds, Vera Atkins, deren Vater ein Cousin des „Holocaust-Überlebenden“ Rudolf Vrbas war, fühlte Höß sich beleidigt, als sie ihm gegenüber Anfang 1946 im Zuge eines Verhörs eine Opferzahl von 1,5 Millionen suggerierte, und bestand darauf, daß es 2,345 Millionen waren. Der als Chef-Dolmetscher beim Nürnberger Tribunal tätig gewesene Jude Richard W. Sonnenfeldt wiederum berichtet, Höß sei wütend geworden, als man ihm im Zeugenstand vorwarf, er habe dreieinhalb Millionen Menschen ermordet, und habe darauf bestanden, daß es lediglich zweieinhalb Millionen gewesen seien und der Rest an Krankheiten und Hunger starb.

Am 1. April 1946 erwähnte der britische Ankläger David Maxwell-Fyfe während der Vernehmung Joachim von Ribbentrops beim Nürnberger Tribunal eine eidesstattliche Erklärung, in der Höß die Tötung von vier Millionen Menschen in Auschwitz eingeräumt haben soll. Diese Erklärung ist allerdings, sofern sie jemals existierte, heute verschollen.

Zusammenfassung:

Himmlers „Holocaustbefehl“

Nachdem laut der Protokolle der Vernehmung vom 1. April Höß die nach Herkunftsgebieten aufgeschlüsselten Zugangszahlen genannt hatte und Jaari ihn fragte, wie es möglich gewesen sei, all diese Menschen in Auschwitz zu beherbergen, wo es dort zu diesem Zeitpunkt doch nur Einrichtungen für 130.000 Menschen gegeben habe, soll Höß geantwortet haben, daß die Zugänge nicht für die Arbeit, sondern für die Vernichtung vorgesehen gewesen seien. Auf die Frage, ob dies Höß’ Entscheidung gewesen sei, sagte dieser angeblich, daß er den Befehl dazu im Juli 1941 vom Reichsführer-SS Heinrich Himmler höchstpersönlich in dessen Büro in der Prinz-Albert-Straße 8 in Berlin erhalten habe. Auf Nachfrage bestätigte Höß die Jahreszahl, doch als Jaari fragte, ob er sich sicher sei, daß er den Befehl nach dem Rußlandfeldzug erhalten habe, bestand Höß darauf, daß es davor gewesen sei, räumte aber ein, sich mit dem Monat vertan zu haben. Das ist insofern bemerkenswert, als daß Höß bereits am 15. März „gestanden“ hatte, im Juni 1941 von Himmler nach Berlin bestellt worden zu sein, sowie am 16. März „zugab“, den Befehl im Mai 1941 erhalten zu haben. In dem den Vernehmungen folgenden „Geständnis“ vom 5. April 1946 war es dann wieder Juni 1941 und in der vermeintlichen Autobiographie nur vage Sommer 1941, als Himmler Höß befohlen haben soll, mit der Vernichtung der Juden zu beginnen. Da das Mittel dieser verschiedenen Monatsangaben Juni ist und Höß darauf bestand, daß das Treffen mit Himmler vor dem Rußlandfeldzug, der bekanntlich am 22. Juni 1941 begann, stattfand, kann man, wenn man glaubt, daß diese „Geständnisse“ authentisch sind, mit einiger Sicherheit sagen, daß der Himmlerische Holocaustbefehl zwischen dem 1. und dem 21. Juni 1941 erging.

Opferzahlen

Aufgrund der für die Vertreter der „Holocaust“-These unangenehmen Tatsache, daß die von Höß „gestandene“ Opferzahl von zwei bis zweieinhalb Millionen mehr als doppelt so hoch ist wie die, die man heutzutage noch einigermaßen glaubhaft verkünden kann, wird es von Geschichtsschreibern gerne so dargestellt, als habe Höß diese Zahl lediglich von Eichmann genannt bekommen und sie im Verlauf seiner Vernehmungen immer weiter in Zweifel gezogen, um schließlich in einer eigenen Schätzung auf allerhöchstens 1,5 Millionen Opfer zu kommen, also exakt die Zahl, die heute auf der Gedenkplatte in Auschwitz prangt.

Allerdings ist im ersten „Geständnis“ nachzulesen, daß die 2,5 Millionen ausdrücklich auf Höß’ Schätzungen beruhen und mit den von Eichmann „ganz offiziell“ gemachten Angaben lediglich übereinstimmen sollen. Außerdem werden weder Höß’ angebliche Zweifel an der Richtigkeit dieser Zahl noch die Reduzierung derselben in diesem oder einem der nachfolgenden „Beweisdokumente“, einschließlich der Protokolle der „Vernehmung“ vom 1. und 2. April, genannt. Im Gegenteil soll Höß in seiner „Vernehmung“ am 16. März 1946 der Suggestion zugestimmt haben, daß tatsächlich mehr Menschen als die 2 Millionen von ihm angegebenen „vergast“ worden seien. Erst in den 1956 erschienenen, angeblich autobiographischen Aufzeichnungen Rudolf Höß’ erfährt man von dessen Zweifeln an den 2,5 Millionen und bekommt die nach Herkunfsgebieten aufgeschlüsselten Zahlen der bei „größeren Aktionen“ Getöteten, die in der Summe 1,3 Millionen ergeben, als Alternative präsentiert. Diese Zahlen wurden – mit der Ausnahme der 95.000 für Holland – zwar schon im ersten „Geständnis“ sowie den Protokollen der „Vernehmung“ vom 1. und 2. April erwähnt, dienten dort allerdings nicht als alternative Opferzahl, sondern als Untermauerung der genannten 2,5 Millionen „Vergasten“. Und es sollte noch weitere fünf Jahre dauern, bis Gustave Gilbert 1961 beim Eichmann-Prozeß in Jerusalem ein Dokument produziert, das er angeblich am 24. April 1946 von Höß erhielt und in dem dieser auf Grundlage der Zugangszahlen aus den einzelnen Ländern – die hier ebenfalls von Eichmann stammen sollen – eine neue Abschätzung der Opferzahl vornimmt, die zu dem Ergebnis kommt, daß höchstens 1,5 Millionen Menschen in Auschwitz ermordet worden sein können.

Diesen beiden erstmals 1956 bzw. 1961 erschienen Dokumenten ist nicht nur gemeinsam, daß sie erstmals Zweifel an den 2,5 Millionen anmeldeten und reduzierte Opferzahlen präsentierten, sondern auch, daß diese alternative Zahl der in Auschwitz Ermordeten sich der im gleichen Zeitraum von Raul Hilberg sowie Gerald Reitlinger genannten eine Million Auschwitzopfer annäherten.


 

Die jeweils von Höß und Eichmann genannten Gesamtopferzahlen für Auschwitz
14. März 1946 16. März 1946 2. April 1946 5. April 1946 9. April 1946 24. April 1946/1961 14. Mai 1946 20. Mai 1946 1947/1951
Höß 2.500.000 2.000.000 2.500.000 2.500.000 1.500.000 2.000.000 2.500.000 1.300.000
Eichmann 2.500.000 2.500.000 2.500.000 2.500.000

 

Die angeblichen Opferzahlen der „größeren Aktionen“ und die offiziellen Zugangszahlen für Auschwitz
Herkunftsort 1946 1946 1956 1961 Zahl der Deportierten
Oberschlesien und polnisches Gebiet unter deutscher Kontrolle 250.000 250.000 250.000 250.000 291.000
Deutschland und Theresienstadt 100.000 100.000 100.000 100.000 70.000
Holland 90.000 90.000 95.000 90.000 60.000
Belgien 20.000 20.000 20.000 20.000 25.000
Frankreich 110.000 110.000 110.000 110.000 69.000
Griechenland 65.000 65.000 65.000 65.000 55.000
Ungarn 400.000 400.000 400.000 400.000 0
Slowakei 90.000 90.000 90.000 90.000 27.000
Gesamt 1.125.000 1.125.000 1.130.000 1.125.000 597.000

Anmerkungen:

  • Deutschland und Theresienstadt: Insgesamt sind rund 46.000 Personen aus Theresienstadt nach Auschwitz transportiert worden (Man geht davon aus, daß sämtliche Deportationen von Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren über Theresienstadt liefen); aus Deutschland und Österreich kamen 23.064 Juden. Das sind aufgerundet zusammen 70.000.
  • Ungarn: In dem ersten Geständnis heißt es bei der Besprechung der Vergasungen vor der Aufzählung der Opferzahlen aus den einzelnen Gebieten: „In persönlicher Erinnerung sind mir noch bei den großen Massentransporten“. Da Höß nur bis Dezember 1943 in Auschwitz war, müssen diese Transporte vor diesem Zeitpunkt stattgefunden haben. Dementsprechen kann man dem Protokoll der Vernehmung vom 1. April entnehmen, daß die genannten Zahlen in dem Zeitraum zwischen 1942 und 1943 ermordet worden sein sollen. Aus Telegrammen mit der Gesamtzahl der deportierten Juden, die vom deutschen Botschafter in Ungarn, Edmund Veesenmayer, regelmäßig an das Auswärtige Amt gesendet wurden, geht nun hervor, daß die 438.000 Juden aus Ungarn im Zeitraum von April bis Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert wurden. Deshalb waren zu dem Zeitpunkt, als laut Höß die „größeren Aktionen“ stattfanden, keine Juden aus Ungarn anwesend. In dem „Geständnis“ vom 5. April 1946 wiederum wird die Ermordung von 400.000 Juden in den Sommer 1944 verlegt, ohne daß dafür Quellenangaben gemacht werden. Jedenfalls kann Höß diese Aktion nicht in Erinnerung haben, da er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in Auschwitz war.
  • Laut des Direktors des Auschwitzmuseums, Franciszek Piper, sind insgesamt 1.305.190 Personen nach Auschwitz deportiert worden. 1.084.457 davon sollen Juden gewesen sein.

Quelle:metapedia

 

Advertisements

Schreiben Sie gerne einen Kommentar, welcher dieses Thema ergänzt

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: