Der geplante Tod des deutschen Volkes

Es zeigt sich, unserem Volke ist anderes bestimmt:

Walter Rathenau, 1867-1922, Sohn des Gründers der AEG in Berlin, Jude, ab 1922 Deutscher Außenminister. Während des Erstes Weltkrieges leitete er die Kriegsrohstoffabteilung im preußischen Kriegsministerium und organisierte die deutsche Kriegswirtschaft. Nachstehende Aussagen von ihm sind bekannt:

„[…]Wenn der Kaiser mit seinen Paladinen siegreich durch das Brandenburger Tor marschiert, hat die Geschichte ihren Sinn verfehlt […] Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich ihre Nachfolger aus ihrer Umgebung […]“

Rathenau war ein Wissender! Die im folgenden wiedergegebenen Worte klingen einerseits wie ein verzweifelter Aufschrei, andererseits lassen sie keinen Zweifel daran, daß dem Sterben unseres Volkes und der europäischen Völker ein Plan zugrunde liegt, der unerbittlich verfolgt und verwirklicht wird. Es ist der Jahwehaß, der solchem Handeln zugrunde liegt!

Über die Zukunft unseres Volkes schrieb Walter Rathenau in seiner Schrift: „Nach der Flut“, Dezember 1918:

„Die meisten kennen ihr Geschick noch nicht, sie wissen nicht, daß sie und ihre Kinder geopfert sind. Auch die Völker der Erde wissen noch nicht, daß es um das Leben eines Menschenvolkes geht. Vielleicht wissen es nicht einmal die, mit denen wir gekämpft haben. Einzelne sagen: Gerechtigkeit. Andere sagen: Vergeltung. Es gibt auch welche, die sagen: Rache. Wissen sie, daß das, was sie Gerechtigkeit, Vergeltung, Rache nennen, daß es Mord ist? Wir, die wir in unser Schicksal gehen, stumm, nicht blind: noch einmal erheben wir unsere Stimme, so daß die Welt sie hört, und klagen an: Den Völkern der Erde, denen, die neutral, und denen, die befreundet waren, den freien überseeischen Staaten, den jungen Staatsgebilden, die neu entstanden sind, den Nationen unserer bisherigen Feinde, den Völkern, die sind, und denen, die nach uns kommen, in tiefem, feierlichen Schmerz, in der Wehmut des Scheidens, und in flammender Klage rufen wir das Wort in ihre Seelen: Wir werden vernichtet.

Deutschlands lebendiger Leib und Geist werden getötet. Millionen deutscher Menschen werden in Not und Tod, in Heimatlosigkeit, Sklaverei und Verzweiflung getrieben. Eines der geistigen Völker im Kreis der Erde verlischt. Seine Mütter, seine Kinder, seine Ungeborenen werden zu Tode getroffen. Wir (Sie) werden vernichtet, wissend und sehend, von Wissenden und Sehenden. Nicht wie dumpfe Völker des Altertums, die ahnungslos und stumpf in Verbannung und Sklaverei geführt wurden, nicht von fanatischen Götzendienern, die einen Moloch zu verherrlichen glauben. Wir (Sie) werden vernichtet von Brudervölkern europäischen Blutes, die sich zu Gott und zu Christus bekennen, deren Leben und Verfassung auf Sittlichkeit beruht, die sich auf Menschlichkeit, Ritterlichkeit und Zivilisation berufen, die um vergossenes Menschenblut trauern, die den Frieden der Gerechtigkeit und den Völkerbund verkünden, die die Verantwortung für das Schicksal des Erdkreises tragen. Wehe dem und seiner Seele, der es wagt, dieses Blutgericht Gerechtigkeit zu nennen. Habt den Mut, sprecht es aus, nennt es bei seinem Namen: es heißt Rache.

Euch aber frage ich, geistige Menschen aller Völker, Geistliche aller Konfessionen und Gelehrte, Staatsmänner und Künstler; euch frage ich, Arbeiter, Proletarier, Bürger aller Nationen; dich frage ich, ehrwürdiger Vater und höchster Herr der katholischen Kirche, dich frage ich im Namen Gottes: darf um der Rache willen ein Volk der Erde von seinen Brudervölkern vernichtet werden, und wäre es das letzte und armseligste aller Völker? Darf ein lebendiges Volk geistiger, europäischer Menschen mit seinen Kindern und Ungeborenen seines geistigen und leiblichen Daseins beraubt, zur Fronarbeit verurteilt, ausgestrichen werden aus dem Kreis der Lebenden?

Wenn dieses Ungeheuerste geschieht, gegen das der schrecklichste aller Kriege nur ein Vorspiel war, so soll die Welt wissen, was geschieht, sie soll wissen, was sie zu tun im Begriffe steht. Sie soll niemals sagen dürfen: Wir haben es nicht gewußt, wir haben es nicht gewollt. Sie soll vor dem Angesicht Gottes und vor der Verantwortung der Ewigkeit ruhig und kalt das Wort aussprechen: Wir wissen es, und wir wollen es.“

(Rathenau, „Nach der Flut“, 1918, S.66-68)

„Wer in zwanzig Jahren Deutschland betritt, das er als eines der blühendsten Länder der Erde gekannt hat, wird niedersinken vor Scham und Trauer. Die großen Städte des Altertums, Babylon, Ninive, Theben, waren von weichem Lehm gebaut, die Natur ließ sie zerfallen und glättete Boden und Hügel: Die deutschen Städte werden nicht als Trümmer stehen, sondern als halberstorbene steinerne Blöcke, noch zum Teil bewohnt von kümmerlichen Menschen. Ein paar Stadtviertel sind belebt, aber aller Glanz und alle Heiterkeit ist gewichen. Müde Gefährte bewegen sich auf dem morschen Pflaster – Spelunken sind erleuchtet. Die Landstraßen sind zertreten, die Wälder sind abgeschlagen, auf den Feldern keimt dürftige Saat, Häfen, Bahnen, Kanäle verkommen, und überall stehen traurige Mahnungen, die hohen verwitterten Bauten aus der Zeit der Größe. Ringsumher erblühen erstarkt alte und neue Länder im Glanz und Leben neuer Technik und Kraft, ernährt vom Blut des erstorbenen Landes, bedient von seinen vertriebenen Söhnen.

Der deutsche Geist, der für die Welt gesungen und gedacht hat, wird Vergangenheit. Ein Volk, das Gott zum Leben geschaffen hat, das noch heute jung und stark ist, lebt und ist tot.

Man sagt, eine gesunde arbeitsame, pflichttreue Nation von 60 Millionen könne nicht untergehen. Warum nicht! Auch die indische, die einstige Nation von Riesengröße ist unterworfen, untergegangen. Unzählige kleinere Nationen liegen zerschmettert am Straßenrand der Weltgeschichte.

Es kann gar nicht bestritten werden, daß sich ein physischer Druck denken läßt, der, alle Eigenschaften zermalmend, die stärkste Nation als Nation vernichtet. Deutschland gleicht jenen künstlichen fruchtbaren Ländern, die grünen, solange ein Netz von Kanälen sie bewässert. Zerbricht eine einzige Schleuse, so stirbt alles Leben, das Land wird zur Wüste, die Wirtschaft wird ertraglos. Es ist die Vernichtung.

Wenn dieses Äußerste geschieht, gegen das der schrecklichste aller Kriege nur eine Vorspiel war, dann soll die Welt wissen, was geschieht. Wir wissen es und wir wollen es!“

(Rathenau: „Nach der Flut, Seite 69/70)

Aus Walter Rathenau: „Kritik der dreifachen Revolution“ (1919):

„[…] Doch es naht, trotz Völkerpolizei der nächste Weltkrieg. Der deutsche Geist, der für die Welt gesungen und gedacht hat, wird Vergangenheit. Ein Volk, das zum Leben geschaffen, das noch jung und stark ist, lebt und ist tot […]!

„Prometheus Deutschland!“ Auch wenn Du Dich niemals wieder von Deinem Felsen entkettest, wenn Dein dem Gölte verschuldetes Blut in Schmach und Schmerzen über die Erde strömt, leide den großen Segen, der den Wenigen, den Starken erteilt wird. Ringe nicht mehr um Glück, denn Dir ist anderes beschieden. Nicht Rache, nicht Einrichtungen, nicht Macht kaufen Dich los. Sei, was Du warst, was Du sein sollst, was Du zu sein niemals vergessen darfst. Sei gehaßt und hasse nicht. Sei verhöhnt und verteidige Dich nicht.

„Simson Deutschland!“ Dein Auge ist blind. Deine Stirn ist kahl. Wende Deinen Blick in Dich, wende Deine titanische Kraft gegen Dich selbst. Du wirst die Säulen der Erde nicht zerbrechen, das Gericht ist nicht Dein. Drehe die Mühlen der Philister und singe das Lied Gottes.

„Ahasver Deutschland!“ Du hast nicht die Macht zu sterben. Deutsche Füße werden über die Erde ziehen und eine Heimat suchen. Du wirst bitteres Brot essen, und Deine Heimat wird nicht Deine Heimat sein. Vor fremde Türen werden sie Dich jagen wegen des Abglanzes in Deinen müden Augen.

„Oh, Du Deutschland!“ Geliebt in Deinem törichten Wahn, zehnmal geliebt in Deinem gottverlassenen, irren Laster, zehntausendmal geliebt in Deinem schmachvollen Leiden, was weißt Du von Deinem Schicksal? Was weißt Du davon, daß Du um Deines Geistes willen da bist, um Deines Geistes willen, den Du nicht kennst, den du vergessen hast, den Du verleugnest? Wehe Dir! Um seinetwillen, um Deines Geistes willen, darfst Du nicht ruhen. Du bist verhaftet und verfallen, und wenn die Hände der Menschen Dich loslassen, so fällst Du in die Hände Gottes!“

(Walter Rathenau: „Kritik der dreifachen Revolution“, 1919)


(Quelle)

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